{"id":4294,"date":"2012-05-06T14:35:16","date_gmt":"2012-05-06T12:35:16","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4294"},"modified":"2012-05-06T14:38:15","modified_gmt":"2012-05-06T12:38:15","slug":"classics-wie-die-kolner-polizei-uber-18-stunden-eine-halle-besetzt-hielt-um-einen-schwerkriminellen-ring-auszuheben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4294","title":{"rendered":"[Classics] Wie die K\u00f6lner Polizei \u00fcber 18 Stunden eine Halle besetzt hielt, um einen &#8222;schwerkriminellen Ring&#8220; auszuheben. ;-)"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe jetzt schon einige male aus zum Teil Jahrzehnte alten Vorg\u00e4ngen in meiner Losen Serie &#8222;Cassics&#8220; berichtet. So \u00fcber die <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=2550\">eigenwillige Schuldenverschiebung durch die Ratsfraktion der Gr\u00fcnen (und noch andere kleine Geschichten)<\/a> oder der <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=2464\">Wandelf\u00e4higkeit der Stadt D\u00fcsseldorf<\/a>, ob jemand bei Ihnen Erfasst ist oder nicht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Classics-Razzia-2.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Classics-Razzia-2-163x300.png\" alt=\"\" title=\"Classics-Razzia--2\" width=\"163\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4295\" srcset=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Classics-Razzia-2-163x300.png 163w, http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Classics-Razzia-2-556x1024.png 556w, http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Classics-Razzia-2.png 620w\" sizes=\"(max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In meinen alten Unterlagen fand ich nun ein Vorgang aus dem Jahr 1985, genauer gesagt von 1.8.1985 bis zum 2.8.1985, der mich bei der Durchsicht wieder zu einem Lachanfall und Kopfsch\u00fctteln bewogen hat.<br \/>\nOben sieht man die Titel der Zeitungsausschnitte zu diesem &#8222;Vorfall&#8220;.<br \/>\nEs scheint so, dass das Schicksal gn\u00e4dig mit mir ist, wenn es um solch absurden Geschichten geht. Ich war eigentlich mit ein paar Freunden in Urlaub, mit Bulldog (Traktor) und Bauwagen. Leider ist uns die Lichtmaschine verreckt und ich bin zur\u00fcck nach K\u00f6ln getrampt, weil f\u00fcr diesen alten Bulldog, mit dem wir gefahren waren Ersatzteile in K\u00f6ln gelagert hatten, unter anderem die passende Lichtmaschine, um dann die Fahrt weiter fort setzen zu k\u00f6nnen. So bin ich also am 1.8. des Jahres 1985 in K\u00f6ln angekommen. Da einer der Freunde mit denen ich unterwegs war in ein paar Tagen Geburtstag hatte, haben andere Freunde in K\u00f6ln \u00fcberlegt an diesem Tag mit mir zusammen zum Treffpunkt zur\u00fcck zu fahren und Ihn mit einem Geburtstagskuchen zu \u00fcberraschen. So blieb ich noch etwas in K\u00f6ln. Und just als ich am sp\u00e4ten Nachmittag\/fr\u00fchem Abend aus dem Hof des besetzten Hauses Kat\u00e4userwall 18 verlassen habe, kam mir ein smarter Mensch entgegen und hielt mir eine Polizeimarke unter die Nase. Nun, ich wusste nicht, was er von mir wollte, aber er Fragte mich dann, &#8222;ob ich was dabei h\u00e4tte&#8220;. Auf meine Frage was er denn meinen w\u00fcrde, kam dann die Antwort &#8222;Haschisch oder andere Drogen&#8220;. Meine Antwort dass ich nat\u00fcrlich umgehend, wenn ich gewusst h\u00e4tte dass die K\u00f6lner Polizei es so n\u00f6tig habe, etwas eingesteckt h\u00e4tte, aber leider derzeit nicht damit dienen k\u00f6nne schien nicht auf Verst\u00e4ndnis zu treffen. Er bat mich dann mitzukommen. Als ich mich dann in die angezeigte Richtung umdrehte kamen jede Menge Polizeiwannen den Kat\u00e4userwall entlang.