{"id":3238,"date":"2012-01-03T17:57:16","date_gmt":"2012-01-03T16:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3238"},"modified":"2012-01-04T13:04:39","modified_gmt":"2012-01-04T12:04:39","slug":"die-farce-wulff-geht-weiter-oder-die-frage-hat-er-oder-hat-er-nicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3238","title":{"rendered":"Die Farce Wulff geht weiter oder die Frage &#8222;hat er oder hat er nicht&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#ff00ff\"><strong>Vorwort:<\/strong><br \/>\nIch hatte schon nach dem ersten Bericht \u00fcber den Versuchs Wulff, die Berichterstattung um seinen Hauskauf zu verhindern mir selbst kleine Spickzettel angefertigt, um \u00fcberhaupt noch den \u00dcberblick zu bewahren. Aus diesen heraus hatte ich dann angefangen in meiner freien Zeit diesen Artikel, neben anderen Dingen zu schreiben. Da sich aber die Dinge mehr oder weniger \u00fcberschlagen, wurde es nicht die \u00fcbersichtliche Zeitleiste, wie ich gedacht habe, sondern eher eine chronologische Erl\u00e4uterung der Geschehnisse. Die ganzen Ereignisse um die Urlaubsfahrten, Feiern, die angeblich von Dritten bezahlt wurden usw. habe ich mal bis auf die Erw\u00e4hnung des &#8222;Steins des Ansto\u00dfes&#8220; verzichtet. Ich glaube dann w\u00fcrde keiner mehr durchblicken.<br \/>\nDieser Artikel ist \u00fcber mehrere Tage entstanden und so wurden auf Grund von aktuellen Infos (zuletzt die Pressedrohung gegen\u00fcber der &#8222;Welt am Sonntag&#8220;), immer wieder Kommentierungen erg\u00e4nzt oder erweitert.<br \/>\nNach dieser ausf\u00fchrlichen liste setzte ich nochmals mit einem kurzen Stichwort die Zeitdaten untereinander.<\/font><\/p>\n<p>Wie ich erst die Tage bei den Kollegen <a href=\"http:\/\/www.fixmbr.de\/christian-wulff-hat-fertig\/#comment-52853\">&#8222;F!IXMBR&#8220;<\/a> kommentiert habe, braucht man fast schon einen &#8222;Live-Ticker&#8220;, um immer das neuste zu erfahren.<br \/>\nDas andere Problem ist, das die zeitlichen Zusammenh\u00e4nge im lauf der Berichterstattung etwas verloren gehen, bzw. durch die Salami-Taktik nicht richtig ins Bewusstsein kommen.<br \/>\nIch habe mich durch einige Berichte gew\u00fchlt und je mehr ich mir die Zeitlichen Abfolgen der ganzen Geschichte um Wulff anschaue, mit all seinen Facetten, die in den Berichten erscheinen, f\u00e4llt es mir sehr schwer, nicht an eine &#8222;Vorteilnahme&#8220; zu glauben.<br \/>\nWie so oft in dieser Grauzone ist es nicht direkt greifbar und oft nicht beweisbar. Aber vor Gericht kann man auch auf Grund von &#8222;Indizien&#8220; verklagt werden, also auch wenn einem die Tat nicht direkt nachgewiesen werden kann. So denke ich, das ich meine &#8222;Meinung&#8220; ebenfalls nach den Indizien bilden kann.<br \/>\nzudem f\u00e4llt es verdammt schwer, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Da ich beim Durchlesen vieler Kommentare immer wieder andere Interessenseinfl\u00fcsse vorfinde, reizt es schon manchmal diese hervor zu Heben und zu entgegnen.<br \/>\nSo sto\u00dfen mir immer wieder die Kommentare des &#8222;Islam-Zitates&#8220; von Wulff auf, die als weiterer Stolperstein f\u00fcr Wulff von (ja was?) Ewiggestrigen (?) in der Argumentation benutzt wird.<\/p>\n<p>Ich halte nicht den Vorgang an sich f\u00fcr den Skandal oder Aff\u00e4re. Dieses Hochpuschen der Vorg\u00e4nge sind nur publizistisch. Auch glaube ich nicht, das &#8222;Bild&#8220; mit der Story gekommen ist, weil Sie sich als &#8222;vierte&#8220; Kraft im Staate dazu berufen f\u00fchlte. Ich glaube auch nicht, das die Oppositionsparteien sich aus &#8222;Achtung vor den Amt&#8220; so bedeckt halten.<br \/>\nIch glaube, das hier jeder seine Interessen und pers\u00f6nlichen Vorteile in seinem Verhalten sieht.<\/p>\n<p>Die Frage ist doch, wie sind die zeitlichen Abl\u00e4ufe um und zu anderen Vorg\u00e4ngen. Dabei wird oft von der Presse die spannenden Hintergrundinfos nicht oder nur sehr Vage mitgeteilt. Ein klares Beispiel daf\u00fcr ist in meinen Augen die Frage ab wann Wulff wirklich wusste, das sein Hauskauf im Fokus der Journalisten stand. Das l\u00e4sst sich nicht auf den Tag genau, aber zumindest zeitlich eingrenzen.<\/p>\n<p>Ich versuche hier mal eine Zeitleiste mit allen m\u00f6glichen Begleiterscheinungen, die evtl. direkt oder indirekt Einfluss auf die &#8222;Akte Wulff&#8220; haben konnten nieder zu schreiben.<br \/>\nEin Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit gibt es nat\u00fcrlich nicht und da man aus der Abfolge der Ereignisse seine Meinung bilden kann, werde ich eben diese, soweit ich sie durch Kommentierung in der Zeitleiste mit einflie\u00dfen lasse farblich (in meinem bekannten lila) kennzeichnen. Da ich ja immer wieder darauf hinweise, das man skeptisch sein soll, weise ich auch darauf hin, das die Zeitleiste bei allem versuch, diese Neutral zu gestalten nat\u00fcrlich durch meine (bezgl. des Bundespr\u00e4sidenten negative) Meinung beeinflusst ist. Also alle Angaben noch mal selbst kritisch betrachten und ggf. \u00fcberpr\u00fcfen. Auch werde ich versuchen, bei der Zeitleiste Quellen f\u00fcr die Angaben anzugeben.<\/p>\n<p><b><u>Beginn:<\/u><\/b><br \/>\nMan sollte bei aller Kritik festhalten, das Wulff schon vor seinem Posten als Ministerpr\u00e4sident von Niedersachsen mit dem Ehepaar Geerkens befreundet ist. <font color=\"#ff00ff\">Wie es dazu kam und wie die Freundschaft zu bewerten ist, steht mir nicht zu.<\/font><\/p>\n<p><b><u>25. Oktober 2008<\/u><\/b><br \/>\nNach Presseberichten ist dies das Datum, an dem Wulff von der der Ehefrau des Unternehmers Geerkens ein Privatkredit von 500.000,00 Euro bekommt. Dieser Kredit scheint nach Angaben der Presse nicht Zweckgebunden gewesen zu sein <font color=\"#ff00ff\">(wobei ich davon ausgehe, das der Zweck des Kredites klar war, auch wenn es &#8222;vertraglich&#8220; kein Zweckgebundener Kredit war)<\/font> und auch keine Sicherheitsleistungen (wie z.B. eine Grundbucheintragung) an Wulff gegeben worden. Der Zinzsatz lag urspr\u00fcnglich bei 4,5%, wurde aber Handschriftlich auf 4% ge\u00e4ndert. Er lag damit ca. 2% unter den damaligen Krediten bei Banken.