{"id":4467,"date":"2012-07-08T12:37:22","date_gmt":"2012-07-08T10:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4467"},"modified":"2012-07-08T12:43:19","modified_gmt":"2012-07-08T10:43:19","slug":"beschneidungsartikel-offener-brief-in-eigener-sache","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4467","title":{"rendered":"Beschneidungsartikel &#8211; Offener Brief in eigener Sache"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Leser,<br \/>\nin meinem ersten Artikel \u00fcber das Urteil des LG K\u00f6ln zur Beschneidung von Kindern gab es einen sehr kurzen Kommentar.<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">wolfgang sagt:<br \/>\n5. Juli 2012 um 12:07\t<\/p>\n<p>Ein d\u00fcmmlicher und recht wirrer Artikel mit sehr dubiosen Quellen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4414&#038;cpage=1#comment-2439\">gehirnsturm.info &#8211; Ein Urteil des K\u00f6lner Landgericht und eine Horde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re<\/a> [Kommentar])<\/p>\n<p>So weit erst mal nichts, was meine Aufmerksamkeit erweckt hat, wenn nicht die (zu dem Zeitpunkt) angebliche Herkunft des Kommentars. So habe ich mich umgehend r\u00fcckversichert, ob der Absender wirklich diesen Kommentar geschrieben hat, da man schlie\u00dflich jeden beliebige Mailadresse in das entsprechende Fenster eintragen kann. Die Best\u00e4tigung erfolgte dann, so das ich den nun f\u00fcr alle lesbaren Kommentar frei geschaltet habe.<br \/>\nGerade aber dieser recht kurze und (Achtung: &#8222;in meinen Augen&#8220;) global verurteilende Kommentar hat mich dann doch dazu bewegt, diesen kleinen Kommentar nicht unkommentiert zu lassen.<br \/>\nDa ich der Meinung bin, dass man bei diesem Kommentar wissen muss, auf welcher Grundlage (Vorsitzender einer j\u00fcdischen Gemeinde) dieser Kommentar fu\u00dft, antworte ich dem Kommentator in einem &#8222;Offenen Brief&#8220; in eigener Sache.<br \/>\nDa der Kommentator sich in dem Kommentar aber nicht als Person zu Erkennen gibt, werde ich im Text alle Stellen, die zur Person (Name, Ort, Gemeinde) f\u00fchren k\u00f6nnten editieren. Ich nenne den Kommentator hier nach seiner Angabe im Kommentar einfach nur &#8222;wolfgang&#8220;.<\/p>\n<p>Nun der Offene Brief:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">An<br \/>\n&#8222;wolfgang&#8220;<br \/>\nVorsitzender der<br \/>\n\u201eXXXXXXXXXXXXXXX&#8220;<\/p>\n<p>Per Mail<\/p>\n<p>Offener Brief<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr &#8222;wolfgang&#8220;,<\/p>\n<p>zuerst einmal bedanke ich mich daf\u00fcr das Sie best\u00e4tigt haben, der Autor des Kommentars<br \/>\n<strong>\u201eEin d\u00fcmmlicher und recht wirrer Artikel mit sehr dubiosen Quellen.\u201c<\/strong><br \/>\nzu sein.<br \/>\nSie haben in dem Kommentar leider vers\u00e4umt den Lesern mitzuteilen, dass Sie selbst, wie ich es bezeichne ein \u201eReligionsfunktion\u00e4r\u201c sind.<br \/>\nZudem haben sie den Kommentar von einer Mailadresse versendet die eindeutig Ihrer Funktion\u00e4r-Stellung zugeordnet ist.<br \/>\nOb Sie nun zu der von mir angesprochenen \u201eHorde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re\u201c geh\u00f6ren, vermag ich nicht zu beurteilen. Wohl sollte der Leser Ihre Funktion\u00e4rsstellung wissen, um Ihre Kommentar-Aussage f\u00fcr sich pers\u00f6nlich einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als Vorsitzender einer j\u00fcdischen Gemeinde muss man wohl Ihren Kommentar etwas anders bewerten.