<br \/>\nIch wurde dann zu einem der Bullys gef\u00fchrt und musste meine Taschen leeren. Anschlie\u00dfend sperrte man mich ohne weitere Begr\u00fcndungen hinten in den Bully ein. Auf die Frage, weshalb ich Arretiert werde kam keine Antwort. Somit wurde ich Nummer 1 der in einem Zeitungsbericht erw\u00e4hnten 3 vor\u00fcbergehenden Festnahmen!<br \/>\n<font color=\"#006600\"><i>Berichtigung!<br \/>\nIch habe mir den Text der Zeitungsmeldungen nochmals durchgelesen und mit den 3 Festnahmen waren wohl nicht wir am Vortag gemeint, sondern die drei Personen, die wegen &#8222;Widerstand gegen Vollzugsbeamte&#8220; am Folgetag festgenommen wurden.<\/i><\/font><br \/>\n<!--more >>> Neugierig geworden? Hier geht's weiter im Text >>>--><br \/>\nAber so allein hatte ich keine Langeweile, weil die Taschen und Dienstm\u00fctzen der uniformierten Kollegen des Zivilbeamten, der mich ohne Begr\u00fcndung in selbigen Festhalten lie\u00df lagen unter den Sitzen im hinteren Bullybereich (der zum Fahrerraum hin abgeschottet war). Ich konnte nat\u00fcrlich nicht widerstehen, auszuprobieren, wie mir solch ein h\u00f6chststaatliches Symbol stehen w\u00fcrde. Als ich dann einen etwas vom Bully entfernten Polizisten in Uniform fragte, ob er mir nicht einen Spiegel besorgen k\u00f6nne, suchte er hektisch nach jemanden mit den Schl\u00fcssel (man hatte doch tats\u00e4chlich die seitliche Schiebet\u00fcr abgeschlossen!) und mir wurde dann recht unsanft dieses Machtsymbol vom Kopf gerissen und alle Taschen und restlichen Kleidungsst\u00fccke in den Fahrerraum verfrachtet.<br \/>\nAber ich blieb dann nicht lange allein. Es wurden dann noch 2 weitere Menschen in den Bully gesperrt. Meine Frage, warum ich nun hier festgehalten werde wurde mir immer noch nicht beantwortet. Inzwischen hatte sich diese Aktion durch die Polizei im &#8222;Veedel&#8220; herum gesprochen und es herrschte Jahrmarktstimmung auf der Stra\u00dfe. Nett war noch, dass eine Freundin von mir um den Bully herumsprang und unter der Verwunderung der inzwischen dort stehenden Polizisten mir mehrfach mitteilte, dass -wenn jemand Fragt- wir verlobt seien (Verlobte haben, oder hatten zumindest damals ein Auskunftsrecht, \u00e4hnlich wie Ehepartner). Nach gut einer Stunde wurde ich (und die beiden Anderen) raus gelassen und mir mein Eigentum zur\u00fcck gegeben. Nun meinte man mir auf meine Frage, warum ich nun eingesperrt worden bin als Begr\u00fcndung &#8222;Widerstand gegen Polizeianweisungen&#8220; oder so \u00e4hnlich zu nennen. Upps, ich frage mich noch heute welcher Teil der kurzen Szene mit dem Zivilbeamten ein &#8222;Widerstand&#8220; war? Das ich nichts zum Kiffen f\u00fcr diesen Beamten dabei hatte?