<br \/>\nMit dem Kredit wurde unter anderem ein Haus mit einer Kaufsumme von 415.000,00 Euro finanziert. Was mit der restlichen Summe von 85.00,00 Euro geschehen ist, scheint nicht bekannt <font color=\"#ff00ff\">(Spekulation: Grunderwerbssteuer, Renovierung?)<br \/>\nOffiziell hie\u00df es, dass der Kredit sei von Frau Geerkens an Wulff geflossen. Dagegen spricht (auch nach Meinung vom &#8222;Spiegel&#8220;) dir \u00c4u\u00dferungen von Egon Geerkens gegen\u00fcber dem Spiegel. Dazu hei\u00dft es beim Spiegel:<\/font><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,804256,00.html\"><i>Der 67-j\u00e4hrige Geerkens sagte dem SPIEGEL, er selbst habe die Verhandlungen mit Wulff \u00fcber den Kredit gef\u00fchrt. Er habe sich auch \u00fcberlegt, &#8222;wie das Gesch\u00e4ft abgewickelt werden k\u00f6nnte&#8220;. Au\u00dferdem beruhe die freundschaftliche Verbindung in erster Linie auf dem Verh\u00e4ltnis zwischen Wulff und ihm.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDaf\u00fcr, dass der urspr\u00fcngliche Eigent\u00fcmer der Kreditsumme Egon Geerkens war, spricht zudem ein weiterer Umstand. Als das Paar Mitte der neunziger Jahre heiratete, war Geerkens bereits verm\u00f6gend, w\u00e4hrend seine Frau Edith eine Angestellte seines Schmuckhandels war, und sie brachte Geerkens zufolge kein nennenswertes eigenes Verm\u00f6gen in die Beziehung ein. Zudem sei G\u00fctertrennung vereinbart worden. Nach der Hochzeit habe seine Frau aufgeh\u00f6rt zu arbeiten. Bei der Ausreichung des Kredits sei laut dem Unternehmer eigens ein Weg gew\u00e4hlt worden, bei dem die Namen der Beteiligten nicht auftauchen sollten. &#8222;Wir sind beide sehr bekannt in Osnabr\u00fcck. Und ich wollte nicht, dass irgendein Bank- Azubi sieht, dass so viel Geld von mir an Wulff flie\u00dft&#8220;, so Geerkens.<\/i><\/a> (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,804256,00.html\">Spiegel-Online &#8211; Geld f\u00fcr Wulff-Kredit stammt mutma\u00dflich doch von Egon Geerkens<\/a>)<\/p>\n<p><b><u>13. August 2009<\/u><\/b><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/der-wulff-kredit-folgte-dem-porsche-deal-1.2658607\">An dem Tag unterzeichneten die Aufsichtsr\u00e4te von VW und Porsche eine von Wulff mitentwickelte &#8222;Grundlagenvereinbarung&#8220;, die den in Schieflage geratenen Sportwagenbauer rettete \u2013 und die Porsche-Hausbank BW-Bank aufatmen lie\u00df.<\/a> (Quelle ist dem Text unterlegt &#8211; RP Online)<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Die Presse setzt diesen Vorgang in eine evtl. Verbindung zu dem Kredit. Das durch diesen &#8222;Deal&#8220; sowohl das Unternehmen Porsche, wie aber auch die LBBW als Eigent\u00fcmerin der BW-Bank von dem Deal profitiert haben ist wohl unbestritten. Egal ob Wulff die treibende Kraft war oder nur einer der Unterzeichner (damit an einer Schl\u00fcsselposition) ist dabei wohl eher zu vernachl\u00e4ssigen. Ob das ein Grund f\u00fcr die &#8222;g\u00fcnstigen Kredite&#8220; durch die BW-Bank war\/ist, kann derzeit nur Spekulation sein. Im n\u00e4chsten Absatz zeigt sich eine weitere Verbindung zur Bank.<\/font><\/p>\n<p><u><b>Herbst 2009<\/b><\/u><br \/>\nPassend zu der Spekulation von mir eben, hier eine Aussage, die laut Tagesschau von der BW-Bank berichtet wurde:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wulffkredit128.html\"><i>Der Unternehmer Egon Geerkens hat nach Angaben der BW-Bank den Darlehens-Kontakt zum heutigen Bundespr\u00e4sidenten Christian Wulff hergestellt. &#8222;Herr Wulff hat sich im Herbst 2009 telefonisch bei der BW-Bank gemeldet auf Empfehlung von Herrn Egon Geerkens. Dem ging ein Gespr\u00e4ch von Herrn Geerkens mit einem Kundenberater der BW-Bank voraus&#8220;, teilte die Bank in Stuttgart mit.<\/i><\/a> (Quelle: Tagesschau.de &#8211; Link beim Text hinterlegt)<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Hier stellt sich dann nat\u00fcrlich die Frage, wie sich dies mit der Aussage von Wulff deckt, die er in einer Erkl\u00e4rung am 18.Februar gegen\u00fcber dem Landtag in Hannover verk\u00fcnden lie\u00df. Da behauptete er, das es keine gesch\u00e4ftliche Beziehungen mit Egon Geerkens gegeben habe. Wenn sich der Unternehmer in die Kreditgesch\u00e4fte von Wulff mit einem Dritten eingreift, sehe ich pers\u00f6nlich schon eine &#8222;gesch\u00e4ftliche Beziehung&#8220;, vor allem wenn man die g\u00fcnstigen Zinsen denkt.<\/font><\/p>\n<p><b><u>Dezember 2009<\/u><\/b><br \/>\nWulff f\u00e4hrt ohne Bezahlung nach Florida in ein Haus der Geerkens. Dies war der eigentliche Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Anfrage der Gr\u00fcnen im Februar 2010:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wulffkredit110.html\"><i>&#8222;2010 wurde Wulff im Landtag zu seinen gesch\u00e4ftlichen Beziehungen zu Egon Geerkens befragt. Ausl\u00f6ser daf\u00fcr war allerdings nicht der Kredit, sondern eine Urlaubsreise nach Florida im Dezember 2009. Auf dem Flug hatte Wulff f\u00fcr sich und seine Familie ein kostenloses Upgrade angenommen, das einem Wert von etwa 3000 Euro entspricht. Dies war publik geworden und sorgte bei der Opposition f\u00fcr Unmut. Denn nach dem nieders\u00e4chsischen Ministergesetz sind f\u00fcr Mitglieder der Landesregierung nur Geschenke bis zehn Euro erlaubt. Wulff gab den Versto\u00df zu und zeigte sich reuig.&#8220;<\/i><\/a> (Quelle: Tagesschau.de &#8211; Link im Text hinterlegt)<\/p>\n<p><b><u>18. Februar 2010<\/u><\/b><br \/>\nAnfrage der Gr\u00fcnen im Landtag von Niedersachsen, ob zwischen Wulff und dem <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Bundespraesident-luegt-nicht-article4989381.html\">&#8222;Unternehmer Egon Geerkens aus Osnabr\u00fcck oder dem damaligen Air-Berlin-Chef Joachim Hunold gesch\u00e4ftliche Beziehungen unterhalten&#8220;<\/a> wurden per Erkl\u00e4rung wie folgt beantwortet:<br \/>\n&#8222;Zwischen Ministerpr\u00e4sident Wulff und den in der Anfrage genannten Personen und Gesellschaften hat es in den letzten zehn Jahren keine gesch\u00e4ftlichen Beziehungen gegeben.