{"id":379,"date":"2009-09-23T07:26:45","date_gmt":"2009-09-23T05:26:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ichbinterrorist.de\/?p=379"},"modified":"2009-09-23T07:26:45","modified_gmt":"2009-09-23T05:26:45","slug":"update-cyber-stalking-identitatsmissbrauch-delphitest-gmbh-und-die-frage-wer-da-das-opfer-ist","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=379","title":{"rendered":"[UPDATE] Cyber-Stalking, Identit\u00e4tsmissbrauch, DelphiTest GmbH und die Frage, wer da das Opfer ist"},"content":{"rendered":"<p>Wie ich in dem Artikel <a href=\"http:\/\/ichbinterrorist.de\/?p=138\">&#8222;Cyber-Stalking, Identit\u00e4tsmissbrauch, DelphiTest GmbH und die Frage, wer da das Opfer ist&#8220;<\/a> beschrieben hab, wurde vor einiger Zeit Oliver G., ein im Bereich von Internetabzocke engagierter Mensch, Opfer von Cyber-Stalking.<br \/>\nNicht nur, dass sich Oliver G. gegen dieser Modernen Art des Stalking erwehren musste. Nein, er sah sich auch noch von Firmen angegriffen, die durch Ihre l\u00e4ssige (ich w\u00fcrde schon fast sagen Fahrl\u00e4ssige) Bestellverfahren indirekt auf &#8222;Opfer&#8220; dieses Stalking wurden.<br \/>\nEin Krasses Beispiel, wie sich ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in dem Fall verhalten hat, habe ich in dem oben erw\u00e4hnten Artikel aufgezeigt. Doch dazu sp\u00e4ter, weil ich inzwischen auch durch diese Firma betroffen bin.<\/p>\n<p>Zuerst m\u00f6chte ich ein wenig \u00fcber die Nachwehen des Stalking berichten.<br \/>\nSo ist eine Firma, die ebenso, wie alle anderen von Oliver G. aufgekl\u00e4rt wurde, bis vor&#8217;s Gericht gegangen. Erst kurz vor der Verhandlung haben diese es wohl eingesehen, dass man jemanden nicht daf\u00fcr Haftbar machen kann, dass Sie nicht in der Lage sind, ein vern\u00fcnftiges Bestell- und Auftragsmanagement und -controlling zu machen und haben die Klage zur\u00fcck gezogen.<br \/>\nDa die Stalker auch die einfachen und nervigen versteckten Vertr\u00e4ge der Abzocker ausgenutzt haben, ist derzeit noch einige &#8222;Firmen&#8220; recht Aktiv in Ihrem Forderungsaktivit\u00e4ten. Wie meist bei solchen Firmen, interessiert diesen nicht, ob Sie den Abschluss des Vertrages mit dem angeblichen Vertragspartner beweisen k\u00f6nnen.<br \/>\nEine Solche Firma ist die &#8222;Maxolution Online Service GmbH&#8220; aus \u00d6sterreich.<br \/>\nOliver G. hat sich angeblich auf der Seite &#8222;www.pissenxxxxxxx.net&#8220; (von mir anonymisiert) angemeldet. Das dem nicht so ist und Oliver G. dies auch, mit entsprechender Erl\u00e4uterung, dieser Firma mitgeteilt.<br \/>\nDas interessiert die Firma &#8222;Maxolution Online Service GmbH&#8220; nicht. Ein typisches Verhalten von Firmen dieser Art. Von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, das diese Firma in einigen Foren bereits eine sogenannte &#8222;Krankenakte&#8220; hat. Ein Beispiel ist z.B. der Thread <a href=\"http:\/\/forum.computerbetrug.de\/allgemeines\/39416-abbuchung-von-digitalpayment-de-maxolution-cyberservices.html\">&#8222;Abbuchung von digitalpayment.de ( Maxolution\/Cyberservices)&#8220;<\/a> bei Computerbetrug.de. Eine Suche mit einer Suchmaschine bring noch andere Plattformen, im gesamten deutschsprachigen Raum auf, die \u00fcber unberechtigte Forderungen der Firma berichten.<br \/>\nNun, trotz der eindeutigen Erl\u00e4uterungen durch Oliver G. hat die Firma nun eine Anwaltskanzlei mit dem einfordern der unberechtigten Summe beauftragt.