{"id":2167,"date":"2011-04-10T16:16:47","date_gmt":"2011-04-10T14:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=2167"},"modified":"2011-04-10T16:16:47","modified_gmt":"2011-04-10T14:16:47","slug":"moratorium-ethikkommission-sicherheitsuberprufung-laufzeiten-nebelkerzen-burgerverarschung-akws-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=2167","title":{"rendered":"Moratorium; Ethikkommission; Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung; Laufzeiten; Nebelkerzen; B\u00fcrgerverarschung &#8211; AKWs 2011"},"content":{"rendered":"<p>Je mehr man sich mit der Atomlobby und der Regierung besch\u00e4ftigt, um so w\u00fctender kann man werden.<br \/>\nDie Politik und die Energiekonzerne spielen ohne jede Moral mit dem Leben von der Bev\u00f6lkerung und den nachfolgenden Generationen ohne mit der Wimper zu zucken.<br \/>\nWobei die Wahrheit wohl eher die ist, das die Politiker Ihre Moral abgelegt haben (wenn diese je welche hatten) und sind den geldgierigen Energiekonzernen in den Arsch gekrochen.<br \/>\nJetzt, nach dem &#8222;Undenkbaren&#8220; in Japan hat es den &#8222;Schein&#8220;, das etwas geschieht. Aber kratzt man auf dieser sch\u00f6nen &#8222;Teflon&#8220;-Oberfl\u00e4che des Moratorium und der Kommissionen, dann kommt der alte Kl\u00fcngel zum Vorschein.<\/p>\n<p>Je mehr ich mich damit befasse, bzw. dr\u00fcber lese und h\u00f6re, des so mehr kommt mir ein Lied von Knut Kiesewetter in den Kopf, mit dem Titel: &#8222;Die Macht im Staat&#8220;.<br \/>\nDort hei\u00dft es im Refrain:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Die Macht im Staat haben doch immer noch die Gleichen<br \/>\nWo&#8217;s Geld sitzt ist die Macht, das ist doch klar<br \/>\nUnd das zu \u00e4ndern wird man bei uns kaum erreichen<br \/>\nDas wird wohl stets so bleiben wie es war<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Knut Kiesewetter &#8211; &#8222;Vom Traum, ein gro\u00dfer Mann zu sein&#8220; [LP 1976])<\/p>\n<p>Nun, der Staat hat die &#8222;hoheitliche&#8220; Pflicht, die Sicherheit der AKWs zu pr\u00fcfen. Wie auch im Stra\u00dfenverkehr, kann der Staat diese Aufgabe an eine unabh\u00e4ngige Pr\u00fcfstelle weitergeben. So werden KFZ, LKW und Kraftr\u00e4der z.B. durch den T\u00dcV und Dekra (sowie andere zugelassene Pr\u00fcfstellen) auf Ihre Fahrt\u00fcchtigkeit gepr\u00fcft.<br \/>\nBei den AKWs wurde diese Aufgabe der &#8222;unabh\u00e4ngigen&#8220; Pr\u00fcfstelle T\u00dcV-S\u00fcd \u00fcbertragen.<br \/>\nDa stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, wie &#8222;unabh\u00e4ngig&#8220; der T\u00dcV-S\u00fcd eigentlich ist und ob die Aufsichtsbeh\u00f6rden dies auch genau im Blick haben.<br \/>\nNun, der &#8222;T\u00dcV-S\u00fcd&#8220; ist eine AG, also &#8222;Gewinnorientiert&#8220;. Das hei\u00dft, jedes AKW, das die Pr\u00fcfung nicht mehr besteht w\u00fcrde keine Pr\u00fcfungsgeb\u00fchren mehr einbringen udn somit den &#8222;Gewinn&#8220; der AG minimieren. Nun, man kann dagegen halten, das ja die Aktienanteile zu \u00fcber 2\/3tel (74,9%) bei der &#8222;T\u00dcV S\u00dcD e.V.&#8220; liegt, also einem Verein, der ja nicht unbedingt &#8222;Gewinnorientiert&#8220; ist. Nur zu den Mitglieder der &#8222;T\u00dcV S\u00dcD e.V.&#8220; z\u00e4hlen EnBW, E.ON und Vattenfall.<br \/>\nMan kann also zurecht davon sprechen, das die Atomindustrie sich selbst \u00fcberpr\u00fcft.<br \/>\nSo ist die &#8222;T\u00dcV-S\u00fcd AG&#8220; in Baden-W\u00fcrttemberg als Generalgutachter bestellt.<br \/>\nSelbst ein Team der &#8222;IAEA&#8220; (Internationalen Atomenergie-Organisation) stellte bereits im Jahr 2008 fest:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Auch ein Team der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), das 2008 die beh\u00f6rdlichen Sicherheitsstandards untersuchte, mahnte die deutschen Aufsichtsbeh\u00f6rden zu mehr Verantwortung.