&#8220;<br \/>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Bundespraesident-luegt-nicht-article4989381.html\">n-tv &#8211; Der Bundespr\u00e4sident l\u00fcgt nicht<\/a>)<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Die Anfrage wurde, so hat mir die Pressestelle der Fraktion der Gr\u00fcnen mitgeteilt am 10.Feb. 2010 ver\u00f6ffentlicht:<\/font><br \/>\n<i>&#8222;Die Anfrage wurde am 10.2.2010 als Drucksache ver\u00f6ffentlich (Abgabedatum 9.2.2010)&#8220;<\/i> (aus der Antwortmail)<br \/>\nMan hat mir noch den entsp. Link zur <a href=\"http:\/\/www.landtag-niedersachsen.de\/Drucksachen\/Drucksachen_16_2500\/2001-2500\/16-2160.pdf\">Drucksache des Landtages<\/a> mitgesendet (PDF 374 KB &#8211; ab Seite 3 Unten, bis Seite 4 Mitte). Danke an die Pressestelle der Fraktion der Gr\u00fcnen im Nieders\u00e4chsischen Landtag.<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Nimmt man nun die Aussage von der BW-Bank, das Herr Geerkens sich bereits vor dem Anruf Wulffs im Herbst 2009 mit einem Kundenberater wegen dieser Angelegenheit getroffen habe, so stellt sich die Frage, wie Herr Wulff zu der Aussage kommt, das es &#8222;keine gesch\u00e4ftliche Beziehung&#8220; gab. Ebenso passt die Aussage nicht zu Herrn Geerkens \u00c4u\u00dferungen, die er gegen\u00fcber dem Spiegel gemacht hat, wo Herr Geerkens mit den Worten &#8222;Und ich wollte nicht, dass irgendein Bank-Azubi sieht, dass <u>so viel Geld von mir<\/u> an Wulff flie\u00dft&#8220; zitiert wird. Was auch zu den mutma\u00dflichen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen des Ehepaars Geerkens passen w\u00fcrde, die G\u00fctertrennung vereinbart haben.<\/font><br \/>\nDie Antwort auf die Anfrage der Gr\u00fcnenfraktion (namentlich Abg. Stefan Wenzel und Ursula<br \/>\nHelmhold) in Niedersachsen ist als PDF auf Ihrer Fraktionsseite Abrufbar: <a href=\"http:\/\/www.fraktion.gruene-niedersachsen.de\/cms\/default\/dokbin\/399\/399187.anfrage_mit_antwort_ministergesetz_spend.pdf\">Ministergesetz, Spenden und Sponsoring: Zweierlei Ma\u00df, zweierlei Moral, zweierlei Recht?<\/a> (PDF; 14 KB)<\/p>\n<p><b><u>21. M\u00e4rz 2010<\/u><\/b><br \/>\nHerr Wulff l\u00f6st den &#8222;privaten Kredit&#8220; mit einem &#8222;rollierenden Geldmarktkredit&#8220; bei der BW-Bank ab, der einen &#8222;variablen Zinssatz&#8220; hat. W\u00e4hrend des Zeitraumes dieses Kredites lag der Zinzsatz lt. Presseangaben f\u00fcr Wulff zwischen 0,9% und 2,1%. <font color=\"#ff00ff\">Somit w\u00e4hrend diesem Zeitraum bei ca. 50% unter normalen Zinzs\u00e4tzen f\u00fcr Hypotheken-Krediten f\u00fcr Immobilien.<\/font><br \/>\nDie entliehene Summe durch die BW-Bank bel\u00e4uft sich auf 520.000,00 Euro.<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Begr\u00fcndet wird die h\u00f6here Summe mit der &#8222;Wertsteigerung&#8220; durch Renovierungsma\u00dfnahmen. Da eine normale Bank immer Eigenkapital bei Immobilien verlangt m\u00fcsste also das Haus von Wulff eine Wertsteigerung von ca. 200.000,00 Euro oder Mehr bekommen haben, wenn man nicht von einer Vorteilnahme, bzw. einem Gef\u00e4lligkeitskredit ausgehen will. Da w\u00fcrde mich interessieren, was da so gro\u00dfartiges erfolgt ist, das solch eine Wertsteigerung erfolgt ist. Selbst D\u00e4mmma\u00dfnahmen bedeuten heutzutage meist nur den Werterhalt einer Immobilie und nur in ganz geringem Ma\u00dfe eine Wertsteigerung. Da m\u00fcssen ja schon erhebliche Bauliche Ma\u00dfnahmen, wie eine erhebliche Wohnraumvergr\u00f6\u00dferung erfolgt sein, die solch eine Wertsteigerung nach sich ziehen. Selbst bei einer 100%-Finanzierung w\u00e4re es immer noch eine Wertsteigerung von 100.000,00 Euro, die man auch nicht mit Modernisierungsma\u00dfnahmen erzielen kann.<\/font><\/p>\n<p><b><u>30. Juni 2010 \/ 2. Juli 2010<\/u><\/b><br \/>\nAm 30. Juni \u00fcbernahm Herr Wulff das Amt des Bundespr\u00e4sidenten und am 2. Juli 2010 leistete er seinen Amtseid.<\/p>\n<p><b><u>Herbst 2010<\/u><\/b><br \/>\nVerschiedene Medien beginnen \u00fcber den Hauskauf zu recherchieren.<\/p>\n<p><b><u>Dezember 2010<\/u><\/b><br \/>\nDer erste offizielle Bescheid \u00fcber die Ablehnung der Grundbucheintragungen durch die Presse. Laut dem Urteil des BGH wurde am 16. Dez. die erste Verf\u00fcgung erstellt , am 28.Dez gab es dann einen Beschluss, beide vom Amtsgericht Grundbuchamt Burgwedel. Am 19. Januar 2011 dann eine Entscheidung des OLG Celle. Alle diese Entscheidungen wurden dann am 18. August 2011 vom BGH aufgehoben und das Grundbuchamt angewiesen, die Einsicht ins das Grundbuch zu gew\u00e4hren. Diese Infos und den genauen Wortlaut des Urteiles vom BGH kann man \u00fcber deren <a href=\"http:\/\/juris.bundesgerichtshof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/list.py?Gericht=bgh&#038;Art=en&#038;Datum=Aktuell&#038;Sort=12288\">Entscheidungsdatenbank<\/a> mit dem Aktenzeichen (V ZB 47\/11 &#8211; In das entsprechende Fenster links unter &#8222;Dokumentensuche&#8220; eingeben) als PDF einsehen.<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Sp\u00e4testens hier d\u00fcrfte Herr Wulff gewusst haben, das die Presse ein Interesse an den Vorg\u00e4ngen um seinen Hauskauf hatte. Ich habe leider nicht die Entscheidungen das AG und des OLG, aber schon da wird die Kl\u00e4gerin (die Zeitung, die Einsicht in das Grundbuch einklagen wollte) Ihr Interesse begr\u00fcndet haben. So liest es sich auch im Urteil des BGHs, in dem steht dazu:<\/font><br \/>\n<i>&#8222;Die Antragstellerin ist Herausgeberin eines Nachrichtenmagazins. Sie hat bei dem Amtsgericht &#8211; Grundbuchamt &#8211; die Einsichtnahme in das Grundbuch und die Grundakten eines Grundst\u00fccks beantragt, welches im Eigentum eines bekannten Politikers und dessen Ehefrau steht. Zur Begr\u00fcndung beruft sie sich auf den Verdacht, den Eheleuten seien f\u00fcr den Erwerb des Grundst\u00fccks finanzielle Verg\u00fcnstigungen durch einen bekannten Unternehmer gew\u00e4hrt worden, und eine hierauf aufbauende journalistische Recherche.<br \/>\nDas Grundbuchamt hat den Antrag zur\u00fcckgewiesen.&#8220;<\/i><br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Auch dass das BGH im August 2011 die Einsicht nun als ein Recht der Presse angesehen hat d\u00fcrfte Herrn Wulff nicht entgangen sein.