<br \/>\nSo bekam Oliver G. nun von der Anwaltskanzlei &#8222;Auer Witte Thiel&#8220; eine Mahnung. Diese schreiben nun in dieser Mahnung, obwohl Oliver G. auch die Anwaltskanzlei mehrfach \u00fcber den Sachverhalt per Mail, Fax und am Telefon aufgekl\u00e4rt hatte:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><em>&#8222;Ihre Akte liegt jetzt in der Prozessabteilung. Sie hatten ausreichen Gelegenheit, die Forderung unserer Mandantin, die nunmehr Euro 370,85 betr\u00e4gt [&#8230;]<br \/>\nIhr  Verhalten zwingt uns nun, bei Gericht einen vollstreckbaren Titel gegen Sie zu erwirken und damit den zust\u00e4ndigen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung zu beauftragen.&#8220;<\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Vielleicht sollten die Anw\u00e4lte mal in einen Lehrgang gehen, um zu lernen, dass man keinen vollstreckbaren Titel erwirken kann, wenn der angebliche Schuldner seine Rechte kennt und sich entsprechend verh\u00e4lt. So kann die Kanzlei entweder auf Zahlung klagen oder zuerst einen Mahnbescheid durch das entsp. Gericht zustellen lassen. Im ersteren Fall wird dann ein Gericht feststellen, ob die Forderung berechtigt ist. Im zweiten Fall, hat der angebliche Schuldner 14 Tage Zeit gegen diesen Mahnbescheid einen Widerspruch an das Gericht zu senden. Danach kann sich der angebliche Gl\u00e4ubiger \u00fcberlegen, ob er wirklich auf Zahlung klagen will. Nur wenn kein Widerspruch eingelegt wird, kann der angebliche Gl\u00e4ubiger ein Vollstreckungsbescheid beantragen. Selbst dann ist noch nicht alles vorbei (ist aber schon etwas komplizierter, sich da gegen eine zumindest vorl\u00e4ufige Zahlung zu erwehren).<\/p>\n<p><span style=\"font-size:1.25em\"><u><strong>ACHTUNG!<\/strong><\/u><\/span><br \/>\nF\u00fcr Leute, die ein Mahnbescheid bekommen, das Gericht pr\u00fcft nicht die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer solchen Forderung! Also keine Angst, wenn solch ein Mahnbescheid kommt. Ist die Forderung nicht gerechtfertigt, dann gibt es auch keinen Grund, sich wegen einem Mahnbescheid aufzuregen! Ein Widerspruch muss nicht begr\u00fcndet sein. Ich empfehle sogar auf jede Begr\u00fcndung zu verzichten.<br \/>\nWeitere Infos sind hier nachzulesen: Antispam-Wiki: <a href=\"http:\/\/www.antispam.de\/wiki\/Unrechtm%C3%A4%C3%9Fige_Forderungen\">&#8222;Unrechtm\u00e4\u00dfige Forderungen&#8220;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.antispam.de\/wiki\/Mahnbescheid\">&#8222;Mahnbescheid&#8220;<\/a><\/p>\n<p>Ich bin da ebenso, wie wohl Oliver G. gespannt, was diese Kanzlei jetzt weiter machen wird.<br \/>\nSo sicher scheint sich diese Anwaltskanzlei zu sein, dass die Forderung durchkommen w\u00fcrde, da man, nach diversen weiteren Drohungen (wie z.B. eine eidesstattliche Versicherung, gemeinhin noch als \u201eOffenbarungseid\u201c bekannt, abzuverlangen), dem \u201earmen\u201c Oliver G. doch noch die M\u00f6glichkeit gibt zu Zahlen. Ja sogar \u00fcber \u201emoderate\u201c Ratenzahlungen und einem zus\u00e4tzlichen Zinsverzicht l\u00e4sst die Anwaltskanzlei mit sich reden.<br \/>\nSp\u00e4testens hier sollten bei einem die Alarmglocken klingeln. Also, ich denke, dass Oliver G. dieses Angebot nicht wahr nimmt und gelassen auf die Ank\u00fcndigungen wartet, die durch dem verweilen der \u201eAkte\u201c in der Prozessabteilung nun auf Ihn zukommen soll.