{"id":3519,"date":"2012-02-06T19:16:21","date_gmt":"2012-02-06T18:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3519"},"modified":"2012-02-06T19:16:22","modified_gmt":"2012-02-06T18:16:22","slug":"ebooks-die-reader-und-programme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=3519","title":{"rendered":"eBooks, die Reader und Programme"},"content":{"rendered":"<p>Mal etwas recht untypisches f\u00fcr mich, ein Hinweis \u00fcber PCs und Technik.<\/p>\n<p>Ich habe auf meinen privaten Rechnern fast ausschlie\u00dflich Linux-Betriebssysteme drauf. Auf der Arbeit herrscht im Anwenderbereich Windows vor und dort habe ich u. A. einen Laptop, den ich ab und an auch wirklich Mitschleppen muss und zu guter Letzt noch hier und da einen Mac.<br \/>\nVor l\u00e4ngerem bin ich nach meiner Meinung gefragt worden und habe deswegen einen Text im eBook-Format (Datei<u><b>.epub<\/b><\/u>) bekommen.<br \/>\nDa ich diesen unterwegs mit meinem Netbook lesen wollte, war ich auf der Suche nach einem Programm oder Plug-In, um das Format lesen zu k\u00f6nnen. Bei der Suche bin ich im &#8222;Softwarecenter&#8220; meines Linux-Betriebssystems (Ubuntu beim Netbook) auf das Programm <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/\">&#8222;Calibre&#8220;<\/a> gesto\u00dfen.<br \/>\nGut, damit konnte ich das Format bequem lesen und hatte mir keine weiteren Gedanken gemacht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?attachment_id=3525\" rel=\"attachment wp-att-3525\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-1.png\" alt=\"\" title=\"Calibre-1\" width=\"620\" height=\"467\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3525\" srcset=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-1.png 620w, http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-1-300x225.png 300w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><br \/>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/demo#screenshots\">Calibre-eBook &#8211; Screenshots<\/a>)<\/p>\n<p>Wie das Leben so spielt, hat es zu Weihnachten einen Reader gegeben (Archos 7ob eReader). Nichts wildes, aber es waren auch direkt ein paar eBooks mit drauf. Ein paar von dem Gutenberg-Projekt und eines, was der Schenker f\u00fcr mich gekauft hatte (ein Krimi). <\/p>\n<p>Nun hatte ich also nicht nur privat und gesch\u00e4ftlich Rechner mit allen g\u00e4ngigen Betriebssystemen (Linux, Mac OS, Windows), sondern auch noch einen Reader mit einem Android Betriebssystem.<br \/>\nJetzt ging es mir vor allem darum, mal zu schauen was man mit dem teil so anfangen kann. Schnell war ich wegen der Langsamkeit im WLan und den unterschiedlichen Formaten, z.B. bei dem <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/\">internationalen Gutenberg-Projekt<\/a> schnell an den Grenzen des kleinen Ger\u00e4tes, von der unhandlichen, oder um es positiv zu sagen sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Bedienung mal ganz abgesehen.<br \/>\nAlso die Dateien \u00fcber den PC rein geholt und dann auf die Speicherkarte kopiert. Aber leider funktioniert dies je nach Datei mehr schlecht als recht, wenn man die Speicherkarte direkt bespielt. Und es blieb auch immer noch die Frage des Dateiformats.<br \/>\nAlso kam ich wieder zur\u00fcck auf das Programm, das ich mir mal vor einiger Zeit f\u00fcr den \u00fcbermittelten Text im eBook-Format installiert habe, eben das <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/\">&#8222;Calibre&#8220;<\/a>.<br \/>\nDas Softwarecenter der Linux-Betriebssysteme, die ich nutze bieten das <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/\">&#8222;Calibre&#8220;<\/a> bis zu einer Version 0.6.42 an. Die Verbindung mit dem Reader ist mit dieser Version nicht die beste. Im Netz gab es aber schon eine neuere Version (0.8.38), aber nicht als &#8222;Deb&#8220;-Paket und ich als reiner User stehe dann immer mit der Installation auf Kriegsfu\u00df.