<\/font><\/p>\n<p><b><u>Sommer 2011<\/u><\/b><br \/>\nWie am 3.1.2012 ganz aktuell berichtet wurde, hat Herr Wulff bereits im &#8222;Sommer 2010&#8220; bei der &#8222;Welt am Sonntag&#8220; bez\u00fcglich einer &#8222;kritischen Berichterstattung&#8220; &#8222;interveniert&#8220;. Um was f\u00fcr eine Berichterstattung es sich handelt wird nicht erl\u00e4utert, berichtet der Focus (<a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/auch-die-welt-am-sonntag-wurde-bedraengt-wulffs-anrufe-bei-der-presse-hatten-wohl-methode_aid_699005.html\">Auch die \u201eWelt am Sonntag\u201c wurde bedr\u00e4ngt: Christian Wulffs Anrufe bei der Presse hatten wohl Methode<\/a>). Bei der &#8222;Welt-Online&#8220; wird dagegen mit dem Hinweis: &#8222;Der Artikel wurde dennoch ver\u00f6ffentlicht&#8220; ein Link auf folgenden Artikel gesetzt: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13450861\/Die-Geschichte-der-heimlichen-Schwester.html\">&#8222;Christian Wulff | Die Geschichte der heimlichen Schwester&#8220;<\/a>.<br \/>\nZu dem Vorfall im Sommer 2011 hei\u00dft es bei Welt-Online:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13794951\/Als-Wulff-gegen-Bild-einen-Krieg-fuehren-wollte.html\"><i>Bereits im Sommer 2011 gab es einen \u00e4hnlichen Vorfall.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDie \u201eWelt am Sonntag\u201c hatte im Sommer vergangenen Jahres bei einer Recherche ganz \u00e4hnliche Erfahrungen wie nun die \u201eBild\u201c-Zeitung gemacht. Um eine Ver\u00f6ffentlichung zu verhindern, intervenierte das Bundespr\u00e4sidialamt massiv \u2013 nicht nur beim Chefredakteur, sondern auch an h\u00f6chsten Verlagsstellen.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nEiner der Autoren wurde in dieser Sache ins Schloss Bellevue gebeten, wo der Bundespr\u00e4sident pers\u00f6nlich mit unangenehmen und \u00f6ffentlichkeitswirksamen Konsequenzen im Fall einer Ver\u00f6ffentlichung drohte.<\/i><\/a> (Quelle: Welt-Online &#8211; Link ist dem Zitat unterlegt)<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Das Wulff auch hier anscheinend versucht hat massiv einen Bericht zu verhindern, l\u00e4sst seine Aussage \u00fcber das &#8222;hohe Gut&#8220; der Pressefreiheit am 22.12.2011 nachtr\u00e4glich als zynisch erscheinen. Ich habe mir den Artikel in der Welt, um den es lt. der Welt-Online ging durchgelesen. Es ist ein Artikel, der an die von Wulff aufgebauten Vita stark kratzt. Es ist auch die tragische Geschichte einer Schwester, dessen Erinnerungen Herr Wulff brutal entrissen hat, so das Gef\u00fchl von mir beim lesen des Artikels.<\/font><\/p>\n<p><b><u>25. November 2011<\/u><\/b><br \/>\nLaut Erkl\u00e4rungen von Wulffs Anw\u00e4lten und der BW-Bank wurden an dem Tag die Konditionen des &#8222;Hypothekenkredites&#8220; vereinbart, der den bisherigen &#8222;rollierenden Geldmarktkredit&#8220; abl\u00f6sen soll.<\/p>\n<p><b><u>11.\/12.\/13. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nHier ballen sich die Ereignisse etwas.<br \/>\nAm <u>12. Dezember 2011<\/u> unterschreibt die BW-Bank den Hypothekenkredit, der den bisherigen Kredit abl\u00f6sen soll.<br \/>\nAm selben Tag versucht Herr Wulff durch Anrufe bei Herrn Kai Diekmann (Chefredakteur der &#8222;Bild&#8220;) und Herrn Mathias D\u00f6pfner (Vorstandsvorsitzender der &#8222;Axel Springer AG&#8220;) eine Berichterstattung \u00fcber den Hauskauf zu verhindern. Wie Die Bild inzwischen Best\u00e4tigt, sind Inhalte des Gespr\u00e4ches, die die SZ und die FAS ver\u00f6ffentlicht haben korrekt und der Anruf resultierte auf eine Anfrage durch die Bild-Zeitung f\u00fcr eine Stellungsnahme zu dem Artikel. <font color=\"#ff00ff\">(deswegen habe ich auch den 11.12. als Datum mit beigef\u00fcgt, da die Anfrage ja vor dem Anruf an Ihn gegangen sein musste, bei der wohl auch die Ver\u00f6ffentlichung am Tag drauf benannt war, da sich Wulff im Anruf auf die geplante Ver\u00f6ffentlichung bezog)<\/font><br \/>\nAm <u>13. Dezember 2011<\/u> erscheint der Artikel \u00fcber den Privatkredit in der Bildzeitung.<\/p>\n<p><b><u>15. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nLaut Bild hat sich Wulff 2 Tage nach der Ver\u00f6ffentlichung des Artikels f\u00fcr die Anrufe entschuldigt. (mehr unter 2. Januar 2012)<\/p>\n<p><b><u>15. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nSchriftliche Erkl\u00e4rung durch Herrn Wulff. Er weist darauf hin, das er die Anfrage im Landtag (siehe 18. Februar 2010) juristisch korrekt beantwortet h\u00e4tte, da der Kredit nicht von Herrn Geerkens, sondern von Frau Geerkens stamme. Zu der aktuellen Kreditsituation sagte Wulff:<br \/>\n<i>&#8222;Inzwischen habe ich das Geldmarktdarlehen in ein langfristiges Bankdarlehen festgeschrieben&#8220;<\/i><br \/>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-erklaerung-im-wortlaut-in-der-sache-hatte-und-habe-ich-nichts-zu-verbergen\/5964588.html\">Tagesspiegel -Erkl\u00e4rung im Wortlaut<\/a>)<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">Die Erkl\u00e4rung kann man sich unter dem Link im Ganzen ansehen. Das der Kredit zum Zeitpunkt der Erkl\u00e4rung nicht einmal von der Familie Wulff unterschrieben war, von einer &#8222;Festschreibung&#8220; noch lange nicht zu sprechen (lt. Berichten der Presse beginnt das auf 15 Jahre laufende Bankdarlehen am 16. Januar 2012). Weiter scheinen inzwischen ja starke Zweifel an der Richtigkeit, dass das Geld wirklich direkt von Frau Geerkens stammt und Sie nicht &#8222;nur&#8220; der Strohmann (besser gesagt &#8222;die Strohfrau&#8220;) ist. Diese Zweifel d\u00fcrfen wohl vor allem durch die Aussagen von Herrn Geerkens entstehen, die er lt. Spiegel ihnen gegen\u00fcber ge\u00e4u\u00dfert hat (siehe auch Zitat und Link 25. Oktober 2008). Damit sind auch Zweifel an der &#8222;juristisch&#8220; korrekten Beantwortung der Anfrage durch die Gr\u00fcnen aufgetaucht.<\/font><\/p>\n<p><b><u>21. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nLaut BW-Bank ist mit diesem Datum das Bankdarlehen von Herrn Wulff unterschrieben worden.<\/p>\n<p><b><u>22. