{"id":4259,"date":"2012-05-05T10:20:45","date_gmt":"2012-05-05T08:20:45","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4259"},"modified":"2012-05-05T10:20:45","modified_gmt":"2012-05-05T08:20:45","slug":"plagiat-oder-wie-man-uber-seine-eigenen-anspruche-stolpern-kann","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4259","title":{"rendered":"Plagiat? Oder wie man \u00fcber seine eigenen Anspr\u00fcche stolpern kann"},"content":{"rendered":"<p>Mir geht es nicht darum, zu entscheiden oder auf die Kerbe zu hauen, dass Frau Schavan eine schlimme oder \u00fcberhaupt eine Plagiatin ist.<\/p>\n<p>Es ist das Selbstverst\u00e4ndnis, das mir Kopfsch\u00fctteln bereitet.<\/p>\n<p>Justizia hat eine Augenbinde. Diese hat sie (eigentlich) damit sie nicht die Person, die vor einem steht sieht, sondern nach den Taten und dem Gesetz be&#8220;urteilt&#8220;.<br \/>\nEs ist also unwesentlich, ob jemand ein Kaugummi klaut oder ein Auto. Es ist auch unwesentlich, ob es eines ein Obdachloser ist, oder der Aufsichtsratsvorsitzende eines Konzerns.<br \/>\nSo weit die Theorie.<br \/>\nLeider sieht die Praxis anders aus. Delikte, die durch &#8222;gehobene&#8220; Gesellschaftsschichten begangen werden, werden \u00f6fter schon im Vorfeld eingestellt. Und oft steht dies im krassen Widerspruch zu der Anspruchshaltung dieser Personen.<\/p>\n<p>Leider ist es auch so, dass die Beh\u00f6rden oder (wie im Fall der Doktorarbeiten) die entsprechenden Stellen sich nicht mehr von dem Druck der \u00d6ffentlichkeit l\u00f6sen k\u00f6nnen.<br \/>\nEines der prominentesten Beispiele war der Wetterfrosch Kachelmann. Der nach Au\u00dfen den Saubermann und idealen Schwiegersohn gespielt hat, aber privat ganz offensichtlich ganz anders war. Was letztendlich wirklich passiert ist, wird wohl niemand mehr herausfinden und es werden wohl letztendlich nur Kachelmann und die Anzeigerin selbst genau wissen. Dies ist aber auch egal.<br \/>\nWas bezeichnend ist, dass die Staatsanwaltschaft, auch durch eigene Schuld nicht in der Lage war, wirklich Objektiv zu Ermitteln. Letztendlich hat sich das Gericht in Mannheim mit rein ziehen lassen. und wer die Momente des Kachelmannes w\u00e4hrend der zeit gesehen hat, wird das Gef\u00fchl nicht los, das auch er da nicht unerheblich beteiligt war.<br \/>\nEin weiteres aktuelles Beispiel ist Emden gewesen mit der falschen Festnahme und dem willen von Menschen diesen falsch beschuldigten zu Lynchen.<\/p>\n<p>Auch was anderes haben diese und andere Beispiele gezeigt. Es ist schwierig, sich zu sch\u00fctzen, als angeblicher T\u00e4ter oder auch als ein Ankl\u00e4ger.<br \/>\nIm Fall Kachelmann hat die Verfolgung (und auch die Drohungen) der Anzeigerin keine M\u00f6glichkeit mehr gegeben, sich frei gegen\u00fcber den Ermittlern zu \u00e4u\u00dfern. Im Fall Emden hatte der vermeintliche T\u00e4ter ebenfalls keine Chance.<\/p>\n<p>Nun hat jemand &#8222;Anonym&#8220; m\u00f6gliche Plagiatsstellen in der Doktorarbeit von der Bildungsministerin Schavan ver\u00f6ffentlicht. Die erste reaktion von Schavan war, das sich dieser gef\u00e4lligst zu erkennen habe. Genau diese Reaktion l\u00e4sst mich direkt sagen: &#8222;Hey Leute, egal ob einer oder eine Gruppe, bleibt blo\u00df Anonym.