<br \/>\nAlso dachte ich, bevor ich mich wieder auf die Suche mache, probiere ich das Programm erst mal unter Windows aus. Gesagt, getan, am Sa morgen wurde das Programm auf ein Windows-Rechenr installiert und der Reader angeschlossen. Es lief wunderbar. Ich konnte die Dateien hin und her zwischen dem Internen Speicher des Ger\u00e4tes und der Speicherkarte schieben, ohne das etwas hackelte oder stockte.<br \/>\nAuch das aufspielen von Dateien ging tadellos, selbst eigene Texte, die ich f\u00fcr ein Wiki geschrieben hatte lie\u00dfen sich von &#8222;Libre-Office&#8220;-Format und vom Word-Format problemlos in das eBook-Format &#8222;EBUP&#8220; wandeln und aufspielen.<br \/>\nAlso das macht Mut und ich ging auf die Suche nach einer M\u00f6glichkeit die Pakete auf die GNOME-Fl\u00e4che zu bringen. Das ging dann aber einfacher, als gedacht. W\u00e4hrend die \u00fcblichen Download-Portale meist nur die Windows-Version vorhalten wird man bei der <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/download_linux\">Herstellerseite selbst direkt auf eine Befehlsstruktur gef\u00fchrt, mit der man \u00fcber das &#8222;Terminal&#8220; die Software ohne viel Aufwand (und nur unwesentlich umst\u00e4ndlicher, als bei dem grafischen Software-Center) installieren kann<\/a>. Da ich schon vorher die \u00e4ltere Version installiert hatte, \u00f6ffnet sich die neue Version sofort, ohne das eine Start-Kalibrierung erfolgte, wie es bei der Windows-Installation erfolgte.Zwar sind die Arche-Ger\u00e4te nicht aufgef\u00fchrt, aber die neue Version bietet die Einstellung &#8222;Tablet&#8220;, was f\u00fcr mein Ger\u00e4t ausreichend war, um die Texte\/B\u00fccher passend in EPUB zu konvertieren.<br \/>\n<div id=\"attachment_3526\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?attachment_id=3526\" rel=\"attachment wp-att-3526\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3526\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-2-300x238.png\" alt=\"\" title=\"Calibre-2\" width=\"300\" height=\"238\" class=\"size-medium wp-image-3526\" srcset=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-2-300x238.png 300w, http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Calibre-2.png 620w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3526\" class=\"wp-caption-text\">Konvertierungsfenster f\u00fcr Calibre<\/p><\/div>(Quelle: <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/demo#screenshots\">Calibre-eBook &#8211; Screenshots<\/a>)<\/p>\n<p>Nach dem installieren habe ich dann einige Texte von mir in die Bibliothek geladen und als &#8222;EPUB&#8220; f\u00fcr das &#8222;eBook&#8220;-Tablet konvertiert. Das Tablet per USB-Kabel angeschlossen. Wie bereits beim Windows-System schaltete sich das Tablet automatisch an und nachdem das Andriod-Betriebssystem hochgefahren war, konnte ich \u00fcber das <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/\">&#8222;Calibre&#8220;<\/a>-Programm auf den internen Speicher und der Speicherkarte zugreifen. Auch der Versuch, die Texte als &#8222;EBUP&#8220;-Format auf die Speicherkarte oder dem internen Speicher zu laden funktionierte tadellos. Ebenso wie das entfernen von bestimmten &#8222;B\u00fcchern&#8220;.<\/p>\n<p>Am Sonntag habe ich dann noch etwas weiter gespielt und ein paar B\u00fccher aus dem <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/\">internationalen Gutenberg-Projekt<\/a> herunter geladen.<\/p>\n<p>Was mich aber auch sehr begeistert, ist das <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\/\">&#8222;Calibre&#8220;<\/a>-Programm selbst. Die Bezeichnung als &#8222;eBook Management&#8220;, wie es auf der Homeseite hei\u00dft, tr\u00e4gt es meiner Meinung nach zurecht. So kann man Texte und eB\u00fccher dort in der Bibliothek hervorragend auflisten lassen und  mit entsprechenden Schlagw\u00f6rtern und verfeinerten &#8222;Metadaten&#8220; entsprechend Katalogisieren. Das mag bei derzeit noch deutlich unter 50 Texten\/B\u00fccher nicht das Problem sein, aber neben den Texten, die man f\u00fcr den Reader dort hinterlegt, kann man auch andere Texte zum wiederfinden dort hinterlegen.