<br \/>\nDen ersten Teil Ihrer Bewertung, das der Artikel \u201ed\u00fcmmlich und recht wirr\u201c sei kann ich voll und ganz akzeptieren. Sie werden aber verstehen, dass ich dieses Urteil nicht teile.<br \/>\nDer zweite Teil Ihres Kommentars versetzte mich dann doch in Erstaunen:<\/p>\n<p><b>\u201e mit sehr dubiosen Quellen\u201c<\/b><\/p>\n<p>Ich muss sagen, das ich solch eine kritische Selbstbetrachtung auch bei einem Vorsitzenden einer j\u00fcdischen Gemeinde, die sich selbst als \u201eliberal\u201c einstuft und Mitglied in der Dachorganisation \u201eUnion progressiver Juden in Deutschland e.V\u201c sind nicht erwartet habe.<br \/>\nIch habe mir auf Grund dieser Kritik nochmals alle meine \u201eQuellen\u201c, die ich f\u00fcr den Artikel herangezogen habe angeschaut.<br \/>\nIn der Reihenfolge der Verwendung waren dies:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Zentralrat der Juden (2x)<\/li>\n<li>Die Tora\/Torah (Genesis\/\u00dcbersetzung)<\/li>\n<li>Die Bibel \u2013 Altes Testament (4x Moses\/Luther-\u00dcbersetzung)<\/li>\n<li>Eine Referatsniederschrift, urspr\u00fcnglich gehalten von C\u00e9dric Poyet auf der Seite \u201eEnfal.de\u201c (eine t\u00fcrkisch-\/deutschsprachige Seite \u00fcber das muslimische Leben, so die Selbstvorstellung) (2x)<\/li>\n<li>Evangelium nach Thomas<\/li>\n<li>Focus Online <\/li>\n<li>WHO (Weltgesundheitsorganisation)<\/li>\n<li>Stern Online<\/li>\n<li>Charta der Grundrechte der europ\u00e4ischen Union (2x)<\/li>\n<li>UN-Menschenrechtskonvention (2x)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun, ich pers\u00f6nlich w\u00fcrde zwar den Focus und den Stern nicht unbedingt als die vertrauensvolle Quelle bezeichnen, aber im Zusammenhang der angeblichen \u00e4sthetischen Umfrage von beschnittenen Penissen in der USA und der Befragungsgruppe (beim Focus) und dem Zitat des Direktors der WHO-Abteilung f\u00fcr HIV\/Aids (beim Stern) d\u00fcrfte es sich ja um nachpr\u00fcfbare Aussagen handeln, die nicht unbedingt auf Grund der Quellen angezweifelt werden m\u00fcssen.<br \/>\nDie Bewertung der Quellen \u201eZentralrat der Juden\u201c und der \u201eTora\/Torah\u201c ma\u00dfe ich mir nicht an denke aber, das ich trotz Ihrer von der Position her zu vermutenden Kompetenz, dieser Einsch\u00e4tzung nicht folgen werde.<br \/>\nDie Bibel als \u201eQuelle\u201c halte ich soweit f\u00fcr nicht dubios. Dubios halte ich eher das Vorgehen der katholischen Kirche, den Gl\u00e4ubigen nach eigenem Ermessen weitere Quellen vorenthaltenen. Ich sehe es eher so, das man diese Quelle mit der entsprechenden Vorsicht begegnen muss. Da die Bibel und die Tora\/Torah von Stamm her aus der selben Quelle stammen, ist Ihre Bewertung dieser \u201eQuelle&#8220; aber schon interessant.<br \/>\nDas Evangelium nach Thomas basiert auf einen sehr fr\u00fchen schriftlichen Fund, so dass die Quelle meiner Meinung nach nicht dubioser ist, wie andere Schriften des &#8222;Neuen Testaments&#8220; <i>(auch wenn das Evangelium nach Thomas nicht in das Neue Testament aufgenommen wurde)<\/i>, dessen erste schriftlichen Belege oft aus sp\u00e4teren Zeitpunkten stammen.<br \/>\nWie die Quelle \u201eEnfal\u201c und das Referat des Herrn \u201eC\u00e9dric Poyet\u201c einzustufen sind, wei\u00df ich wirklich nicht. Mir ging es auch nicht so sehr um das Inhaltliche der Seite und des Referates, als darum, eine Quelle f\u00fcr die Muslimische Tradition der Beschneidung zu finden, was nicht so einfach war, das der Koran (offiziell best\u00e4tigte \u00dcbersetzung) bei mir im B\u00fccherregal dazu nichts hergab.