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nHerr Wulff tritt vor die Presse. Er bedauert die &#8222;Irritationen&#8220; und sagt den seit dem 1.1.2012 legend\u00e4ren Satz:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/dokumentation-die-erklaerung-wulffs-im-wortlaut-11576744.html\"><i>&#8222;Ich wei\u00df und finde es richtig, dass die Presse- und Informationsfreiheit ein hohes Gut ist in unserer freiheitlichen Gesellschaft.&#8220;<\/i><\/a> (Quelle FAZ &#8211; Link im Text hinterlegt)<br \/>\nDie Pers\u00f6nliche Erkl\u00e4rung kann hier bei YouTube eingesehen werden: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=11UAhjlWgb0\">Christian Wulff entschuldigt sich &#8211; Kein R\u00fccktritt (22.12.2011)<\/a><\/p>\n<p><b><u>27. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nDer unterschriebene Kreditvertrag geht bei der BW-Bank ein. Die Laufzeit liegt bei 15 Jahren und er soll einen &#8222;effektiven Jahreszinz&#8220; von 3,62% haben.<br \/>\n<font color=\"#ff00ff\">&#8222;Normale&#8220; Immobilien-Kreditzinsen liegen derzeit bei gut 0,5 Prozentpunkte \u00fcber denen des Herrn Wulff. Wobei die kargen Infos im Netz sich nicht dar\u00fcber aussprechen, ob es der &#8222;Sollzinz&#8220; oder der etwas h\u00f6here &#8222;effektive Jahreszinz&#8220; ist, der in den Werbungen aufgef\u00fchrt ist, wie auch weitere Kosten nicht erw\u00e4hnt werden. Um genauere Angaben zu bekommen m\u00fcsste man sich bei diversen Banken ein Angebot erstellen lassen. So weit geht meine Recherchenliebe dann doch nicht. Aber, das dieser Kredit auch bei dem derzeitigen niedrigen Zinsstand ein sehr g\u00fcnstiger Kredit ist, scheint au\u00dfer Frage zu stehen. Vor allem unter dem Hintergrund, das weiter offensichtlich kein Eigenkapital in die Darlehensberechnung einflie\u00dft.<\/font><\/p>\n<p><b><u>31. Dezember 2011<\/u><\/b><br \/>\nDie Frankfurter Allgemeine berichtet das erste mal \u00fcber den &#8222;Anruf&#8220; von Herrn Wulff am 12.12.2011, um dem am 13.12. erschienenen Artikel zu verhindern:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/affaere-wulff-im-schatten-der-wahrheit-11586639.html\"><i>Am Montag, dem 12. Dezember, versuchte er vom Persischen Golf aus den \u201eBild\u201c-Chefredakteur Kai Diekmann zu erreichen. Da das nicht gelang, sprach er ihm auf die Mobilbox seines Telefons. Er klagte, dass ein \u201eBild\u201c-Journalist seit Monaten eine \u201eunglaubliche\u201c Geschichte plane, die am n\u00e4chsten Tag ver\u00f6ffentlicht werden solle. Wulff k\u00fcndigte f\u00fcr diesen Fall den \u201eendg\u00fcltigen Bruch\u201c mit dem \u201eSpringer\u201c-Verlag an. Der Pr\u00e4sident bat um eine Unterredung, in der man \u00fcber alles sprechen k\u00f6nne. Er sprach aber auch vom \u201eKriegf\u00fchren\u201c. F\u00fcr ihn und seine Frau sei der \u201eRubikon\u201c \u00fcberschritten.<\/i><\/a> (Quelle: FAZ\/FAS &#8211; Link ist im Text unterlegt)<\/p>\n<p><b><u>2. Januar 2012<\/u><\/b><br \/>\nAm Nachmittag des 2.1.2012 best\u00e4tigt die &#8222;Bild&#8220; &#8218;in eigener Sache&#8216; den Anruf bei Kai Diekmann:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wulff-kredit-affaere\/der-wulff-anruf-beim-bild-chefredakteur-21863344.bild.html?wtmc=go.off.edpick#\"><i><b>Der Wulff-Anruf beim BILD-Chefredakteur<\/b><br \/>\nRichtig ist, dass BILD dem Bundespr\u00e4sidenten vor der Ver\u00f6ffentlichung der Recherchen zu seinem umstrittenen, privaten Hauskredit Gelegenheit zu einer ausf\u00fchrlichen Stellungnahme gegeben hat. Eine solche Stellungnahme hatte der Bundespr\u00e4sident am Montag, den 12. Dezember, zun\u00e4chst abgeben lassen, dann aber kurz vor Redaktionsschluss wieder zur\u00fcckgezogen.\u200b<br \/>\nIm Anschluss daran versuchte der Bundespr\u00e4sident, BILD-Chefredakteur Kai Diekmann direkt zu erreichen, [&#8230;]<\/i><\/a> (Quelle: Bild.de &#8211; Link im Zitat hinterlegt)<\/p>\n<p>Ca. 5 Stunden Sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht &#8222;Bild&#8220; einen Artikel zu der &#8222;neuen Debatte&#8220; durch die Wulff-Anrufe. <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wulff-kredit-affaere\/wulff-anrufe-loesen-neue-debatte-ueber-amtsverstaendnis-des-bundespraesidenten-aus-21867832.bild.html?wtmc=go.off.edpick\"><i>Dabei wird dann auch der Anruf bei dem Vorstandsvorsitzenden Mathias D\u00f6pfner best\u00e4tigt:<br \/>\nHintergrund: Wulff hatte unmittelbar vor der ersten Ver\u00f6ffentlichung zu seinem umstrittenen Hauskredit in einer Nachricht auf der Handy-Mailbox von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann u. a. mit strafrechtlichen Konsequenzen f\u00fcr den Fall einer Ver\u00f6ffentlichung gedroht.<br \/>\nIn einem weiteren Telefonat hatte Wulff auch beim Vorstands-Chef der Axel Springer AG (u. a. BILD, Welt), Mathias D\u00f6pfner, einen Stopp der Berichterstattung erreichen wollen.<\/i><\/a> (Quelle: Bild.de &#8211; Link im Zitat hinterlegt)<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr Zeitgleich erschien bei &#8222;Welt-Online&#8220; ein Artikel, der \u00fcber einen weiteren massiven Eingriffsversuch Wulffs in die Pressearbeit, bereits im Sommer 2010 berichtet. (Siehe unter &#8222;Sommer 2010&#8220;)<\/p>\n<p>Ich hoffe, das nun bis zur Ver\u00f6ffentlichung nicht noch eine neue Botschaft kommt und stelle die Daten nochmals in Kurzfassung hier zusammen:<br \/>\n&#8211; 25. Oktober 2008 -> Privatkredit f\u00fcr Hauskauf durch (Frau?) Geerkens<br \/>\n&#8211; 13. August 2009 -> Wulff unterzeichnet Vertr\u00e4ge zur Rettung Prosche<br \/>\n&#8211; Herbst 2009 -> Vermittlung von Herrn Geerkens zwischen BW-Bank und Wulff wg. Bankkredit.<br \/>\n&#8211; Dezember 2009 -> Kostenloser Urlaub in Florida. Grund f\u00fcr die Anfrage der Gr\u00fcnen<br \/>\n&#8211; 10. Februar 2010 -> Ver\u00f6ffentlichung der Anfrage der Gr\u00fcnen in Landtag<br \/>\n&#8211; 18. Februar 2010 -> Antwort der Anfrage der Gr\u00fcnen<br \/>\n&#8211; 21. M\u00e4rz 2010 -> Umwandlung des &#8222;Privatkredits&#8220; in einen &#8222;rollierenden Geldmarktkredit\u201d<br \/>\n&#8211; 30. Juni 2010 -> Amtsantritt als Bundespr\u00e4sident<br \/>\n&#8211; 2. Juli 2010 -> Ablegung des Amtseides<br \/>\n&#8211; Herbst 2010 -> Recherchen wegen des Hauskaufs durch mehrere Journalisten<br \/>\n&#8211; Dezember 2010 -> Begin der Verfahren um die Grundbucheinsicht<br \/>\n&#8211; Sommer 2011 -> Drohung, um einen kritischen Artikel bei der &#8222;Welt am Sonntag&#8220; zu verhindern<br \/>\n&#8211; 25. November 2011 -> Festschreibung der Kreditbedingungen f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Kredit<br \/>\n&#8211; 11. Dezember 2011 (?) -> Bitte an Wulff zur Stellungsnahme von &#8222;Bild&#8220; f\u00fcr Artikel vom 13.12.