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/keine-eigenen-messungen\/\">TAZ &#8211; Keine eigenen Messungen<\/a>)<\/p>\n<p>Nicht nur das. Es ist sogar so, das die T\u00dcV-Vertreter eine Ver\u00f6ffentlichung des Abschlussberichtes der IAEA verhindern wollten:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Doch bevor deren Abschlussbericht ver\u00f6ffentlicht wurde, intervenierten T\u00dcV-Lobbyisten im Kanzleramt und beim Wirtschaftsminister und k\u00fcndigten an, dass man eine Diskreditierung ihrer Arbeit nicht widerspruchslos hinnehmen werde. Energisch forderte der Vorstandsvorsitzende von T\u00dcV Nord, Guido Rettig, in einem Brief an die Bundesregierung, das &#8222;bestehende und bew\u00e4hrte System&#8220; beizubehalten. Und dabei blieb es auch.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/keine-eigenen-messungen\/\">TAZ &#8211; Keine eigenen Messungen<\/a>)<\/p>\n<p>Gut, zu diesem Zeitpunkt war ja das &#8222;Undenkbare&#8220; auch noch nicht passiert. Jetzt wird alles anderes, so das Versprechen von Merkel.<br \/>\nSie hat schnell 2 Kommissionen eingerichtet. Die eine ist eine Ethikkommission, das andere eine Kommission f\u00fcr die Reaktorsicherheit.<br \/>\nEs tut sich also was? Man erinnert sich an den oben nieder geschriebene refrain des Liedes, von der Mancht im Staat und blickt mal auf die Zusammensetzung der Kommission:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"><b>Die Zusammensetzung der RSK (Reaktorsicherheitskommission):<\/b><\/p>\n<p>T\u00dcV NORD, Dipl.-Ing. Rudolf Wieland<br \/>\nT\u00dcV NORD, Dr.-Ing. Thomas Riekert<br \/>\nE.ON, Dr.-Ing. Erwin Fischer<br \/>\nT\u00dcV S\u00dcD, Dr. Reinhard Kohl<br \/>\nT\u00dcV S\u00dcD, Dipl.-Ing. Hans-Michael Kursawe<br \/>\nAreva NP (Entwickelt und errichtet seit 40 Jahren Kernkraftwerke), Dipl.-Ing. Uwe Stoll<br \/>\nAreva NP (Entwickelt und errichtet seit 40 Jahren Kernkraftwerke), Dipl.-Phys. Ulrich Waas<br \/>\nPhysikerb\u00fcro Bremen, Dipl.-Phys. R.L. Donderer, Gutachten f\u00fcr kerntechnische Anlagen.<br \/>\nS&#038;E, Dr. Eberhard Grauf<br \/>\nGRS (Gesellschaft f\u00fcr Anlagen- und Reaktorsicherheit GmbH), Dipl.-Ing. Heinz Liemersdorf<br \/>\nGRS (Gesellschaft f\u00fcr Anlagen- und Reaktorsicherheit GmbH), Prof. Dr. Frank-Peter Wei\u00df<br \/>\nEnergieSysteme Nord (ESN), Dipl.-Ing. Tom-Oliver Solisch<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/alternative-energiequellen.info\/alternative_db\/wordpress\/blog\/news\/merkels-akw-prufung-tuv-rsk\/7867\">B\u00fcrgerinitiative Alternative Energiequellen &#8211; &#8222;Merkels AKW-Pr\u00fcfung \u2013 T\u00dcV &#038; RSK&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Nun die ersten 7 Namen k\u00f6nnen wohl ungefragt als Vertreter der Atomindustrie gezeichnet werden. Was hat es dann noch mit den weiteren 5 Kommissionsmitgliedern auf sich?<br \/>\nDas Physikerb\u00fcro Bremen \u00fcbt an der Atompolitik durchaus Kritik:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Das renommierte \u201ePhysikerb\u00fcro Bremen\u201c meldete grunds\u00e4tzliche Kritik an der Sicherheitskultur deutscher Atomkraftwerke und deren Aufsichtsbeh\u00f6rden an: \u201eEs ist besonders unverst\u00e4ndlich, dass Anforderungen, die sich aus Betriebserfahrungen in deutschen Anlagen ableiten und deren sicherheitstechnische Konsequenzen bundesweit intensiv diskutiert wurden, nunmehr erst im Rahmen einer Laufzeitverl\u00e4ngerung umzusetzen sein sollen\u201c, schrieben sie. Tenor ihrer Kritik: Warum erst jetzt und nicht schon fr\u00fcher?<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/no_cache\/newsartikel\/2011\/04\/atomsumpf\/\">KONTEX:Wochenzeitschrift &#8211; &#8222;Atomsumpf&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Eine Webseite sucht man (bzw. ich) vergeblich.<\/p>\n<p>Dann die S&#038;E mit Herrn Grauf.<br \/>\nHier ist es wohl das einfachste, wenn man sich dessen Interesse anhand der eigenen Darstellung des Arbeitsbereich des Unternehmens &#8222;S&#038;E&#8220; auf der eigenen Webseite ansieht:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Nukleartechnik und im Betrieb von nuklearen und konventionellen Kraftwerken rund um den Globus, diese k\u00f6nnen auch Sie nutzen !