<br \/>\nNach den journalistischen und (mehr oder minder) religi\u00f6sen Quellen zu den Quellen von den verschiedensten Organisationen.<br \/>\nZuerst einmal die WHO (Weltgesundheitsorganisation). Dies ist f\u00fcr mich im Kontext der aus den Quellen verwendeten Materialien wirklich die dubioseste Quelle. Nachdem ruchbar geworden ist, welche Interessen hinter der Panikmache der WHO zur Schweinegrippe stand, zweifel ich inhaltlich dieser Empfehlung zur Beschneidung aus Gesundheitsvorsorge. Ich bin mir nicht sicher, ob hier die WHO nicht evtl. von anderen Interessen beeinflusst ist. Inhaltlich ging es mir aber nur darum fest zu halten, das die WHO auch auf Ihrer eigenen Seite nicht die S\u00e4uglings- oder Kindesbeschneidung als Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahme empfiehlt, wie es vielen Leser suggeriert werden soll. An der inhaltlichen Aussage an sich habe ich, wie schon geschrieben pers\u00f6nlich auch so meine zweifel. Dies hat aber nichts mit dem Artikelthema selbst zu tun.<br \/>\nBleibt noch die EU mit Ihrer \u201eCharta der Grundrechte der europ\u00e4ischen Union\u201c und die UN mit Ihrer \u201eUN-Menschenrechtskonvention\u201c.<br \/>\nGut \u00fcber die Charta der EU kann man als Funktion\u00e4r einer j\u00fcdischen Gemeinde evtl. anderer Meinung sein. Die Bewertung dieser Quelle halte ich aus dieser Sicht heraus nicht f\u00fcr wesentlich, auch wenn ich diese Ihre Bewertung da ebenfalls nicht teile.<br \/>\nWas mich aber doch verwundert, ist Ihre Bewertung der UN-Menschenrechtskonvention.<br \/>\nSo weit es mir bekannt ist definieren sich die j\u00fcdischen Gemeinden nicht nur als \u201eReligionsgemeinschaften\u201c sondern eben auch als eine Volksgemeinschaft, dessen Volk selbst man durch den Staat Israel definieren k\u00f6nnte. Dieser Staat hat nun die UN-Menschenrechtskonvention anerkannt.<\/p>\n<p>Sie werden verstehen, dass ich bei den meisten der von mir genutzten Quellen \u00fcber Ihre Bewertung selbiger schon sehr erstaunt bin.<br \/>\nGespannt bin ich, ob Sie bei der Hauptquelle meines Nachfolgeartikels \u201eNur ein St\u00fcck Haut? Oder wie tendenzielle Meinung gemacht wird!\u201c (<a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4443\">http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4443<\/a>), die Quelle der \u201eUN-Kinderrechtskonvention\u201c ebenfalls als Dubios einsch\u00e4tzen. Nur schon Vorab als Information, der israelische Staat hat auch diese nicht nur anerkannt, sondern auch per Unterschrift verifiziert.<br \/>\nDas Sie die Bibel und die Tora\/Torah als \u201edubiose Quelle\u201c ansehen haben sie ja schon geschrieben, da brauche ich jetzt wegen des Nachfolgeartikels ja nicht drauf eingehen. <\/p>\n<p>Mein Fazit bleibt, das ich eine religi\u00f6se Begr\u00fcndung einer S\u00e4uglings-\/Kinderbeschneidung nicht sehe. Ich pers\u00f6nlich bin immer noch der Meinung, dass bei Genesis\/Moses die Anweisung bez\u00fcglich des Bundes nicht religi\u00f6s begr\u00fcndet wird, sondern mit der \u201eVolkszugeh\u00f6rigkeit\u201c. Auch bin ich eben genau nach lesen des Textes weder der Meinung, dass eine Entfernung der Vorhaut dort verlangt wird, noch das wirklich \u201eAlternativlos\u201c der 8. Tag nach der \u201eGeburt\u201c gemeint ist.<br \/>\nDies sind aber -wie immer- zum Einen \u201ewirre und d\u00fcmmliche\u201c pers\u00f6nliche Meinungen und zum Anderen eine Frage der Definition und der Interpretation, die bekanntlich immer von den Interessen desjenigen abh\u00e4ngt, der sie vornimmt.