<br \/>\n&#8211; 12. Dezember 2011 -> Anruf von Wulff bei Diekmann und D\u00f6pfner zur Verhinderung des Artikels vom 13.12.<br \/>\n&#8211; 12. Dezember 2011 -> BW-Bank unterzeichnet Kreditvertrag und sendet diesen zu Herrn Wulff<br \/>\n&#8211; 13. Dezember 2011 -> Artikel \u00fcber den Privatkredit Wullfs erscheint in der &#8222;Bild&#8220;<br \/>\n&#8211; 15. Dezember 2011 -> Anruf bei &#8222;Bild&#8220; mit der Bitte um Entschuldigung f\u00fcr die Telefonate am 12.12.<br \/>\n&#8211; 15. Dezember 2011 -> Schriftliche Erkl\u00e4rung mit der Aussage, das langfristiger Kredit inzw. festgeschrieben sei<br \/>\n&#8211; 21. Dezember 2011 -> Wulff unterzeichnet mit diesem Datum den Kreditvertrag<br \/>\n&#8211; 22. Dezember 2011 -> Wulff tritt un pers\u00f6nlich vor die Presse und gibt eine Erkl\u00e4rung ab<br \/>\n&#8211; 27. Dezember 2011 -> Der Kreditvertrag trifft bei der BW-Bank unterschrieben ein<br \/>\n&#8211; 31. Dezember 2011 -> Erster Bericht (FAZ) \u00fcber die Drohanrufe Wulffs vom 12.12.<br \/>\n&#8211; 2. Januar 2011 -> Best\u00e4tigung der Anrufe durch &#8222;Bild&#8220;<br \/>\n&#8211; 2. Januar 2011 -> Welt-Online berichtet \u00fcber einen Anruf bei &#8222;Welt am Sonntag&#8220; und pers\u00f6nlicher Drohung eines Autors eines geplanten Artikels im Sommer 2010 durch Herrn Wulff<br \/>\n&#8211; 3. Januar 2011 -> ???<\/p>\n<p><b><u>Mein pers\u00f6nlicher Kommentar zur Situation<\/u><\/b><\/p>\n<p>Das sich Politiker \u00fcber Gesetze stehend sehen und eine ganz eigene Meinung zu Recht und Gesetz haben, ist nicht ein Alleinstellungsmerkmal von Herrn Wulff.<br \/>\nSchon in den 60ern wurde mit den verfassungsm\u00e4\u00dfigen Rechten der B\u00fcrger sehr freiz\u00fcgig umgegangen. Das was sich seit dem durch die Einschr\u00e4nkungen der B\u00fcrger zieht sind die &#8222;Antiterrorgesetze&#8220; in Ihren jeweiligen Formen (wie z.B. die &#8222;Notstandsgesetze&#8220;). Aber auch einzelne Grundrechte wurden immer wieder mit f\u00fc\u00dfen getreten. Eines der neueren Beispiele ist Herr Kretschmann, der seine Interpretation von &#8222;Versammlungs- und Meinungsfreiheit&#8220; erst k\u00fcrzlich kund getan hat.<\/p>\n<p>Ob es im &#8222;Fall&#8220; Wulff vielleicht gerade das war, das er im Sommer 2010 zwar mit seinen Drohungen keinen Erfolg hatte, diese aber ungestraft und unkommentiert durch die Betroffene Zeitung machen konnte, das er sich bei der &#8222;Bild&#8220; zu solch einer D\u00e4mlichkeit hinrei\u00dfen lies wei\u00df ich nicht. Evtl. ist dies auch ein Grund, warum es nun so weit gekommen ist. Vor allem, wenn man bedenkt, das auch die &#8222;Bild&#8220;, bzw. der Springerverlag diesen Vorgang auf sich beruhen lies, bis von dritter Seite dies ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>\nOb es die Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung und der Gr\u00f6\u00dfenwahnsinn von Wulff selbst war, oder ob dies durch solches &#8222;hinnehmen&#8220; gef\u00f6rdert wurde, l\u00e4sst sich wohl nicht beantworten.<br \/>\nEines ist aber deutlich Sichtbar, das die Presse als &#8222;vierte Macht&#8220; im Staate kl\u00e4glich versagt hat. Was jetzt passiert, ist das Aufwischen des Versch\u00fctteten Inhaltes, der Kruges Wulff.<\/p>\n<p>Ich bin gespannt, wie Wulff auf diese Lage reagiert. Da seine Reaktionen schon vorher die einer in die Ecke getriebenen Ratte glich, kann es nun entweder sehr schmutzig werden oder er bekommt die Kurve noch und schafft den Ausstieg. Einen ehrenhaften Ausstieg kann es nicht mehr geben. Es ist eher so, das jede Minute die Lage f\u00fcr Ihn verschlimmert.<\/p>\n<p>Merkels Position:<br \/>\nMerkel hatte nach der schriftlichen Erkl\u00e4rung Wulffs sehr schnell, ja erstaunlich schnell &#8222;ihren&#8220; Bundespr\u00e4sidenten f\u00fcr diese Erkl\u00e4rung gelobt und ein ende der Debatte gefordert.<br \/>\nEbenso waren \u00fcberraschenderweise auch andere Politiker und Parteien schnell mit sanften Worten zur Stelle.<br \/>\nErst nachdem Aufschrei der Presse in eigener Sache (Pressefreiheit) regen sich die ersten st\u00e4rkeren Worte der Politik\/Parteien seit der ersten Erkl\u00e4rung durch Wulff.<br \/>\nMan scheint Respekt vor der Eigendynamik der Presse zu haben, da es jetzt um deren ureigenen Interessen geht.<\/p>\n<p>Warum handelten die Parteien durch die Bank weg so sanft mit diesem Bundespr\u00e4sidenten?<br \/>\nDas Merkel kein Interesse an einen neuen Bundespr\u00e4sidenten hat, mag einleuchten. In der jetzigen Situation und vor allem bei dem Grund eines R\u00fccktritts w\u00fcrde ein Bundespr\u00e4sident Ihrer Wahl es schwer haben. Zu sehr ist die Farce der letzten Bundespr\u00e4sidentenwahl noch in den K\u00f6pfen der B\u00fcrger, Und bei den Regierungsabgeordneten die Einpeitschungen hinter verschlossenen Fraktionst\u00fcren. F\u00fcr Merkel kann ein R\u00fccktritt nur ein weiterer Schlag f\u00fcr Ihre Regierungsf\u00e4higkeit sein.<br \/>\nAber auch die anderen Parteien f\u00fchlen sich nicht wohl mit einer Neuwahl des Bundespr\u00e4sidenten. Die Gefahr ist gro\u00df, das damit das Stimmungsbild eines Regierungswechsel mit der Wahl eines durch die Opposition vorgeschlagenen Kandidaten vorweg genommen wird. Die Wahl in Baden-W\u00fcrttemberg hat gezeigt, das es bei entsprechender Situation der Lage sehr knapp werden kann. Hatte Rot-Gr\u00fcn noch l\u00e4nger vor der Wahl eine gute Prognose, war es am Wahltag ein Kopf an Kopf rennen. Lieber m\u00f6chte man die Stimmung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr einen Regierungswechsel, denn f\u00fcr einen Richtungswechsel im Amt des Bundespr\u00e4sidenten nutzen. Zudem wird die Situation auch f\u00fcr Merkel mit fortdauerndem schweigen immer schlechter.