<\/p>\n<p>Gut, im Hof des &#8222;Kart\u00e4userwall 18&#8220; war schon alles erledigt. Aus dem offenen Fahrradraum in dem die Fahrr\u00e4der der Bewohner standen wurden gerade alle Fahrr\u00e4der und ein Mofa in einen kleinen Transporter gesteckt und weggefahren. Die anderen Polizisten waren alle in der Halle der &#8222;Fahrradselbsthilfe&#8220;, eine Initiative, die eine Gruppe der Besetzer f\u00fcr die B\u00fcrger eingerichtet hatten. Die anderen T\u00fcren der Halle waren mit Seilen und sonstigen Material aus der Halle gegen \u00f6ffnen gesichert worden und nur eine Schiebet\u00fcr war noch als Ein- und Ausgang zu benutzen.<br \/>\nDie Rechtsanw\u00e4ltin, die inzwischen alarmiert worden war, bekam zur Antwort, dass man ein Fahrrad, das von der Fahrradselbsthilfe verkauft worden war, als &#8222;Diebesgut&#8220; identifiziert habe. Es kam prompt das Angebot der Besetzer und der Gruppe der Fahrradselbsthilfe, dass man mit der Polizei zusammen alle Fahrr\u00e4der durch gehe und das man auch bereit w\u00e4re der Justiz den Verk\u00e4ufer des Rads zu nennen. Bedingung sei aber, dass man umgehend den unhaltbaren Zustand der Besetzung der Werkstatt und der Weigerung unabh\u00e4ngige Beobachter in die Werkstatt zu lassen beende.<br \/>\nDies wurde von der Polizei abgelehnt.<br \/>\nIn zwischen wurde im Auftrag der Polizei durch die Feuerwehr ein Stromgenerator in einem Nebenraum, einer Garage installiert. Leider hatte man dabei wohl \u00fcbersehen, das die Abgase des Generators zu Hustenreiz und Atemluftmangel f\u00fchren kann, weswegen sp\u00e4ter die Abgase des Generators noch nachtr\u00e4glich nach Au\u00dfen gef\u00fchrt wurden.<br \/>\nDie ganze Nacht war aus der Werkstatt ein H\u00e4mmern zu h\u00f6ren und am n\u00e4chsten Morgen wurde dann endlich die geforderten neutralen Beobachter in die Werkstatt gelassen. Darunter ein &#8222;Ratsmitglied&#8220; (und auch Rechtsanwalt) und ein Mitglied vom &#8222;Polizeibeirat&#8220;. Da war aber schon ein Zentrierst\u00e4nder (zum Zentrieren und Einspeichen von Laufr\u00e4dern), der aus Gusseisen bestand zerst\u00f6rt und eine Werkbank mit einer Holzplatte mit etlichen N\u00e4geln versehen worden (das war wohl das H\u00e4mmern, das die Nacht durch zu h\u00f6ren war).<br \/>\nDann ging alles recht schnell. Gegen Mittag, also knapp 4 Stunden, nachdem die Polizei dann tats\u00e4chlich mit der Kontrolle der Fahrr\u00e4der begonnen hat, war der Spuk dann vorbei.<\/p>\n<p>Nun, jetzt mal eine Bilanz des Einsatzes.<br \/>\nEs waren \u00fcber Nacht ca. 30-40 Polizisten in der Halle gewesen. Zudem waren mehrere Feuerwehrleute &#8222;zur Amtshilfe gezwungen worden&#8220; (O-Ton aus den Reihen der Feuerwehr). Zu Beginn der Aktion waren ungef\u00e4hr 60-80 Polizisten beteiligt gewesen. Es war schwer die wirkliche Gesamtzahl zu bestimmen, da zum einen etliche in der Werkstatt waren, drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe etliche herum standen und auch ein Teil der Privatr\u00e4ume von Bewohnern rechtswidrig durchschn\u00fcffelt wurden.<br \/>\nDas Ergebnis war:<br \/>\nWie man aus den Zeitungsartikeln erkennen kann sind um die 500 Fahrr\u00e4der kontrolliert worden. Das ist so nicht korrekt, da die meisten kontrollierten Fahrr\u00e4der &#8222;nur&#8220; Fahrradrahmen waren. Ganze Fahrr\u00e4der gab es vielleicht um die 30 bis 40 in dem Fahradselbsthilfe-Bereich. Von diesen rund 500 &#8222;Fahrr\u00e4dern&#8220; hat man bei der Razzia selbst ganze 4 R\u00e4der\/Rahmen gefunden, die erst mal als &#8222;eventuelles&#8220; Diebesgut beschlagnahmt wurden.