<\/p>\n<p><u><strong>Der Vorgang \u201eDelphiTest\u201c ist nun ein ganz pers\u00f6nlicher<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Wie ich in dem ersten Artikel berichtet hatte, hat der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von der DelphiTest GmbH in dem Forum der &#8222;Augsburger Allgemeine&#8220; ein Posting eingestellt, wo dieser \u00fcber Oliver G. schrieb. Da lie\u00df er sich dar\u00fcber aus, was nach seiner Sicht der Oliver G. f\u00fcr ein Mensch sei, da er nicht bereit war, die Anspr\u00fcche des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zu folgen. Ja er schrieb in dem Posting als Schlusssatz tats\u00e4chlich noch:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Ist &#8222;Stalking-Opfer&#8220; ein lukrativer Beruf?&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Unter dem Blickpunkt, wie der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in diesem Posting auch Vorg\u00e4nge zwischen der Firma und Oliver G. ver\u00f6ffentlicht hat, habe ich mir Gedanken gemacht, wie es dann wohl mit der Seriosit\u00e4t der Firma aussieht. Dies ist, wie man sich vorstellen kann nicht sehr positiv ausgefallen.<br \/>\nW\u00e4hrend ich dann in Urlaub war, wurde ich von dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer angemailt.<br \/>\nDort erl\u00e4uterte er mir, dass das Posting im Forum von der Augsburger Allgemeine ein Fehler gewesen sei und er veranlasst habe, das dieser entfernt werde. Soweit, so gut.<br \/>\nDann bemerkt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, dass meine Beschuldigungen bezgl. des Datenschutz falsch sei, ebenso wie meine \u00dcberlegungen zu den heimlichen Tests juristisch &#8222;inkorrekt&#8220; seien.<br \/>\nAuf jeden Fall sei mein Artikel durch die L\u00f6schung des Postings bei der &#8222;Augsburger Allgemeine&#8220; nicht mehr aktuell und ich es doch entfernen sollte.<br \/>\nEin Satz in der Mail war f\u00fcr die nachfolgende Geschichte f\u00fcr mich noch von Interesse. Dort hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Ich hoffe, dass alle Beteiligten anerkennen,<br \/>\ndass wir an freundlichen Umgangsformen interessiert sind und nicht \u00fcber<br \/>\npostings, Anw\u00e4lte, Verf\u00fcgungen etc miteinander umgehen sollten.&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Wir wollen festhalten, dass es der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma DelphiTest GmbH war, der sich entschieden hatte, die Umgangsformen des \u201epostings\u201c zu w\u00e4hlen, um ein Stalkingopfer anzugreifen.<\/p>\n<p>Nun, auf diese oben erw\u00e4hnte Mail habe ich noch am Tag meiner R\u00fcckkehr aus meinem Urlaub geantwortet, dass f\u00fcr mich keine L\u00f6schung des Artikels in Frage komme. Ich w\u00e4re aber gerne bereit  ein entsprechendes Update zu erstellen.<br \/>\nDer Kern der Antwort per Mail war bez\u00fcglich meiner Weigerung der L\u00f6schung recht einfach:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Ihnen ist klar, dass der Artikel nicht weiter im Netz bleiben wird, das w\u00e4re f\u00fcr uns nicht zu akzeptieren. Insofern ist mein letzter Abschnitt \u00fcber Anw\u00e4lte etc. keine Androhung, sondern eine logische Konsequenz. Auch ich sehe dies nicht pers\u00f6nlich, sondern gelassen: die Anw\u00e4lte bzw. Richter werden nun kl\u00e4ren, ob derartiges mobbing, Rufsch\u00e4digung, pers\u00f6nliche Beleidigung, Falschaussagen etc. in den Rahmen der &#8222;k\u00fcnstlerischen Freiheit&#8220; und pers\u00f6nlichen Meinungs\u00e4u\u00dferung fallen, oder ob das gesch\u00e4digte Unternehmen das Recht auf L\u00f6schung und eventuell Schadenersatz hat.&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Er wirft mir also &#8222;mobbing&#8220;, &#8222;Rufsch\u00e4digung&#8220; und &#8222;pers\u00f6nliche Beleidigung&#8220; vor. Das wird dann halt ein Richter kl\u00e4ren, da sehe ich kein Problem. Auch &#8222;Falschaussagen&#8220; wird mir vorgeworfen. Nun auch diesem Vorwurf sehe ich gelassen entgegen.