<\/p>\n<p>Was viele scheinbar nicht sehen wollen ist, dass auf der <a href=\"http:\/\/schavanplag.wordpress.com\/\">&#8222;Schavanplag-Seite&#8220;<\/a> nicht der Vorwurf gemacht wird, das Frau Schavan plagiatiert habe, sondern:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Dieses Blog dokumentiert mutma\u00dfliche Plagiate in der 1980 an der Philosophischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf eingereichten Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/schavanplag.wordpress.com\/\">Schavanplag &#8211; Hauptseite<\/a>)<\/p>\n<p><em><b><u>Update:<\/u><\/b><br \/>\nAls ich nach Links f\u00fcr weitere Meinungen zu dem Thema gesucht habe, bin ich auf eine Ver\u00f6ffentlichung von Heute (5.5.2012) gesto\u00dfen, in dem der Betreiber der Schavanplag-Seite sich konkreter \u00e4u\u00dfert. Dort schreibt er aus seiner pers\u00f6nlichen Sicht:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Es war eine knappe Entscheidung; ich halte es aber f\u00fcr belegbar, dass Frau Schavan plagiiert hat, wenn auch in geringerem Ausma\u00df als andere. Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/plagiat-verdacht-gegen-schavan-schavanplag-autor-im-interview-a-831459.html\">Spiegel-Online &#8211; &#8222;Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen&#8220;<\/a>)<br \/>\nHier schreibt der Betreiber der Seite, dass &#8222;er&#8220; es f\u00fcr belegbar h\u00e4lt, dass Frau Schavan plagiiert hat. Also glaubt er, dass der Umfang so gravierend ist, dass das recht auf die Doktorw\u00fcrde fragw\u00fcrdig ist.<br \/>\nLaut den \u00c4u\u00dferungen des Betreibers an anderer Stelle des &#8222;Interviews&#8220; soll die &#8222;Abstimmung&#8220; \u00fcber die Ver\u00f6ffentlichung bei Vroniplag sehr knapp gewesen sein. Wenn dies zutrifft, ist zu vermuten, dass einige des internen Kreises von Vroniplag gleicher Meinung wie der Betreiber der Schavanplag-Seite sind.<\/em><\/p>\n<p>Ich halte dies f\u00fcr legitim und es ist bedauerlich, dass die Medien es nicht schaffen diesen kleinen Unterschied zu erfassen.<br \/>\nDie Entscheidung, ob es sich bei der Doktorarbeit um ein Werk handelt, das in der Gesamtbetrachtung nach diesen Darstellungen von &#8222;m\u00f6glichen&#8220; Plagiaten noch ausreicht, eine Doktorw\u00fcrde zu haben, soll die Kommission feststellen. Dies soll Sie meiner Meinung nach ohne Druck von Au\u00dfen machen k\u00f6nnen und hoffentlich auch Objektiv. Dabei ist zu bewerten, ob diese Stellen so, wie Dargestellt \u00fcberhaupt stimmen und eben wie diese im Rahmen des Gesamtwerkes zu sehen sind.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt, vorausgesetzt das die bezeichneten Stellen auf der Seite so stimmen ist die Frage, was die eigentlichen Urheber der Textstellen davon halten. Es ist ja nicht auszuschlie\u00dfen, dass der Eine oder Andere da auch rechtlich gegen vorgeht.<\/p>\n<p>Dann kommen wir zu dem Punkt, der weder Strafrechtlich, Zivilrechtlich oder durch eine Universit\u00e4tskommission entschieden werden kann, das ist die Moralische und Politische Bewertung.