<br \/>\nAnzumerken ist dabei, das keins der Fahrr\u00e4der aus dem Fahrradraum der Bewohner zu den Beschlagnahmten geh\u00f6rte. Diese wurden alle zur\u00fcck gegeben.<br \/>\nUnter den 4 vermeintlich gestohlenen Fahrr\u00e4dern war auch das Rad mitgez\u00e4hlt, das den angeblichen Ausl\u00f6ser dieser Aktion gegeben hat, Das an einen Dritten mit ordentlichem Kaufvertrag verkauften Rades. Somit waren es bei der Razzia noch 3 R\u00e4der\/Rahmen, die man als vermeintlich gestohlen beschlagnahmt hat. Von diesen 3 R\u00e4dern war eines ein &#8222;rotes Hollandrad&#8220; ohne einer Rahmennummer (was leider damals noch bei einigen R\u00e4dern \u00fcblich war auf eine Rahmennummer zu verzichten). Dieses wurde dann, als der vermeintlich Bestohlene dies nicht als &#8222;seines&#8220; identifiziert hatte auch wieder zur\u00fcck gegeben. Es blieben also &#8222;nur&#8220; noch das eine verkaufte Rad und 2 Fahrradrahmen, die angeblich wirklich Diebesgut waren.<br \/>\nDazu muss man wissen, dass in der K\u00f6lner Gegend einige Menschen &#8222;auf Sperrm\u00fcll&#8220; gingen. Das hie\u00df, sie fuhren die Stra\u00dfen ab, in denen Sperrm\u00fclltermin war (Damals wurde in der Gegend noch alle 4 Wochen\/einmal im Monat Sperrm\u00fcll abgeholt und nicht auf Beantragung). Die Fahrradselbsthilfe hatte mit ein paar dieser &#8222;Sperrm\u00fcllfahrern&#8220; die Vereinbarung, dass sie Fahrr\u00e4der und Fahrradfragmente, die im Sperrm\u00fcll gefunden wurden Aufgekauft werden. So hat die Fahrradselbsthilfe f\u00fcr einen Rahmen\/Fahrrad zwischen 5 und 10 Mark gezahlt. Dies war der Grundstock, dass die Fahrradselbsthilfe zu dieser Menge an Rahmen gekommen ist. Deswegen ist es wohl nicht weiter Verwunderlich, dass die Rahmen, die als &#8222;gestohlen&#8220; gemeldet waren aus einer schon Jahre alten Liste stammten und beide keine hochpreisige Rahmen waren.<br \/>\nAlle R\u00e4der, die nicht \u00fcber diese Quelle kamen, wurden nur gegen die Vorlage eines Ausweises angekauft. So auch in dem Fall des gestohlenen Rades, das den Polizeieinsatz angeblich notwendig machte. Nachdem die Polizei dann die Halle verlassen hatte, konnte die Gruppe, die die Werkstatt betreute Ihrer Rechtsanw\u00e4ltin den Ankaufbeleg mit Namen und Ausweisnummer desjenigen \u00fcbergeben, der ihnen dieses Fahrrad verkauft hatte.<br \/>\nDieser Ankaufbeleg befand sich n\u00e4mlich in einem ordnungsgem\u00e4\u00df beschrifteten Ordner (Ankauf), der die ganze Zeit offen in dem von der Polizei besetzten Werkstattbereich gestanden hatte. Es ist nat\u00fcrlich klar, das die Anw\u00e4ltin diesen Beleg der Staatsanwaltschaft in dem Namen der Gruppe \u00fcbergeben hat.<\/p>\n<p>Es waren also letztendlich noch 2 Fahrradrahmen, die als &#8222;Diebesgut&#8220; bezeichnet werden konnten.<br \/>\nWegen diesen nun 2 Fahrradrahmen wurden nun 6 Personen des &#8222;Fahrraddiebstahles&#8220; bezichtigt. Das hei\u00dft f\u00fcr jeden Fahrradrahmen (oder Fahrrad, wenn man davon ausgeht, das diese zum Zeitpunkt des vermeintlichen Diebstahls noch vollst\u00e4ndig waren) 3 Personen!