<br \/>\n<br \/>\nUnser Potential ist ein breites Wissen und Erfahrung in der Energie- vor allem aber in der Nukleartechnik Wir haben Kompetenz in den Bereichen<br \/>\n<br \/>\n    * Anlagen- und Systemtechnik von Nuklearanlagen<br \/>\n    * Organisation und Sicherheitsmanagement von Kernkraftwerken, Aufbau- und Ablauforganisation in EVU\u00b4s<br \/>\n    * Ereignisanalysen (Root Cause Analysis)<br \/>\n    * Projekt- und Revisionsmanagement<br \/>\n    * Instandhaltungs- und Pr\u00fcfkonzepte sowie zugeh\u00f6rige Anweisungen f\u00fcr Kernkraftwerke<br \/>\n    * Personalausbildung speziell von Kernkraftwerkspersonal<br \/>\n    * Erstellung von Gutachten und Regelwerken<br \/>\n    * Erstellung von Betriebshandb\u00fcchern<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\n<strong>Profitieren<\/strong><br \/>\nauch Sie von \u00fcber 30 Jahren praktischer Erfahrung im Kernkraftwerksbetrieb, Konstruktion und Inbetriebnahme von Kernkraftwerken, in der Organisation von Kernkraftwerken und deren betrieblichen Prozessen, bei der Ausbildung von Kernkraftwerkspersonal sowie in nationalen und internationalen Beratungsgremien. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.se-grauf.de\/de\/wir.shtml\">www.se-grauf.de &#8211; &#8222;Wir \u00fcber uns&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Also wieder jemand, der sein Verdienst in der Atomindustrie findet.<\/p>\n<p>Nummer 3 der \u00fcbrigen Kommissionsmitgliedern ist mit 2 Mitarbeiter der &#8222;GRS&#8220; (Gesellschaft f\u00fcr Anlagen- und Reaktorsicherheit GmbH) besetzt.<br \/>\nDie GRS sieht Ihr Aufgabengebiet in der Forschung und Begutachtung von Reaktoren. Dabei halten nach eigenen Angaben 46 % der GmbH der  Technischen \u00dcberwachungs-Vereinen (T\u00dcV) und die Germanischen Lloyd. Auch wenn die Bundesrepublik Deutschland die anderen 46% halten, sowie jeweils 4% das Land NRW und Bayern, zeigt doch, das hier wieder ein Einfluss von Atomwirtschaftlichen Interessen zumindest stark vorhanden sind.<br \/>\nSo ist es wohl auch nicht verwunderlich, das z.B. ein Gutachten der Gesellschaft als &#8222;vertraulich&#8220; eingestuft wurde, in der es um die Reaktorsicherheit geht:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Nach einem vertraulichen Gutachten der Gesellschaft f\u00fcr Reaktorsicherheit (GRS) k\u00f6nne der gezielte Absturz eines Verkehrsflugzeugs bei jedem der deutschen AKW zu einem Super-GAU f\u00fchren. Angesichts dieser Ergebnisse m\u00fcssen nach Auffassung des BUND die im Atomkonsens vereinbarten Restlaufzeiten f\u00fcr AKW radikal verk\u00fcrzt werden.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7666\/513390\/bund\">presseportal.de\/BUND &#8211; &#8222;GRS-Gutachten belegt: Flugzeugabst\u00fcrze f\u00fchren bei jedem AKW zur Katastrophe | BUND verlangt Ver\u00f6ffentlichung&#8220;<\/a>)<br \/>\n<b>Zu Bemerken ist noch, das die obige &#8222;Pressemitteilung&#8220; vom BUND aus dem Jahr 2003 (!!!) stammt!<\/b><\/p>\n<p>Zu guter Letzt noch die &#8222;EnergieSysteme Nord&#8220; (ESN).<br \/>\nLeider ist ohne Kosten scheinbar nicht m\u00f6glich die Gesellschafter der GmbH heraus zu bekommen. Auch ist auf der Webseite sehr viel von &#8222;W\u00e4rme-Kraft-Kopplung&#8220; zu lesen. Erst wenn man sich durch die Seiten geklickt hat wird man F\u00fcndig:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"><b>Gutachterliche T\u00e4tigkeiten gem\u00e4\u00df \u00a7 20 AtG<\/b><br \/>\n<br \/>\nSeit ann\u00e4hernd drei\u00dfig Jahren ist der Bereich Sicherheits- und Kerntechnik der ESN EnergieSystemeNord GmbH als unabh\u00e4ngige Sachverst\u00e4ndigenorganisation und kompetenter Ansprechpartner der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbeh\u00f6rden am Markt etabliert.<br \/>\n<br \/>\nIm Bereich Sicherheits- und Kerntechnik sind derzeit 36 Sachverst\u00e4ndige nach \u00a7 20 AtG aus unterschiedlichen Fachbereichen besch\u00e4ftigt.