<\/p>\n<p>Nun, das war der Mailverkehr. Die oben erw\u00e4hnte erste Mail wurde mir am \u201e07.08.09; 23:35:44 Uhr\u201c zugestellt. Als ich dann in den folgenden Tagen meine Post durch sah, fiel mir ein Einwurfeinschreiben in die Hand. Dies war ein Schreiben von eben jenen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, wo er mir eine Frist bis zum 14.08.09 gibt, den Artikel zu l\u00f6schen. Dieses Schreiben ist am 11.8.09 geschrieben und versendet worden. Man erinnere sich an die Mail, wo der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sich \u00fcber \u201efreundliche Umgangsformen\u201c \u00e4u\u00dferte. In dem Brief hat er es nicht unterlassen, mir rechtliche Schritte und Schadensersatz anzudrohen.<br \/>\nDas habe ich nat\u00fcrlich dann umgehend von meinem Anwalt \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Der sieht die Vorw\u00fcrfe, ebenso wie ich, als nicht gerechtfertigt an.<br \/>\nAlso habe ich letztes Wochenende dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer das Ergebnis der Pr\u00fcfung mitgeteilt. Offen ist noch, ob ich meine Ausgaben (ein Anwalt ist nicht umsonst) nicht gegen\u00fcber der Firma geltend machen werde.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall hat mich diese Mails, wegen der Behauptung, ich w\u00fcrde wegen der \u201eheimlichen Tests\u201c falsche Behauptungen verbreiten bewogen, mich  mit dem Angebot der Firma n\u00e4her zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\nDabei bin ich auf erstaunlichen Aussagen durch die Firma selbst gesto\u00dfen, die meine Einsch\u00e4tzung eigentlich unterst\u00fctzen.<br \/>\nDar\u00fcber m\u00f6chte ich hier nun mal berichten.<\/p>\n<p>Bei eBay hat die Firma ein Angebot f\u00fcr Vaterschaftstests eingestellt. Diese war sowohl vom Formalen her nicht korrekt, wie auch inhaltlich bedenklich. Dementsprechend war das Angebot, nach einer Meldung bei eBay schnell entfernt. Die Firma hat daraufhin das Angebot entsprechend der gesetzlichen Vorgaben berichtigt neu eingestellt.<\/p>\n<p><strong><em>Anmerkung:<br \/>\nLieber Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, bevor Sie wieder \u201eFalschaussage\u201c gerufen wird, das alte Auktionsangebot ist gesichert. \ud83d\ude09<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nun in dem neu eingestellten Angebot steht ein interessanter Satz:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Hinweis zur Rechtslage: in Deutschland sind heimliche Vaterschaftstests verboten. Allerdings gibt es bisher keine Strafen f\u00fcr heimliche Tests und auch keine Regelungen, wie die Einhaltung des Datenschutzes zu kontrollieren sei.&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/cgi.ebay.de\/DNA-Vaterschaftstest-mit-Abstammungsgutachten_W0QQitemZ130328778420QQcmdZViewItemQQptZLH_DefaultDomain_77?hash=item1e583356b4&#038;_trksid=p3911.c0.m14\">eBay-Auktion von &#8222;delphitest&#8220;<\/a> [sollte dieses Angebot von eBay verschwinden. Keine Angst, das Angebot ist auch gesichert. \ud83d\ude09 )<\/p>\n<p>Also nochmal zum mitschreiben, &#8222;delphitest&#8220; schreib, das heimliche Vaterschaftstest verboten sind. Handlungen gegen dieses Verbot kann aber nicht geahndet werden.