<br \/>\nWeiter wurden 3 Personen wegen &#8222;Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte&#8220; angezeigt. Bei Zweien kam dann noch &#8222;\u00f6ffentliche Aufforderung zu Straftaten&#8220; und beim dritten &#8222;Bedrohung&#8220; dazu. <\/p>\n<p>Das Ende vom Lied war, dass auch nach der Razzia die K\u00f6lner Polizei sich weigerte das Angebot des Datenabgleichs von neu eingegangenen Fahrr\u00e4dern\/R\u00e4dern anzunehmen. Diejenigen, die Angezeigt worden sind, haben nach meinem Kenntnisstand, nachdem sie nicht zu der Vorladung zur Polizei gefolgt sind (als Beschuldigte Ihr gutes Recht) nichts mehr von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft geh\u00f6rt, ebenso wie Beschwerden und Forderungen durch die angeblichen &#8222;schlimmen Finger&#8220; so lange in angeblichen Zust\u00e4ndigkeiten hin und her geschoben wurden, bis sich das ganze in Wohlgefallen aufgel\u00f6st hatte.<\/p>\n<p>Gekostet hat dies dem Steuerzahler jede Menge Geld f\u00fcr den Einsatz und der Gruppe &#8222;Fahrradselbsthilfe&#8220; einen guten vierstelligen Betrag, um Ersatz f\u00fcr die Besch\u00e4digungen zu schaffen.<\/p>\n<p>Das schafft nat\u00fcrlich Vertrauen in unsere Staatsmacht. Vor allem, da schon vor diesem Vorfall Angebote von Seiten der Fahrradselbsthilfe gab gegen Fahrraddiebst\u00e4hle zusammen zu arbeiten. Dies war ganz offensichtlich nicht der politische Wunsch gewesen. Da versuchte man lieber mit einer Medienwirksamen Gro\u00dfaktion eine Gruppe von Menschen zu kriminalisieren. Als der Erfolg ausgeblieben ist, hat man ganz schnell das M\u00e4ntelchen des Schweigens und Verschleiern dar\u00fcber gelegt.<\/p>\n<p>Warum f\u00e4llt mir gerade da der Versuch der Kriminalisierung der S21-Gegener ein oder diesen Medienrummel um den vermeintlichen T\u00e4ter in Emden?<\/p>\n<p><b><u>Kurz-Info zum Kat\u00e4userwall 18:<\/u><\/b><br \/>\nEntstanden war die Besetzung nach der R\u00e4umung aus dem Stollwerk-Gel\u00e4ndes. Die damaligen Wohnraumbesetzer (es gab noch kulturelle Brreiche) haben dann nach der R\u00e4umung in einer Nacht und Nebel-Aktion das ehemalige Gewerbegel\u00e4nde des Gastro-Unternehmers Blankenheim besetzt.<br \/>\nDer Kat\u00e4userwall 18 ist inzwischen ein mit Mietvertr\u00e4gen ausgestatteter Wohn- und Arbeitsbereich in dem sich individuelle Wohnprojekte und Gewerbeprojekte etabliert haben. Auch war der erste Standort der K\u00f6lner Initiative &#8222;Schulz&#8220; (&#8222;<b>Sch<\/b>wulen <b>u<\/b>nd <b>L<\/b>esben<b>z<\/b>entrum&#8220;).<br \/>\nInzwischen hat sich die breite gef\u00e4cherte Wohn-, Gewerbe- und Kunstkultur auf dem Gel\u00e4nde weiter entwickelt. <\/p>\n<p><u><b>Artikel als eBook zum Download:<\/b><\/u><\/p>\n<p><a href='http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Fahrradrazzia-Koeln.epub'>[Classics] Wie die K\u00f6lner Polizei \u00fcber 18 Stunden eine Halle besetzt hielt, um einen &#8222;schwerkriminellen Ring&#8220; auszuheben. \ud83d\ude09<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe jetzt schon einige male aus zum Teil Jahrzehnte alten Vorg\u00e4ngen in meiner Losen Serie &#8222;Cassics&#8220; berichtet. 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