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nAbgerundet wird das Profil des Bereiches Sicherheits- und Kerntechnik durch Planungs-, Projektierungs- und Bau\u00fcberwachungsleistungen bei der Erneuerung, Modernisierung oder Migration von &#8211;> <a href=\"http:\/\/www.esn.de\/leistungen\/sicherheitstechnik\/sicherheitsleitzentralen\/\">Sicherheitsleitzentralen<\/a>  sowie Planungsleistungen aus dem Bereich digitaler Alarmierungsnetze und der Migration des bundesweiten Digitalfunks f\u00fcr Beh\u00f6rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.esn.de\/leistungen\/sicherheitstechnik\/\">ESN.de &#8211; >Leistungen >Sicherheitstechnik &#8222;Gutachterliche T\u00e4tigkeiten gem\u00e4\u00df \u00a7 20 AtG&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Also lese ich da mehr oder weniger, das man also als Sachverst\u00e4ndige arbeitet und gleichzeitig f\u00fcr die Atomfirmen \u00fcber die man Sachverst\u00e4ndigengutachten erstellt als Dienstleister arbeitet? Seltsam, das man auf der Webseite unter den Begriffen AKW, Atomkraft nicht f\u00fcndig wird und bei &#8222;Kerntechnik&#8220; nur auf mit einer inhaltlichen Aussage auf die obig zitierte Seite kommt. Scheinbar h\u00e4lt man sich recht bedeckt, wenn es um die &#8222;Dienstleistungen f\u00fcr die Atomindustrie&#8220; geht.<\/p>\n<p>Also, so wie ich es sehe, kann man von dieser 12-k\u00f6pfigen Kommission mit gutem Willen 3 Personen als vermutlich &#8222;Unabh\u00e4ngig&#8220; bezeichnen.<br \/>\nNun, wie war das noch mal? &#8222;Die Macht im Staat &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Nun, zur\u00fcck zum T\u00dcV-S\u00fcd. Das eine &#8222;unabh\u00e4ngige&#8220; Institution im Auftrag der Kontrollbeh\u00f6rden Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen vornimmt, dagegen ist erst mal nichts zu sagen. Nur ist es an den Kontrollbeh\u00f6rden, zum einen die &#8222;Unabh\u00e4ngigkeit&#8220; des mit der Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung beauftragten Institutes ihrerseits zu \u00fcberpr\u00fcfen. Das scheint so nicht gegeben zu sein, wie der Bericht von Kontraste vom 15.7.2010 -also vor der Laufzeitverl\u00e4ngerung- auch noch mal deutlich aufzeigt:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/6KniumsmSMs\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>In dem Beitrag verweise ich besonders die Vorg\u00e4nge ab der Minute 5:13, sowie wer tats\u00e4chlich in unserem Land das Sagen hat, der Auftraggeber die Kontrollbeh\u00f6rde oder der Auftragnehmer, der T\u00dcV-S\u00fcd, der dem Auftraggeber ganz klar anweist, was dieser darf und was nicht (Schaue bei Minute 6:04). Peinlicher als hier kann sich eine Landesbeh\u00f6rde nicht verhalten. Das verlegene &#8222;L\u00e4cheln&#8220; von dem zust\u00e4ndigen &#8222;Oskar Gr\u00f6zinger der Atomaufsicht Baden-W\u00fcrttemberg&#8220; spricht B\u00e4nde. Es ist auch immer peinlich, wenn man als Arschkriecher und Speichellecker erwischt wird.<br \/>\nIm Sendungsscript von Kontraste liest sich das dann (um es auch mal schriftlich fest zu halten) so:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Wir wollen es genauer wissen. Man erkl\u00e4rt sich bereit zu einem Interview. Jedoch auch hier geht nichts ohne den T\u00dcV. T\u00dcV-Mitarbeiter \u00fcberwachen das Interview. Die entscheidende Instanz, die beh\u00f6rdliche Atomaufsicht, l\u00e4sst sich von ihrem Dienstleister bevormunden.<\/p>\n<p>Oskar Gr\u00f6zinger, Landesatomaufsicht Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n\u201eW\u00e4hrend des Betriebs wird der Beh\u00e4lter regelm\u00e4\u00dfig alle paar Jahre \u00fcberpr\u00fcft und zwar nach den jeweils neuesten geltenden Pr\u00fcfstandards.\u201c<br \/>\nKONTRASTE<br \/>\n\u201eDort, wo ich nicht hinkomme, kann ich nicht pr\u00fcfen.\u201c<br \/>\nAus dem Off<br \/>\n\u201eCut\u2026 wir haben gesagt: Keine Nachfragen!\u201c<br \/>\n<br \/>\nDer Mann im Hintergrund ist vom T\u00dcV. Er untersagt seinem Auftraggeber, dem Chef der Atomaufsicht, die Beantwortung der Nachfrage.<br \/>\n<br \/>\nDas Interview wird abgebrochen. Im Nachgang stellt sich heraus, die kritische Stelle wird am Beh\u00e4lter in Philippsburg lediglich alle vier Jahre gepr\u00fcft \u2013 und das nur von au\u00dfen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_15_07\/atomkraft___laufzeitverlaengerung.html\">rbb-Online &#8211; &#8222;Kontraste: Atomkraft \u2013 Laufzeitverl\u00e4ngerung trotz Sicherheitsdefiziten&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Nun die Baugleichen Atommeiler, des vergleichbaren Meilers in \u00d6sterreich der wegen der Sicherheitsbedenken nie ans Netz ging sind in Deutschland das Kernkraftwerk Isar 1 (Bayern), Philippsburg I (Baden W\u00fcrttemberg) und die Reaktoren Brunsb\u00fcttel und Kr\u00fcmmel (Schleswig-Holstein).