<br \/>\nDabei steht an erster Stelle die Frage nach der Richtigkeit der Vorw\u00fcrfe. Die Seite wurde vor gut einer Woche bekannt und da bis jetzt die Falschheit der benannten Stellen nirgendwo behauptet wurde, bzw. die Korrektheit der gegen\u00fcbergestellten Stellen nicht widerlegt wurde, muss ich bis auf weiteres davon ausgehen, das die dort genannten Stellen korrekt wiedergegeben wurden und die aufgezeigten Quellen ebenso korrekt sind.<br \/>\nUnd hier kommt nun Frau Schavan selbst ins Spiel.<br \/>\nSie hat sich ebenso, wie andere erwischte vorher auch besonders Moralisch hervor getan. Sie hat gerade als es um Doktorarbeiten in Bezug auf Gutenberg ging selbst extrem hohe Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt.<br \/>\nBei Gutenberg waren es zuletzt die ganzen Disketten gewesen, die Ihm (angeblich) die \u00dcbersicht verlieren lie\u00dfen. Bei Frau Schavan m\u00fcssen Karteikarten und Zettelk\u00e4sten herhalten (das schreibe ich bewusst bewertend).<br \/>\nEine Doktorarbeit soll best\u00e4tigen, dass jemand in der Lage ist eigenst\u00e4ndig zu Arbeiten und neue Erkenntnisse zu schaffen. Dazu geh\u00f6rt es meiner bescheidenen Meinung nach auch, dass man sich davon \u00fcberzeugt, dass man nicht aus seinen Quellen heraus eine Erkenntnis erh\u00e4lt, also sozusagen etwas vorgegebenes \u00fcbernimmt und nicht etwas eigenst\u00e4ndiges entwickelt. So ist es gerade bei dem \u00dcbernehmen von Erkenntnissen eines Anderen auf Grund von Dritter (inkl. den Quellenangaben) nur auf entweder fehlende Sorgfaltspflicht oder Ignoranz zur\u00fcck zu f\u00fchren. Ich habe keinen Doktor, aber meiner Meinung nach ist es auch Aufgabe eines Doktoranden seine Doktorarbeit in diesem Blickwinkel zu \u00fcberpr\u00fcfen. Wenn man, wie behauptet eine Zusammenfassung mit mehreren Quellenangaben fast wortw\u00f6rtzlich \u00fcbernimmt, so mag man (mit viel Gutwill) dem Schreiber ein gutes Textged\u00e4chtnis nachsagen. Aber da fehlt dann auch die letzte Kontrolle, ob ein solch komplexer Text, inkl. den Quellen im eigenen Kopf wirklich eine eigene Erkenntnis ist. <\/p>\n<p>Das die Textstellen auf der Schavanplag-Seite scheinbar richtig ist, zeigt ja auch eine \u00c4u\u00dferung der Sprecherin von &#8222;Vroniplag&#8220;, die best\u00e4tigte, das man Stellen gefunden habe, die Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten aufgeworfen habe, aber man sich entschieden hat, dass dies nicht &#8222;berichtenswert&#8220; sei und man es nicht ver\u00f6ffentliche.<br \/>\nHier zeigt sich nun die Kehrseite dieser &#8222;Plagiatspr\u00fcfer&#8220;. Sie &#8222;Urteilen&#8220; \u00fcber die gefundenen Stellen. Damit haben sie die Ver\u00f6ffentlichung des Blogs &#8222;Schavanplag&#8220; erst dazu gemacht, was es jetzt ist, ein Politikum. Zudem spielen sie sich damit zu &#8222;Richtern&#8220; auf.<br \/>\nSomit hat f\u00fcr mich diese Gruppe, die sich ja aus der Gutenbergaff\u00e4re entstandenen Plagiatssucher seine Glaubw\u00fcrdigkeit verloren. Wer nicht offen und unabh\u00e4ngig Arbeiten \u00fcberpr\u00fcft, der manipuliert, ob bewusst oder unbewusst.<br \/>\nWerden Arbeiten offen und f\u00fcr jeden Einsichtbar \u00fcberpr\u00fcft, so hat auch der Betroffene die Chance sowohl seine Arbeit diesbez\u00fcglich zu \u00fcberpr\u00fcfen, wie auch schon in der Entwicklung zu reagieren.