<\/p>\n<p>Dieser \u201eHinweis zur Rechtslage\u201c bekommt noch eine besondere Bedeutung, wenn man auf der Startseite des Web-Auftritts der Firma folgendes liest:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.delphitest.de\/\"><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Dank eines neuen Gesetzes der Bundesregierung sollen heimliche Vaterschaftstests ab Anfang 2010 bestraft werden. Das bedeutet f\u00fcr Sie: ein heimlicher Test ist derzeit noch straffrei!&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><\/a><br \/>\nDer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wird sich jetzt nat\u00fcrlich (und verst\u00e4ndlicherweise) dagegen verwahren, dass seine Firma dazu Aufruft gegen das Verbot heimliche Vaterschaftstests vorzunehmen.<\/p>\n<p>Jetzt hat die Firma unter dem Men\u00fcpunkt &#8222;Aktuelles&#8220; auf Ihrer Seite am 24.04.2009 \u00fcber die geplante Gesetzes\u00e4nderung informiert.<br \/>\nWarum sie dann wohl nicht mehr den Vaterschaftstest in der Form anbieten, wie sie es scheinbar heute machen, kann man dort heraus lesen.<\/p>\n<p>Dort hei\u00dft es in dem Text:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.delphitest.de\/blog.html\"><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Sobald das neue Gesetz in Kraft tritt (vermutlich zum 01.10.2009), k\u00f6nnen die Auftraggeber von heimlichen Vaterschaftstests mit bis zu 5.000 EUR Ordnungsgeld bestraft werden. Da auch f\u00fcr die Labore angeblich Strafen vorgesehen sind, werden heimliche Tests im Inland dann unm\u00f6glich sein.&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><\/a><br \/>\nAha, weil nicht nur der Auftragsgeber, sondern auch die durchf\u00fchrende Firma (=Labore) belangt werden soll, steht man dann nicht mehr f\u00fcr die verbotenen Test zu Verf\u00fcgung. Oder lese ich da was falsch heraus?<br \/>\nUnd nein, die Firma DelphiTest f\u00fchrt keine &#8222;heimlichen Tests&#8220; durch, deswegen hei\u00dft es auch im n\u00e4chsten Satz des Artikels:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.delphitest.de\/blog.html\"><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i>&#8222;Die Delphitest GmbH wird f\u00fcr ihre Kunden eine M\u00f6glichkeit finden, heimliche Tests an eine verl\u00e4ssliche Partnerfirma in \u00d6sterreich zu vermitteln, denn dort ist der heimliche Test weiterhin m\u00f6glich.&#8220;<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><\/a><br \/>\nNun, das &#8222;heimliche Test&#8220; in \u00d6sterreich m\u00f6glich sind, bedeutet ja nicht, das DelphiTest jetzt oder in Zukunft selbst &#8222;heimliche Test&#8220; durchf\u00fchren, oder? Dazu hei\u00dft es dann in dem Artikel in Fettschrift:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.delphitest.de\/blog.html\"><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color:#ff00ff\"><i><b>&#8222;Wir empfehlen allen zweifelnden M\u00fcttern, V\u00e4tern und Kindern, einen eventuell geplanten heimlichen Test vor dem 01.10.2009 durchzuf\u00fchren, um einer m\u00f6glichen Bestrafung zu entgehen. Bis dahin steht die Delphitest gerne f\u00fcr Ihren heimlichen Test zur Verf\u00fcgung.&#8220;<\/b><\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><\/a><\/p>\n<p><b>Schei\u00dfe!<\/b><br \/>\nOh Entschuldigung, das ist mir gerade so raus gerutscht auf der Tastatur.<br \/>\nNu ist es doch so, dass die &#8222;DelphiTest GmbH&#8220;, lt. eigenen Angaben auf Ihrer eigenen Homeseite diese, nach eigenen Angaben, &#8222;verbotenen&#8220; heimlichen Test durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das ist aber \u00c4rgerlich, weil damit ja die Behauptung, das meine Einsch\u00e4tzung eine Falschaussage ist nicht mehr so ganz aufrecht halten kann. Ob der Auftraggeber, der ja Strafrechtlich, wegen einem heimlichen Test nicht belangt werden kann und es derzeit auch noch keine Ordnungsgelder vorgesehen sind, Zivilrechtlich auch so einfach davon kommt, dass ist bei der Verletzung der Privatsph\u00e4re und Pers\u00f6nlichkeitrechte des Test-Opfers fraglich.