<\/p>\n<p>Am Tag, als Merkel bekannt gab, das die Atomkraftwerke nun nochmals auf Sicherheit gepr\u00fcft wird, berichtet Kontraste \u00fcber ein &#8222;geheimes Sicherheitspapier&#8220; des Bundesumweltministerium. Nach dem &#8222;Papier&#8220; m\u00fcssten alle AKWs abgeschaltet werden. Denn &#8222;Kein Atomkraftwerk ist Sicher&#8220;!<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/kWoar2J0PBE\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Was ist das Papier wert?<br \/>\nNun dazu auch nochmal ein Ausschnitt aus dem Sendungsscript von Kontraste:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Vollzieht man den Katalog <em>(Anm.: gemeint ist das oben erw\u00e4hnte Papier)<\/em> konsequent \u2013 w\u00fcrde nach heutigem Kenntnisstand wohl kein AKW nach dem Moratorium \u00fcbrig bleiben. Der Druck der Atomwirtschaft auf das Bundesumweltministerium w\u00e4chst.<br \/>\n<br \/>\nWolfgang Renneberg, ehem. Leiter Bundesatomaufsicht<br \/>\n\u201e[b]Bei solchen Papieren besteht die Gefahr, dass sie verw\u00e4ssert werden. Sie k\u00f6nnen verw\u00e4ssert werden dadurch, dass geschlossene Kommissionen hier sich neue Ma\u00dfst\u00e4be bilden.[\/b] Meines Erachtens ist es ganz wichtig, diese Punkte im Parlament, in Hearings, mit der \u00d6ffentlichkeit, mit der Fach\u00f6ffentlichkeit zu diskutieren&#8230;\u201c <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_17_03_2011\/geheimer_pruefkatalog.html\">rbb-Online &#8211; &#8222;Kontraste: Geheimer Pr\u00fcfkatalog &#8211; Alle AKW vor dem Aus?&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Schon einmal ist das Bundesumweltministerium (Minister R\u00f6ttgen) mit Ihren Forderungen gescheitert. Damals hat der Rambo Mappus, dessen Verantwortlicher der Atomaufsicht so kl\u00e4glich seinem Dienstleister in den Arsch kriecht, R\u00f6ttgen empfohlen sich aus seinem Amt zu verpissen. Was nun passiert, was die &#8222;Kommission unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit fabriziert, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>Hier in Baden-W\u00fcrttemberg besteht die Hoffnung, das die neue Regierung diesen peinlichen Verantwortlichen der Atomaufsicht, Herrn Gr\u00f6zinger dort hin schickt, wo er hingeh\u00f6rt und Ihre hoheitliche Aufgabe zum Schutz der Bev\u00f6lkerung wieder mit dem entsprechenden Ernst und Sorgfalt wahr nimmt. Auch sollte man sich genau \u00fcberlegen, ob man bei den Sicherheitskontrollen weiterhin auf diese ach so unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcfer von der &#8222;T\u00dcV-S\u00fcd AG&#8220; verlassen darf und kann.<\/p>\n<p>Am Freitag war auf 3Sat eine Sendung mit dem Titel &#8222;Risiko Atomkraft&#8220;. Dabei ging es unter anderem um das Krebsrisiko (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leuk%C3%A4mie\">Leuk\u00e4mie<\/a>) in der Umgebung von AKWs. Spannend war dabei nicht, das es ein erh\u00f6htes Risiko gibt, das haben Kinder\u00e4rzte an verschiedenen AKW-Standorten auch schon vor Jahrzehnten beobachtet. Nein, spannend ist das die Studie von 29 F\u00e4llen in der N\u00e4he von AKWs spricht. Was verheimlicht wird, bzw. nicht mit ver\u00f6ffentlicht ist die Tatsache, das es sich dabei um Zahlen von F\u00e4llen unmittelbar in der N\u00e4he der AKWs handelt, also bis ca. 5 Km um ein AKW herum. Verschwiegen wird, das sich die F\u00e4lle in einem Umkreis von 10-20 Km explosionsartig erh\u00f6hen. Ein Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Studie (Eberhard Greiser) zeigte erschreckende Zahlen \u00fcber den innersten Kreis um das AKW hinaus auf.<br \/>\nLeider ist die Sendung nicht in der Mediathek des Senders zu finden, aber daf\u00fcr ein Bericht, auf den sich die Sendung vom Freitag, dem 8.4.2011 st\u00fctzt und zum Teil Inhalte \u00fcbernommen hat.<br \/>\nDort geht es auch um die Studie (KIKK) und &#8222;Barbara Meyer-Bukow von Vattenfall spricht davon, das es auch &#8222;Leuk\u00e4miecluster&#8220; in Gegenden geben w\u00fcrde, wo in Deutschland weit und breit kein AKW geben w\u00fcrde. Somit sei ein Zusammenhang von Leuk\u00e4mieerkrankungen und AKWs nicht erwiesen. Die Studie ist von dem Deutschen Kinderkebsregister der Uni Mainz erstellt. \u00dcber den Leiter des Registers &#8222;Peter Kaatsch&#8220; hei\u00dft es in dem Bericht, das dieser gerne auf Veranstaltungen der Energiekonzerne auftritt und diese entlaste, wo es nur gehe.