<br \/>\nSo h\u00e4tte Gutti vielleicht nicht den \u00dcberblick \u00fcber seine ganzen Dateien verloren. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Das Programm ist nicht nur als Arbeitsplatzversion zu sehen. Gerade mit der neuen Version ist eine &#8222;Cloud-Nutzung&#8220; durchaus m\u00f6glich. Man kann, wenn man es will auf eine Server-Speicherung zur\u00fcckgreifen und so Rechner- und Standortunabh\u00e4ngig agieren. <\/p>\n<p>Was das Programm so alles bietet will ich in der n\u00e4chsten Zeit herausfinden und habe mir deswegen auch direkt am Sonntag mein erstes &#8222;eBook&#8220; k\u00e4uflich erworben (auch das ist bereits in der Bibliothek aufgenommen), <a href=\"http:\/\/www.calibre-handbuch.de\/\">ein Handbuch in deutscher Sprache f\u00fcr das Calibre-Programm<\/a> (Ich habe mir beide eBooks geleistet).<br \/>\nDamit werde ich mich dann wohl mal auf die Suche nach den vielen M\u00f6glichkeiten des Programms begeben. Wie z.B. die Online-Suche nach eBooks (sowohl k\u00e4ufliche, wie auch freie B\u00fccher) oder das herunterladen von Nachrichten. Auch das w\u00fchlen in den Free-Book-Projekten ist bestimmt recht interessant.<br \/>\nAber auch schon allein als Text-Bibliothek mit den Filterm\u00f6glichkeiten hat mich begeistert. Es wird wohl f\u00fcr mein Archiv an Texten das System werden, mit dem ich in der Zukunft Arbeiten werde.<\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><\/p>\n<ul>\n<li> Calibre-eBook.com: <a href=\"http:\/\/calibre-ebook.com\">Anbieterseite des Programms &#8222;Calibre&#8220;<\/a><\/li>\n<li> open-ebook.de: Deutschsprachige <a href=\"http:\/\/open-ebook.de\/\">Seite um eBooks<\/a> und Reader, mit einem kleinen Artikel \u00fcber das <a href=\"http:\/\/open-ebook.de\/calibre-ebooks-verwalten\/\">Programm &#8222;Calibre&#8220;<\/a> und einem Blogbereich \u00fcber <a href=\"http:\/\/open-ebook.de\/category\/ebooks\/kostenlose-ebooks\/\">kostenlose eBooks<\/a><\/li>\n<li> Linux- &#038; Open-Source-Blog: Ein spezieller Beitrag f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/blog.linux-redaktion.com\/software\/e-book-verwaltung-calibre-0-8-35\/\">Installation der aktuellsten Version von Calibre unter Linux<\/a> Inklusive der Beschreibung, was sich allein innerhalb der 0.8.x Version getan hat.<\/li>\n<li> threebooks Verlag: Der Anbieter der deutschsprachigen Handb\u00fccher \u00fcber Calibre als eBook (EPUB) oder f\u00fcr Kindle-Ger\u00e4te (MOBI).<\/li>\n<li> elandro.de: <a href=\"http:\/\/www.elandro.de\/images\/anleitung_calibre_ipad_und_co.pdf\">Kleine Einf\u00fchrung in das Programm<\/a> (PDF 724 KB, 8 Seiten)<\/li>\n<li> Project Gutenberg (international): <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/\">freie eBook-B\u00fccher in vielen Sprachen<\/a> (auch geeignet f\u00fcr die \u00dcbung mit Fremdsprachen). B\u00fccher stehen als Downloads (verschiedene Formate) zu Verf\u00fcgung, im Gegensatz zu den deutschsprachigen &#8222;Online-eBook&#8220;-Angeboten!<\/li>\n<li> Projekt Gutenberg-DE: <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/\">freie Online-eBooks (als HTML)<\/a> mit unterst\u00fctzung von Spiegel-Online (oder als CD-, bzw. Stick-Edition zum Kaufen)<\/li>\n<li> ZENO: Ein weiteres deutschsprachiges <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/\">Online-eBook-Projekt<\/a>, dass das Lesen von B\u00fcchern im Internet erm\u00f6glicht<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal etwas recht untypisches f\u00fcr mich, ein Hinweis \u00fcber PCs und Technik. Ich habe auf meinen privaten Rechnern fast ausschlie\u00dflich Linux-Betriebssysteme drauf. Auf der Arbeit herrscht im Anwenderbereich Windows vor und dort habe ich u. 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