<br \/>\nDies ist der Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Vorgehen und einer Bewertung. Scheinbar ist &#8222;Vroniplag&#8220; eine Plattform, die auf der Suche nach dem n\u00e4chsten Gutenberg sind und nicht die, f\u00fcr die sie sich ausgeben, angeblich eine Gruppe, die den Wissenschaftlichen Standard der akademischen Grade aufrecht erhalten will. Auch das Sie nun als &#8222;Bewerter&#8220; herhalten, \u00fcber Ihre Sprecherin, ist in meinen Augen eine Anma\u00dfung die Ihnen nicht zusteht. Gerade diese Gruppe hat damit Ihre Arbeit und Ihr angebliches Ziel unglaubw\u00fcrdig gemacht.<\/p>\n<p>Frau Schavan muss sich jetzt als &#8222;Bildungsministerin&#8220; fragen lassen, ab wann z.B. eine Klassenarbeit als geschummelt gilt? Wenn der Spickzettel mehr als 10% der Aufgaben der Arbeit enth\u00e4lt. Wenn in der Arbeit mehr als 10 % des Inhaltes des Spickzettels enthalten sind? Oder wie gehabt, wenn nur jemand mit einem Spickzettel erwischt wird, unabh\u00e4ngig davon ob er ihn genutzt hat oder nicht?<br \/>\nDa komme ich z.B. auf einen Schulkammeraden zur\u00fcck, der Pr\u00fcfungsangst hatte. Der hatte immer einen Spickzettel mit. Ja und er hat ihn dann nie gebraucht. Er hat Ihn vor allem beruhigt. Leider half dies bei einer m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung, da dort die theoretische M\u00f6glichkeit des nachschauens vor 10 Lehrern nicht gegeben war nicht. Er hatte somit die Fachoberschulreife verpasst. Nicht weil er es nicht wusste, sondern allein aus der Angst, das er es evtl. nicht wissen k\u00f6nne. W\u00e4re bei einer der Klassenarbeiten die nicht benutzten Spickzettel benutzt worden, so h\u00e4tte es eine 6 gegeben.<br \/>\nDie Bildungsministerin besteht aber f\u00fcr sich auf Ihre Aussage des &#8222;bestem Wissen und Gewissen&#8220;! Ein Ausdruck der bei Politikern immer einen recht bitteren Beigeschmack hat. Nimmt man dann noch den Titel der Doktorarbeit <i>&#8222;Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger<br \/>\nGewissensbildung&#8220;<\/i> kann man \u00fcber die scheinbar mangelnde &#8222;Gewissensbildung&#8220; bei Frau Schavan, so wie ich Ihre bisherigen \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen prs\u00f6nlich interpretiere schon erstaunt sein.<br \/>\nAuch das auf eine recht konkrete Aufstellung von Textstellen die Aussage von Frau Schavan kommt, dass: &#8222;Mit anonymen Vorw\u00fcrfen kann man schwerlich umgehen&#8220; ist vielleicht ja nur f\u00fcr mich schwer verst\u00e4ndlich. Da gibt es die Stelle &#8222;x&#8220; in der Doktorarbeit von Frau Schavan und als Vergleich die Stelle &#8222;Y&#8220; von einem Dritten. Dazu kann man keine Stellung nehmen, weil der Einsteller (und nicht der Autor dieser &#8222;Textstellen&#8220;) sich nicht namentlich zu erkennen gibt?<br \/>\nAuch dieses hat einen bitteren Beigeschmack.<\/p>\n<p><b><u>Noch etwas pers\u00f6nliches:<\/u><\/b><br \/>\nWie gesagt, ich habe keinen Doktor, aber einen Meisterbrief.