<\/p>\n<p>Das der Gesetzgeber die durchf\u00fchrenden Unternehmen derzeit au\u00dfen vor l\u00e4sst, mag f\u00fcr diese vom Kostenfaktor vielleicht angenehm sein, aber moralisch stelle ich mich hier die Frage, wer da Opfer und wer da alles T\u00e4ter ist? Ich f\u00fcr mich habe da eine Antwort.<\/p>\n<p>Wenn das neue Gesetz in Kraft ist, bin ich mal gespannt, wie die Justiz das Angebot von der DelphiTest GmbH beurteilt, wo sie den Interessenten von &#8222;heimlichen Test&#8220; anbietet, das deutsche Recht zu umgehen?<\/p>\n<p>Um noch mal auf das Posting im Forum der &#8222;Augsburger Allgemeine&#8220; zur\u00fcck zu kommen.<br \/>\nGanz nach der Philosophie der Firma &#8222;Was nicht geahndet werden kann, dass mag zwar verboten sein, wird aber einfach gemacht&#8220;, hat der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in dem Einwurfeinschreiben ebenso in dem Schreiben an mich festgestellt, dass (ich Zitiere):<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;<span style=\"color:#ff00ff\">Dieser Eintrag<\/span> (<em>Anmerkung: der erste Artikel u.A. \u00fcber Delphitest in diesem Blog<\/em>) <span style=\"color:#ff00ff\">bezieht sich auf ein posting in Forum der Augsburger Allgemeinen, das nicht existent ist.&#8220;<\/span><\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Also, was nicht sein soll, dass ist nicht!<br \/>\nWunderbar finde ich das. Ich beziehe mich auf ein nicht existentes Posting! Das musste ich mir auf der Zunge zergehen lassen. Dann ist es nat\u00fcrlich auch so, dass es bei Google kein Cache von dem Eintrag gibt (oder soll ich sagen &#8222;existent&#8220; ist? \ud83d\ude09 ) und das der Screenshot, den ich habe nur reine Phantasiegebilde ist.<\/p>\n<p><u>Mein lieber Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von der DelphiTest GmbH<\/u><br \/>\nAuch wenn es ihnen nicht recht ist, mein Artikel bezog sich sehr wohl auf ein existierendes Posting. Das dies nun nicht mehr &#8222;existent&#8220; sein soll (da m\u00fcsste man &#8222;existent&#8220; noch mal genauer definieren), \u00e4ndert nichts an der Tatsache, dass dieser Artikel sich darauf bezieht. Ich kann ja gerne zur Erg\u00e4nzung das Screenshot dort einbinden, um Verwirrungen zu vermeiden. \ud83d\ude09<br \/>\nWie es sich mit unvorteilhaften \u00c4u\u00dferungen verh\u00e4lt, in Verbindung mit einer Firma, wird Ihnen sicher Ihr Anwalt erl\u00e4utern k\u00f6nnen (wenn nicht, naja, dann ist das wohl Pech).<\/p>\n<p>Inzwischen w\u00fcrde ich eher sagen, dass es so ist, dass sie in der Situation sind, dass sie die Geister, die Sie mit Ihrem Tun riefen, wieder los werden wollen.<br \/>\nIch, f\u00fcr meinen Teil h\u00e4tte das Ganze mit dem letzten Artikel belassen. Aber wer mich zwingen will, sowohl ein Tatsachenbericht, wie auch meine Meinung zu entfernen, der erregt erst recht meine Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>In diesem Sinne, bis demn\u00e4chst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ich in dem Artikel &#8222;Cyber-Stalking, Identit\u00e4tsmissbrauch, DelphiTest GmbH und die Frage, wer da das Opfer ist&#8220; beschrieben hab, wurde vor einiger Zeit Oliver G., ein im Bereich von Internetabzocke engagierter Mensch, Opfer von Cyber-Stalking. 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