<\/p>\n<p>Auch die anderen &#8222;St\u00fctzen&#8220;, bzw. Machts\u00e4ulen des Staates tun sich schwer mit dem &#8222;Fall Wulff&#8220;. So hie\u00df es zu Strafanzeigen gegen Wulff bez\u00fcglich des Privatkredites, das ein &#8222;Anfangsverdacht&#8220; einer Straftat nicht gebe. Heute ist der O-Ton leicht variiert, in dem es in der Presse hei\u00dft, das ein Anfangsverdacht &#8222;nach bisheriger Pr\u00fcfung&#8220; nicht vorliegt.<br \/>\nDie Staatsanwaltschaft Berlin pr\u00fcft scheinbar ganz aktuell, ob bez\u00fcglich der Mailboxaufzeichnung einen Anfangsverdacht der N\u00f6tigung vorliegt (siehe hier: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/thema_nt\/article1870946\/Anfangsverdacht-der-Noetigung.html\">Berliner Morgenpost &#8211; Anfangsverdacht der N\u00f6tigung<\/a>).<br \/>\nDer B\u00fcrger wird mal wieder das Gef\u00fchl nicht los, das die Staatsanwaltschaft mit zweierlei Ma\u00df arbeitet. Dies mag im Einzelfall durchaus stimmen, aber ist oft ist der Eindruck auch ein Produkt des \u00f6ffentlichen Interesse.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich steht fest, das Wulff schon l\u00e4ngst h\u00e4tte Abdanken sollen. Mit etwas Anstand unter Verzicht seiner Bezugsrechte aus diesem Amt. Der Fall Wulff hat sich, durch seine Uneinsichtigkeit zum Selbstl\u00e4ufer entwickelt. Selbst der Artikel der &#8222;Welt am Sonntag&#8220; hatte bei der Ver\u00f6ffentlichung nicht die Aufmerksamkeit erlangt, wie sie jetzt durch die pikante W\u00fcrze des Verhinderungs- und Drohversuchs durch Ihn erh\u00e4lt. Schon allein aus R\u00fccksicht seiner Familie, der jetzigen, der aus erster Ehe und der Familien seiner Kindheit\/Jugend w\u00fcrde ein Abdanken nur gut tun.<\/p>\n<p>Auch die Angst vieler, das Wulff das &#8222;Amt des Bundespr\u00e4sidenten&#8220; nachhaltig schaden k\u00f6nne, kann ich nicht teilen. Selbst den Starrsinn Wulffs einberechnend, das dieser nicht abdankt, f\u00fchrt in meinen Augen nicht zur Sch\u00e4digung des &#8222;Amtes&#8220;. Die Sch\u00e4digung der jetzigen Amtssituation begann schon mit der Wahl des Bundespr\u00e4sidenten. Sie wird bei dem Festhalten dieses Wahlprozedere weiterhin durch dieses System gesch\u00e4digt. Es wird vielleicht der eine oder andere das Amt mit Ansehen ausf\u00fcllen, aber einen grunds\u00e4tzlichen R\u00fcckhalt und Ansehen durch das Volk kann es bei diesem Wahlsystem des Bundespr\u00e4sidenten nicht geben.<\/p>\n<p>Derzeit schaden sich die Politiker und Parteien alle selbst. Es geht nicht darum, zu behaupten, das &#8222;die Politiker&#8220; alle so sind. Was man Ihnen aber in diesem Fall (fast) allen Vorwerfen kann, dass sie sich verstecken, sprich sich nicht positionieren, und somit solch ein Verhalten erm\u00f6glichen. Wenn Politiker, die sich so wie Wulff verhalten sicher sein k\u00f6nnen, das der Aufschrei der Politik erst ershallt, wenn es sowieso schon egal ist, werden sie sich nicht an Grenzen halten. Schon bei den ersten Anzeichen der Ungereimtheiten h\u00e4tte es f\u00fcr das Vertrauen in die Politik ein Riesen Schritt nach vorne bedeutet, wenn man nicht versucht h\u00e4tte m\u00f6glichst schnell abzuwiegeln, sondern die Situation zu hinterfragen. Dieses Lemmigen-Verrhalten schadet der Politik mehr als den Ruf des unbequemen.<br \/>\nWer tatenlos zuschaut, wird dadurch auch zum Mitt\u00e4ter. Selbst wenn er selbst so nie handeln w\u00fcrde. Im \u00fcbertragenen Sinne eine &#8222;unterlassene Hilfeleistung&#8220; gegen\u00fcber dem Volk, das zu vertreten die Politiker angetreten sind.<br \/>\nEbenso wie die Sprachlosigkeit der Presse, sei es z.B. die &#8222;Welt am Sonntag&#8220; im Sommer 2010 und im Dezember die &#8222;Bild&#8220;, f\u00f6rdert solch ein Verhalten und ist ein Versagen, bzw. \u00fcbertragen auch eine &#8222;unterlassene Hilfeleistung&#8220; als sogenannte &#8222;vierte Macht&#8220;. In dieser Funktion hat diese in dem Fall versagt.<\/p>\n<p><u><b>Nachtrag:<\/b><\/u><\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich den Text zu ende geschrieben habe, sind schon wieder die n\u00e4chsten &#8222;Hiobsbotschaften&#8220; in der Presse aufgetaucht.<br \/>\nSo hei\u00dft es im Cicero Online:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ein dritter Anruf, diesmal bei der Mehrheitsaktion\u00e4rin Friede Springer, so hei\u00dft es, soll mit ihrer k\u00fchlen Auskunft geendet haben, dass die Witwe des Verlagsgr\u00fcnders keinen Einfluss auf ihre Chefredakteure zu nehmen pflege.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/klempner-im-schloss-bellevue-christian-wulff-bild-diekmann\/47849\">Cicero &#8211; Der Klempner im Schloss Bellevue<\/a>)<\/p>\n<p>Wenn dies stimmt (ich bin da erst mal vorsichtig), dann hat sich Herr Wulff ganz erhebliche M\u00fche gegeben, Einfluss auf die Presse zu nehmen.<\/p>\n<p>Neben der Aff\u00e4re um den Kredit, die Urlaubsreisen und bezahlte Feiern, schint Wulff auch auf Sponsorsuche gegangen sein. Das als Ministerpr\u00e4sident, wenn diese neuste Meldung der Wahrheit entspricht:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Bundespr\u00e4sident Christian Wulff hat sich nach einem Medienbericht als nieders\u00e4chsischer Ministerpr\u00e4sident an der Sponsorensuche f\u00fcr eine private Veranstaltung beteiligt. Wie der &#8222;Stern&#8220; am Dienstag vorab berichtete, machten Wulff und die Staatskanzlei den Hannoveraner Versicherungskonzern Talanx und den Touristikkonzern TUI auf eine privatwirtschaftliche Veranstaltung des Eventmanagers Manfred Schmidt aufmerksam.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nWulffs damaliger Sprecher und Vertrauter Olaf Glaeseker habe dann &#8222;weitere Informationen&#8220; \u00fcbermittelt. F\u00fcr das Event seien 2009 schlie\u00dflich 10.000 Euro geflossen. Der Touristikkonzern TUI best\u00e4tigte dem Magazin, nach einem Hinweis der Staatskanzlei insgesamt 50.000 Euro gezahlt zu haben.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/wulff-soll-um-sponsorengeld-fuer-eventmanager-geworben-haben-id6211989.html\">DerWesten &#8211; Wulff soll um Sponsorengeld f\u00fcr Eventmanager geworben haben<\/a>)<\/p>\n<p>In dem Zusammenhang berichtet &#8222;DerWesten&#8220; noch, das der eben entlassene Sprecher Glaeseker sich evtl. wegen Vorteilsannahme verantworten muss, weil dieser bei dem Eventmanagers drei mal Urlaub gemacht habe.