<br \/>\nBei einem dann doch gew\u00e4hrten Interview weist Herr Kaatsch auf die Frage, wo es weitere H\u00e4ufungen von Kinderleuk\u00e4mie abseits von AKWs gebe auf die H\u00e4ufung von Leukemief\u00e4llen in der nieders\u00e4chsischen Gemeinde Sittensen. Nun, das ist also der Beweis, das es auch erh\u00f6hte Leuk\u00e4mief\u00e4lle unabh\u00e4ngig von AKW-Standorten gibt.<br \/>\nBereits im Jahr 1992 berichtet der Spiegel \u00fcber die erh\u00f6hten Leuk\u00e4mief\u00e4lle um K\u00fcmmel dazu:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">In Sittensen, wo binnen drei Jahren sechs Kinder an Leuk\u00e4mie gestorben sind, gibt es viel Dioxin, aber kein Atomkraftwerk. Die Krankheitsh\u00e4ufung in dem Heideort sprach daher lange Zeit gegen die Atomthese. Doch mittlerweile stehen auch dort die ionisierenden Strahlen unter Verdacht &#8211; freilich nicht solche aus Atomkraftwerken, sondern aus ganz gew\u00f6hnlichen R\u00f6ntgenger\u00e4ten.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13679447.html\">Spiegel-Online &#8211; &#8222;Katz und Maus&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Dieser Verdacht erh\u00e4rtete sich dann im Lauf der Zeit und so hie\u00df es z.B. im Jahr 2007 dazu:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Immer wieder ins Gespr\u00e4ch kam in der Vergangenheit ein \u00e4hnliches Leuk\u00e4mie-Cluster in der nieders\u00e4chsischen Gemeinde Sittensen. Auf eine entsprechende Frage des Ersten Stadtrates, Dr. Volker Manow, zu den Ursachen dieses Clusters antwortete Heinzow: \u00bbDie betroffenen Kinder sind zuvor alle mehrmals in einer Arztpraxis ger\u00f6ngt worden. Allerdings war das R\u00f6ntgenger\u00e4t kaputt, so dass die Kinder einer zu hohen Strahlenbelastung ausgesetzt waren\u00ab. Hier w\u00e4re die zu hohe Strahlenbelastung die Ursache der Leuk\u00e4mie-Erkrankungen gewesen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.geesthachter-anzeiger.de\/Meldung-aus-Geesthacht.425+M507f847b313.0.html\">Geesthachter Anzeiger &#8211; &#8222;Leuk\u00e4mie-H\u00e4ufung in Geesthacht: &#8222;Es ist ein Ph\u00e4nomen&#8220;&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Also war ein Kaputtes R\u00f6ntgenger\u00e4t die Ursache des &#8222;Kinderleuk\u00e4mieclusters&#8220; in Sittensen und Kaatsch ist skrupellos genug, der Bev\u00f6lkerung vorgaukeln zu wollen, das dieser gel\u00f6ste Fall, der vielen Familien Leid mit sich gebracht hat als Beweis vor zu legen. Als die Redakteurin mit dem Hinweis der Ursache f\u00fcr die F\u00e4lle in Sittensen weitere angebliche Leuk\u00e4miecluster ohne AKW-Bezug genannt haben m\u00f6chte, bricht der Leiter des Kinderkrebsregisters das Interview ab und verschwindet. (In dem Film von &#8222;45 Minuten&#8220; vom NDR, ab Minute 9:20; Link weiter unten)<br \/>\nWie dann das oben erw\u00e4hnte Mitglied des wissenschaftlichen Beirates Eberhard Greisler aufzeigt, das man wohl vertraue, das der &#8222;Schnuh&#8220;, wie er es selbst nennt nicht entdeckt wird. Wie schon erw\u00e4hnt, zeigt dieser, das Kaatsch zwar die 29 F\u00e4lle im Umkreis bis 5 Km um das AKW in der Studie erw\u00e4hnt, aber das die Leuk\u00e4mieraten noch in 50 Km Umkreis erh\u00f6ht sind, wird in der Studie von Kaatsch verschwiegen. So z.B. in der Entfernung von 10-20 Km um ein AKW, wo laut der Studie &#8222;KIKK&#8220; keine Leuk\u00e4mief\u00e4lle mehr erw\u00e4hnt werden in Wirklichkeit 40-99 F\u00e4lle von Leuk\u00e4mie. Im Umkreis von 50 Km sind es nach den wirklichen Zahlen des Registers insgesamt 123 bis 275 F\u00e4lle von Kinderleuk\u00e4mie. Kein Wunder, das Kaatsch vor den Fragen der Redaktion Rei\u00dfaus genommen hat. (Zu sehen in dem Stream ab ca. der Minute 11:30)<\/p>\n<p>Den Film von der Sendung 45 Min &#8211; &#8222;Die Atoml\u00fcge&#8220; findet man noch in der Mediathek der ARD: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/videos\/minuten171.html\">&#8222;Die Atoml\u00fcge&#8220;<\/a>. Auf dieses Video beziehen sich auch die Zeitangaben in dem vorangegangenen Textteil.