<br \/>\nF\u00fcr Sie mag es d\u00fcmmlich und wirr sein, wenn man seine Schlussfolgerungen mit den vielf\u00e4ltigen Gedankeng\u00e4ngen, die einen zu dieser Einsch\u00e4tzung gebracht haben aufzeigt. Aber ich werde mit jedem Text, den ich, um mich m\u00f6glichst breitfl\u00e4chig damit zu befassen, lesen werde weiter mit meinen Gedankeng\u00e4ngen besch\u00e4ftigen, so d\u00fcmmlich dies auch f\u00fcr einen Religionsfunktion\u00e4r sind.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Der Autor<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>Hinzuweisen ist vielleicht noch als Information der Leser, dass sich das &#8222;liberale Judentum&#8220; selbst als eine Gemeinschaft sieht, die sich dynamisch mit der Zeit entwickeln will. Zwar h\u00e4lt die &#8222;Union progressiver Juden in Deutschland e.V&#8220; in Ihren Grunds\u00e4tzen (16) weiterhin auch an einer Beschneidung fest:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">16.<br \/>\nUns eint die Begleitung des j\u00fcdischen Lebens durch religi\u00f6se Handlungen. Dazu geh\u00f6ren Beschneidung (brit mila) und Namengebung nach der Geburt, Eintritt ins Erwachsenenalter durch Bar-Mitzwa oder Bat-Mitzwa, Hochzeit unter der Chuppa, die Einweihung eines Hauses, schlie\u00dflich Beerdigung und Trauer, die wir alle mit einem religi\u00f6sen Ritual in der j\u00fcdischen Tradition begehen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.liberale-juden.de\/uber-uns\/35-grundsatze\/grundsatze-1-16\/\">Union progressiver Juden in Deutschland e.V &#8211; Grunds\u00e4tze<\/a>)<\/p>\n<p>Stellt aber auch direkt an erster Stelle der &#8222;Besonderheiten des liberalen Judentums&#8220; (Grunds\u00e4tze 17-35) fest:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">17.<br \/>\nEs gab nie einen Stillstand im Judentum, sondern stets eine nach vorn strebende Bewegung, die manchmal langsamer, manchmal schneller war. Die j\u00fcdische Geschichte ist reich an Kontinuit\u00e4t und an Ver\u00e4nderung.<br \/>\n<b>Selbst biblisch fixierte Gesetze wurden in der m\u00fcndlichen Tradition oder durch Ortsbrauch, Minhag, ver\u00e4ndert oder au\u00dfer Kraft gesetzt. Beispiele hierf\u00fcr sind die Stellung zu Tieropfer, Kapitalstrafen, Polygamie, Sklaverei, die Leviratsehe oder der Schuldenerlass im siebten Jahr.<\/b><br \/>\nWir erkennen den dynamischen, entwicklungsorientierten Charakter unserer j\u00fcdischen Religion an, der bereits in der Tradition angelegt ist. Wir m\u00f6chten unsere j\u00fcdische Tradition religi\u00f6s leben und dabei die Herausforderungen der Moderne im Kontext unserer \u00dcberlieferung reflektieren.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.liberale-juden.de\/uber-uns\/35-grundsatze\/grundsatze-17-35\/\">Union progressiver Juden in Deutschland e.V &#8211; Grunds\u00e4tze<\/a> Hervorhebung durch mich)<\/p>\n<p>Und als kleines Schmakerl noch der Grundsatz Nummer 31:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">31.<\/p>\n<p>Wir hei\u00dfen in unseren Gemeinden alle J\u00fcdinnen und Juden willkommen, unabh\u00e4ngig von ihrem Familienstand oder <b>ihrer sexuellen Orientierung<\/b>.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.liberale-juden.de\/uber-uns\/35-grundsatze\/grundsatze-17-35\/\">Union progressiver Juden in Deutschland e.V &#8211; Grunds\u00e4tze<\/a>)<\/p>\n<p>Liest man sich nun die Erkl\u00e4rung der &#8222;Union  progressiver Juden in Deutschland e.V.