<br \/>\nDieser hat eine andere Grundlage. Der Meisterbrief soll best\u00e4tigen, dass ich in meinem Beruf die F\u00e4higkeiten habe, die Gefahren zu erkennen, die Regeln und Gesetze f\u00fcr meinen Bereich lesen zu k\u00f6nnen und auch entsprechend umzusetzen. Auch zu entscheiden, wann im Rahmen meiner M\u00f6glichkeiten eine Regel durch Ersatzma\u00dfnahmen erf\u00fcllt werden kann.<br \/>\nDazu musste ich eine Projektarbeit schreiben. Mein Vorteil, ich muss mich gerade auf Quellen beziehen und dann erl\u00e4utern, wie ich diese Umgesetzt habe. Das machte es f\u00fcr mich einfacher, da ich ja etwas reales beschreiben musste und etwas, was ich real gemacht habe. Trotzdem geh\u00f6rte es auch zu meinen Pflichten als Meisteranw\u00e4rter meine Projektarbeit, bzw. die Dokumentation, die als Meisterarbeit eingereicht wurde genau auf Korrektheit zu \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>\nDann halte ich es bei den ganzen wissenschaftlichen Arbeiten f\u00fcr ein gro\u00dfes Problem, das man bestimmte Formen sehen will, um sich sozusagen abgrenzen zu k\u00f6nnen gegen\u00fcber den Fachfremden. Sozusagen die &#8222;Fachsprache&#8220;. Damit engt man sich selbst ein und macht es schwierig eigene Gedanken wirklich zu formulieren.<br \/>\nDies habe ich auch bei meiner Meisterarbeit nicht akzeptiert und habe sozusagen so geschrieben, wie mir das Maul gewachsen ist. Der Erfolg (= Benotung meiner Meisterarbeit) haben mir recht gegeben.<br \/>\nEvtl. hat dieser &#8222;Fachzwang&#8220; ja auch den Einen oder Anderen in das Korsett des \u00dcbernehmens von anderen Texten gesteckt? Das ist aber keine Entschuldigung, weil dieses Korsett zieht sich jeder, der das Spiel mitmacht selbst an.<\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><\/p>\n<p>&#8211; Schavanplag: <a href=\"http:\/\/schavanplag.wordpress.com\/\">Die Seite auf der die angeblichen (und scheinbar auch wahrscheinlichen) \u00dcnregelm\u00e4\u00dfigkeiten aus der Doktorarbeit von Frau Schavan aufgef\u00fchrt sind.<\/a><br \/>\n&#8211; Financial Times Deutschland: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:vorwurf-des-plagiats-vroniplag-entlastet-schavan\/70031116.html\">Vroniplag entlastet Schavan<\/a> (ein Beispiel, wie die Plattform &#8222;Vroniplag&#8220; ihre angebliche neutrale wissenschaftliche Ebene verlassen hat.<br \/>\n&#8211; Spiegel Online: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/plagiat-verdacht-gegen-schavan-schavanplag-autor-im-interview-a-831459.html\">&#8222;Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen&#8220;<\/a> (ein &#8222;Interview&#8220; mit dem Betreiber von &#8222;Schavanplag&#8220;. Eigentlich schriftliche Fragen, die schriftlich beantwortet wurden)<\/p>\n<p><u><b>Artikel als eBook zum Download:<\/b><\/u><\/p>\n<p><a href='http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Plagiat-oder-die-Ansprueche.epub'>Plagiat? Oder wie man \u00fcber seine eigenen Anspr\u00fcche stolpern kann<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mir geht es nicht darum, zu entscheiden oder auf die Kerbe zu hauen, dass Frau Schavan eine schlimme oder \u00fcberhaupt eine Plagiatin ist. Es ist das Selbstverst\u00e4ndnis, das mir Kopfsch\u00fctteln bereitet. Justizia hat eine Augenbinde. 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