<\/p>\n<p>Auf YouTube ist die Sendung in 5 Teilen eingestellt. Der erste Teil, mit den oben erw\u00e4hnten Berichtteilen sieht man hier:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"640\" height=\"510\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/ReGpavhzx2Q\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\nDie Teile 2-5  setze ich hier mal als kleine Fenster rein. Schaut Euch das ganze am besten auf der Mediathekseite des NDRs an oder direkt auf Youtube:<br \/>\n<center><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"300\" height=\"255\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/ReB5ir1DRqQ\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe> <iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"300\" height=\"255\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/RuZG6GjyOb4\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/center><br \/>\n<center><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"300\" height=\"255\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/IEwN7mGqaU8\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe> <iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"300\" height=\"255\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/kfdZMmtcoJo\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/center><\/p>\n<p>Ich finde es erschreckend, wie Politiker und die Energiewirtschaft aus Geldgier mit unserem Leben spielen.<br \/>\nZum Abschluss noch 2 Dinge. Nicht weit von dem Ort, wo ich Aufgewachsen bin, war die Kernforschungsanlage J\u00fclich. Dort hat es auch St\u00f6rf\u00e4lle gegeben, die der Bev\u00f6lkerung nicht mitgeteilt wurden. Ging man im Stadtwald von J\u00fclich an einer Stelle vom AKW vorbei, so kam man da an \u00dcbermannshohe Rabarberpflanzen vorbei. es hatte was von &#8222;Hilfe ich bin geschrumpft&#8220;. Sp\u00e4ter, bei einem Besuch innerhalb der Anlage war ich mal in einem Gew\u00e4chshaus, das Genforschern wahrscheinlich das Wasser im Mund vor Geifer zusammen flie\u00dfen l\u00e4sst. Nun soll einer der &#8222;Forschungsreaktoren&#8220; abgebaut werden. Man rechnet daf\u00fcr mit Kosten von ca. 600.000 Euro, andere Sprechen von realistischeren Zahlen an eine Mrd. Euro f\u00fcr den Abbau. Das sind auch Kosten, die in keiner Rechnung f\u00fcr den Strompreis eingerechnet sind. Das werden wir alle Zahlen m\u00fcssen, bei jedem AKW, egal ob man regenerative Energie nutzt oder nicht. Das ist ein Geschenk derjenigen, die meinen, nur das was auf der Stromrechnung steht, ist der Preis den dieser f\u00fcr seinen &#8222;billigen&#8220; Strom zahlt. Aber nicht nur das, in den 70ern ist man dort scheinbar nur knapp einer Katastrophe wie in Tschernobyl vorbeigerutscht. \u00dcber Wochen ist radioaktiver Dampf unbemerkt aus dem Reaktor ausgetreten und ins Grundwasser gelangt.<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ungef\u00e4hrliches Vorzeigeprojekt oder tickende Zeitbombe?<\/p>\n<p>Der Versuchsreaktor in J\u00fclich war von 1967 bis 1988 in Betrieb. Als Brennelemente f\u00fcr den Hochtemperaturreaktor dienten mit Uran gef\u00fcllte Grafitkugeln. Eine Kernschmelze, ein Super-GAU wie sp\u00e4ter in Tschernobyl, sollte auf diese Weise unm\u00f6glich sein. Doch im Fr\u00fchjahr 1978 bildete sich im Druckbeh\u00e4lter oberhalb des Reaktorkerns ein Haarriss an einer der R\u00f6hren des Dampferzeuges. Unbemerkt von Technikern und Ingenieuren trat \u00fcber mehrere Wochen Wasserdampf aus, das sich als Kondensat unten ansammelte. Ein Teil des hoch verstrahlten Wassers gelangte beim Ablassen in das Erdreich unter dem Reaktorgeb\u00e4ude. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/aks\/sendungsbeitraege\/2011\/kw14\/0407\/juelich.jsp\">WDR Aktuelle Stunde &#8211; &#8222;Wie J\u00fclich fast zum NRW-Tschernobyl wurde&#8220;<\/a>)<br \/>\nNach dem Chaos mit den verschwundenen Bennkernkugeln mal wieder ein Fall, in dem nat\u00fcrlich nichts &#8222;Undenkbares&#8220; passieren konnte.<\/p>\n<p>Weiter wird aktuell berichtet, das in dem seit 2007 stillgelegten AKW Brunsb\u00fcttel eine Panne geschehen ist. Sie f\u00e4llt unter die &#8222;Kategorie &#8222;N&#8220;&#8220;, was bedeutet, das es sich um ein Meldepflichtigen &#8222;Normalmeldung&#8220; handelt. Was immer die Jungs darunter verstehen.