&#8220; zu dem Urteil durch, so kann man sich \u00fcber die falschen Behauptungen nur wundern. Schon der Titel &#8222;Deutsches Gericht verbietet die religi\u00f6se Beschneidung&#8220; ist einfach gesagt eine L\u00fcge. Man will den Leuten (und Glaubensgenossinnen und -genossen?) vorgaukeln, das Gericht h\u00e4tte Beschneidungen (hier gemeint die Entfernung der Vorhaut) grunds\u00e4tzlich verboten. In das gleiche Horn bl\u00e4st der Artikel selbst, der das Verbot der S\u00e4uglings-\/Kinderbeschneidung mit den Bannverboten der Beschneidung \u00fcberhaupt in der Fr\u00fchgeschichte des judentums verglichen:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Seit der Herrschaft des assyrisch-griechischen K\u00f6nigs Antiochius Epiphanes um 165 v.d.Z. haben zahlreiche Regierungen den Bann \u00fcber die Beschneidung ausgesprochen im Versuch, die j\u00fcdische Religionspraxis auszul\u00f6schen oder zu delegitimieren.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.liberale-juden.de\/deutsches-gericht-verbietet-die-religiose-beschneidung\/2012\/06\/28\/\">Union progressiver Juden in Deutschland e.V &#8211;<br \/>\nDeutsches Gericht verbietet die religi\u00f6se Beschneidung<\/a>)<\/p>\n<p>\u00dcber den &#8222;dubiosen&#8220; (und scheinbar \u00fcblichen) Nazivergleich lasse ich mich jetzt nicht aus!<\/p>\n<p>Ich hoffe nur, dass ich die Grunds\u00e4tze des &#8222;liberalen Judentums&#8220; und der Erkl\u00e4rung nicht aus einer &#8222;dubiosen Quelle&#8220; entnommen habe. \ud83d\ude09 (Entschuldigung, das musste jetzt sein)<\/p>\n<p>Und zum Schluss noch eine kleine Strophe eines Liedes von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arik_Brauer\">Arik Brauer<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ich frag&#8216;, wo nimmt man Weisheit her? Der Rabbi sagt, da mu\u00df man<br \/>\nHeringsschw\u00e4nze essen, er verkauft mir gern ein Dutzend.<br \/>\nIch kauf&#8216; die Schw\u00e4nz&#8216;, ich e\u00df&#8216; sie auf und dann tu&#8216; ich bemerken:<br \/>\nDas war kein schlechtes G&#8217;sch\u00e4ft f\u00fcr&#8217;n Rabbi \u2013 das Mittel tut schon wirken!<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Arik Brauer, Strophe aus dem Lied &#8222;Dschiribim &#8211; Dschiribam&#8220; auf dem Album &#8222;Arik Brauer\u201c [1971 \u2013 Polydor])<\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><br \/>\n&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4414\">Ein Urteil des K\u00f6lner Landgericht und eine Horde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re<\/a><br \/>\n&#8211; Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4443\">Nur ein St\u00fcck Haut? Oder wie tendenzielle Meinung gemacht wird!<\/a><br \/>\n&#8211; Union  progressiver Juden in Deutschland e.V.: <a href=\"http:\/\/www.liberale-juden.de\/deutsches-gericht-verbietet-die-religiose-beschneidung\/2012\/06\/28\/\">Deutsches Gericht verbietet die religi\u00f6se Beschneidung<\/a><\/p>\n<p><b><u>Artikel als eBook zum Download:<\/u><\/b><br \/>\n<a href='http:\/\/gehirnsturm.info\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Urteil-LG-Koeln-Offener_Brief.epub'>Beschneidungsartikel &#8211; Offener Brief in eigener Sache<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leser, in meinem ersten Artikel \u00fcber das Urteil des LG K\u00f6ln zur Beschneidung von Kindern gab es einen sehr kurzen Kommentar. wolfgang sagt: 5. Juli 2012 um 12:07 Ein d\u00fcmmlicher und recht wirrer Artikel mit sehr dubiosen Quellen. 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