<br \/>\nAuch zur Beziehung Geerkens und Wulff soll es eine Beteiligung Geerkens beim Verkauf der Villa von Wulffs Vater gegeben haben.<\/p>\n<p>Befor die n\u00e4chsten Nachrichten kommen, werde ich den Artikel mal schnell ver\u00f6ffentlichen, sonst tritt Herr Wulff noch zur\u00fcck, bevor ich diesen Artikel ver\u00f6ffentlicht habe. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><u><b>Links:<\/b><\/u> <\/p>\n<p>&#8211; Spiegel-Online: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,804256,00.html\">Geld f\u00fcr Wulff-Kredit stammt mutma\u00dflich doch von Egon Geerkens<\/a><br \/>\n&#8211; RP-Online: Berlin: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/der-wulff-kredit-folgte-dem-porsche-deal-1.2658607\">Der Wulff-Kredit folgte dem Porsche-Deal<\/a><br \/>\n&#8211; Tagesschau.de: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wulffkredit128.html\">Geerkens \u00f6ffnete Wulff die T\u00fcr zur BW-Bank<\/a><br \/>\n&#8211; Tagesschau.de: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wulffkredit110.html\">&#8222;Es konnte ein falscher Eindruck entstehen&#8220;<\/a><br \/>\n&#8211; n-tv: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Bundespraesident-luegt-nicht-article4989381.html\">Wulff kann gut zuh\u00f6ren &#8211; und antworten: Der Bundespr\u00e4sident l\u00fcgt nicht<\/a><br \/>\n&#8211; Focus: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/auch-die-welt-am-sonntag-wurde-bedraengt-wulffs-anrufe-bei-der-presse-hatten-wohl-methode_aid_699005.html\">Hat der Pr\u00e4sident schon fr\u00fcher die Presse bedr\u00e4ngt?: Wulff soll einen \u201eWelt\u201c-Journalisten ins Schloss Bellevue zitiert haben<\/a><br \/>\n&#8211; Welt Online: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13450861\/Die-Geschichte-der-heimlichen-Schwester.html\">Die Geschichte der heimlichen Schwester<\/a><br \/>\n&#8211; Welt Online: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13794951\/Als-Wulff-gegen-Bild-einen-Krieg-fuehren-wollte.html\">Als Wulff gegen &#8222;Bild&#8220; einen &#8222;Krieg f\u00fchren&#8220; wollte<\/a><br \/>\n&#8211; Tagesspiegel: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-erklaerung-im-wortlaut-in-der-sache-hatte-und-habe-ich-nichts-zu-verbergen\/5964588.html\">Die Erkl\u00e4rung im Wortlaut &#8211; &#8222;In der Sache hatte und habe ich nichts zu verbergen&#8220;<\/a> (15.12.2011)<br \/>\n&#8211; Frankfurter Allgemeine: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/dokumentation-die-erklaerung-wulffs-im-wortlaut-11576744.html\">Die Erkl\u00e4rung Wulffs im Wortlaut<\/a> (22.12.2011)<br \/>\n&#8211; Frankfurter Allgemeine: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/affaere-wulff-im-schatten-der-wahrheit-11586639.html\">Im Schatten der Wahrheit<\/a><br \/>\n&#8211; Bild: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wulff-kredit-affaere\/der-wulff-anruf-beim-bild-chefredakteur-21863344.bild.html?wtmc=go.off.edpick#\">In eigener Sache &#8211; Der Wulff-Anruf beim BILD-Chefredakteur<\/a><br \/>\n&#8211; Bild: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wulff-kredit-affaere\/wulff-anrufe-loesen-neue-debatte-ueber-amtsverstaendnis-des-bundespraesidenten-aus-21867832.bild.html?wtmc=go.off.edpick\">Wulff-Anrufe l\u00f6sen neue Debatte \u00fcber Amtsverst\u00e4ndnis des Bundespr\u00e4sidenten aus<\/a><br \/>\n&#8211; Berliner Morgenpost: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/thema_nt\/article1870946\/Anfangsverdacht-der-Noetigung.html\">Anfangsverdacht der N\u00f6tigung<\/a><br \/>\n&#8211; cicero: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/klempner-im-schloss-bellevue-christian-wulff-bild-diekmann\/47849\">Der Klempner im Schloss Bellevue<\/a><br \/>\n&#8211; DerWesten: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/wulff-soll-um-sponsorengeld-fuer-eventmanager-geworben-haben-id6211989.html\">Wulff soll um Sponsorengeld f\u00fcr Eventmanager geworben haben<\/a><br \/>\n(Diese Links sind in der Reihenfolge, wie sie im Artikel aufgef\u00fchrt sind)<\/p>\n<p><u>Weitere Links:<\/u><br \/>\n&#8211; F!XMBR: <a href=\"http:\/\/www.fixmbr.de\/in-eigener-sache-die-anrufe-des-bundesprsidenten\/\">In eigener Sache: Die Anrufe des Bundespr\u00e4sidenten<\/a><br \/>\n&#8211; F!XMBR: <a href=\"http:\/\/www.fixmbr.de\/christian-wulff-hat-fertig\/\">Christian Wulff hat fertig<\/a><br \/>\n&#8211; Kanzlei Kompa: <a href=\"http:\/\/www.kanzleikompa.de\/2011\/12\/29\/verunglimpfung-des-bundesprasidenten\/\">&#8222;Verunglimpfung des Bundespr\u00e4sidenten&#8220;<\/a><br \/>\n&#8211; Kanzlei Kompa: <a href=\"http:\/\/www.kanzleikompa.de\/2012\/01\/03\/ist-kai-diekmanns-mailbox-vertraulich\/\">Ist Kai Diekmanns Mailbox vertraulich?<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=1290\">Die Farce um die Bundespr\u00e4sidenten-Wahl wird durchgef\u00fchrt!<\/a><br \/>\n&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=1296\">the day after: Die Farce um die Bundespr\u00e4sidenten-Wahl ist vorbei!<\/a><br \/>\n&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3174\">the year after: Die Farce um den Bundespr\u00e4sidenten geht munter weiter!<\/a><br \/>\n&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3219\">Wo bleibt die Strafverfolgung gegen Wulff wegen Beleidigung des Volkes im Amt?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort: Ich hatte schon nach dem ersten Bericht \u00fcber den Versuchs Wulff, die Berichterstattung um seinen Hauskauf zu verhindern mir selbst kleine Spickzettel angefertigt, um \u00fcberhaupt noch den \u00dcberblick zu bewahren. Aus diesen heraus hatte ich dann angefangen in meiner &hellip; <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3238\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,1,10,13,14],"tags":[122,881,862,864,866,880,883,1411,884],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3238"}],"collection":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3238"}],"version-history":[{"count":28,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3272,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3238\/revisions\/3272"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}