<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Im seit 2007 stillstehenden Atomkraftwerk Brunsb\u00fcttel ist ein Leck in einem Umluftk\u00fchler festgestellt worden. Aufgrund dieser Leckage habe die Motorluftk\u00fchlung einer K\u00fchlwasserpumpe im unabh\u00e4ngigen Notsystem nicht mehr funktioniert, teilte das f\u00fcr Atomaufsicht zust\u00e4ndige schleswig-holsteinische Justizministerium am Mittwoch in Kiel mit. Eine zweite K\u00fchlwasserpumpe habe aber voll zur Verf\u00fcgung gestanden. Es handele sich um ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie &#8222;N&#8220; (Normalmeldung). Der Betreiber Vattenfall habe den Vorfall am Mittwoch fristgerecht mitgeteilt.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Konzerns war beim Start der K\u00fchlwasserpumpe Wasser aus dem Geh\u00e4use des Umluftk\u00fchlers ausgetreten. Das Leck sei dann an einem mit Trinkwasser durchstr\u00f6mten K\u00fchlerrohr ausgemacht worden. Zuletzt hatte Vattenfall am 30. M\u00e4rz eine Panne in Brunsb\u00fcttel gemeldet. Ein defektes Relais einer Schaltanlage musste daraufhin ausgetauscht werden.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/schleswig-holstein\/akwbrunsbuettel109.html\">NDR &#8211; &#8222;Schon wieder Panne im AKW Brunsb\u00fcttel&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Was wieder mal eindrucksvoll aufzeigt, das wir, selbst wenn alle AKWs sofort abgeschaltet werden noch Jahrzehnte-, wenn nicht Jahrhundertelang mit &#8222;St\u00f6rf\u00e4llen&#8220; zu tun haben. Von der Lagerung des Abfalls mal ganz abgesehen.<\/p>\n<p><u><b>Links:<\/b><\/u><\/p>\n<p>&#8211; TAZ: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/keine-eigenen-messungen\/\">Keine eigenen Messungen<\/a><\/p>\n<p>&#8211; B\u00fcrgerinitiative Alternative Energiequellen: <a href=\"http:\/\/alternative-energiequellen.info\/alternative_db\/wordpress\/blog\/news\/merkels-akw-prufung-tuv-rsk\/7867\">&#8222;Merkels AKW-Pr\u00fcfung \u2013 T\u00dcV &#038; RSK&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; KONTEX Wochenzeitschrift: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/no_cache\/newsartikel\/2011\/04\/atomsumpf\/\">&#8222;Atomsumpf&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Presseportal.de &#8211; BUND: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7666\/513390\/bund\">&#8222;GRS-Gutachten belegt: Flugzeugabst\u00fcrze f\u00fchren bei jedem AKW zur Katastrophe | BUND verlangt Ver\u00f6ffentlichung&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Kontraste: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_15_07\/atomkraft___laufzeitverlaengerung.html\">Atomkraft \u2013 Laufzeitverl\u00e4ngerung trotz Sicherheitsdefiziten&#8220;<\/a><br \/>\n&#8211; Kontraste: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_17_03_2011\/geheimer_pruefkatalog.html\">Geheimer Pr\u00fcfkatalog &#8211; Alle AKW vor dem Aus?&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Spiegel Online: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13679447.html\">&#8222;Katz und Maus&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Geesthachter Anzeiger: <a href=\"http:\/\/www.geesthachter-anzeiger.de\/Meldung-aus-Geesthacht.425+M507f847b313.0.html\">&#8222;Leuk\u00e4mie-H\u00e4ufung in Geesthacht: &#8222;Es ist ein Ph\u00e4nomen&#8220;&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; NDR &#8211; 45 Min: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/videos\/minuten171.html\">&#8222;Die Atoml\u00fcge&#8220;<\/a><br \/>\n&#8211; NDR: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/schleswig-holstein\/akwbrunsbuettel109.html\">&#8222;Schon wieder Panne im AKW Brunsb\u00fcttel&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&#8211; WDR &#8211; Aktuelle Stunde: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/aks\/sendungsbeitraege\/2011\/kw14\/0407\/juelich.jsp\">&#8222;Wie J\u00fclich fast zum NRW-Tschernobyl wurde&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Je mehr man sich mit der Atomlobby und der Regierung besch\u00e4ftigt, um so w\u00fctender kann man werden. 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