{"id":4549,"date":"2012-08-30T11:55:54","date_gmt":"2012-08-30T09:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4549"},"modified":"2012-08-30T11:55:54","modified_gmt":"2012-08-30T09:55:54","slug":"thema-beschneidung-die-vierte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4549","title":{"rendered":"Thema Beschneidung, die Vierte"},"content":{"rendered":"<p>Bereits drei mal habe ich mich in meinem Blog zum Thema Beschneidung ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Seit dem erreichte mich eine Welle von Hass.<br \/>\nGerade nach meinem ersten Artikel <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4414\">Ein Urteil des K\u00f6lner Landgericht und eine Horde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re<\/a> kam es kn\u00fcppeldick.<br \/>\nWarum fragte ich mich, werde ich so angegriffen?<br \/>\nLag es vielleicht daran, dass ich mich mehr mit den angeblichen &#8222;Gesetzen&#8220; zur Beschneidung befasst habe? Das ich es wagte sogar auf Basis dessen was ich gelesen hatte einen Kompromiss vorzuschlagen, der sowohl die &#8222;Tradition&#8220; beachtet, wie auch den Menschen?<br \/>\nOder war es dies, das ich nicht direkt &#8222;Verbrecher&#8220; rief?<br \/>\nOder vielleicht sogar, das ich trotz anderer Meinung zu Seiten verlinkt habe, in denen die Beschneidung bef\u00fcrwortet wurde und wird?<br \/>\nIch schreibe hier in den Blog meine Meinung und diese ist nicht Neutral. Diesen Anspruch habe ich nie gehabt. Aber ich versuche immer, die Leser meiner Artikel anzuhalten, sich selbst eine Meinung zu bilden. Das scheint nicht das Ziel derjenigen zu sein, die mich so massiv angreifen und sogar bedrohen.<br \/>\nIch habe damals die Mittel f\u00fcr meine Argumentation genommen, die ich kannte und die \u00fcberall zitiert wurden. Also vor allem die Bescchneidungsanweisung an Moses im Genesis (Tora), bzw. dem 1. Buch Moses (Altes Testament). Und ich habe es gewagt Links zu Beschneidungen einzustellen, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann von einer Beschneidung, sowohl bei Kleinkindern, wie auch bei Erwachsenen.<\/p>\n<p>War es vielleicht das, was einen Vorsitzenden einer j\u00fcdischen Gemeinde dazu bewegte, meinen Artikel anzugreifen und meine Quellen (also unter Anderem auch die Tora) als Dubios zu bezeichnen?<br \/>\nNun, mich hatte dies interessiert und ich habe diesem Vorsitzenden der j\u00fcdischen Gemeinde einen offenen Brief (<a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4467\">Beschneidungsartikel \u2013 Offener Brief in eigener Sache<\/a>) zukommen lassen. Eine Antwort steht bis heute aus.<\/p>\n<p>Auch <u>k\u00f6nnte<\/u> ich vermuten, das einer der mir drohenden ein gewisser Herr &#8222;Ernst Meir Stern&#8220; ist, da dieser \u00f6ffentlich zu \u00e4hnliche Straftaten auffordert, wie sie mir entgegen gebracht wurden:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Als pers\u00f6nliche Konsequenz dessen w\u00fcnschte ich, es w\u00fcrden sich ein paar beherzte Juden finden, die sich den werten Herrn schnappen und ihm ruckzuck eine rituelle Beschneidung (humanerweise mit Lokalbet\u00e4ubung) verpassen!<\/p>\n<p>Das Ganze selbstverst\u00e4ndlich gefilmt und ins Internet gestellt &#8211; als eindeutiges Signal f\u00fcr alle seine Gesinnungsgenossen in Europa, dass Juden sich heutzutage nicht mehr alles bieten lassen. Nicht von Regierungen und deren Beh\u00f6rden, nicht von Organisationen, und schon gar nicht von Einzelpersonen. Legal? Illegal? Schei\u00dfegal! Mir wenigstens&#8230;   <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.juedische.at\/TCgi\/_v2\/TCgi.cgi?target=home&#038;Param_Kat=3&#038;Param_RB=27&#038;Param_Red=15134\">Die J\u00fcdische &#8211; &#8222;Am deutschen Wesen&#8230;&#8220;: Arzt zeigte Rabbiner an!<\/a>)<\/p>\n<p>\u00c4hnliches, ja teilweise sogar fast w\u00f6rtlich gleich wurde mir auch angedroht. Mich interessieren aber solche Menschen nicht und ich schlie\u00dfe aus solchen Fanatikern nicht auf ein ganzes Volk \/ Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Entsprechend fand ich im Netz reichlich Menschen, sowohl sogenannter j\u00fcdischer, wie auch muslimischer Abstammung, die sich sehr kritisch zu der Beschneidung und vor allem zu der angeblichen unab\u00e4nderlichen Tradition als ein unverr\u00fcckbares Gesetz Gottes \u00e4u\u00dfern.<br \/>\nGott ist hier das falsche Wort, es geht um &#8222;einen&#8220; Gott, bei den Juden z.B: &#8222;Er&#8220; oder &#8222;G&#8220;tt&#8220;, da gl\u00e4ubigen Juden sie den Namen von Gott (Jahwe oder das Tetragramm JHWH) weder ausgesprochen noch ausgeschrieben oder bei den Muslimen eben &#8222;Allah&#8220;.<\/p>\n<p>Die muslimische Welt kennt im Koran keine &#8222;Regel&#8220; f\u00fcr eine Beschneidung. Von daher ist die Beschneidung nicht als Gesetz, sondern als Tradition zu sehen. Diese ist auch ja nach Herkunft der muslimischen Gl\u00e4ubigen recht unterschiedlich. So gibt es auch muslimische Religionsgruppen, die keine Beschneidungen vornehmen. Eine Beschneidung, wenn die Kinder von muslimischen Eltern selbst entscheiden k\u00f6nnen ist hier wohl eher eine Frage der Auslegung und dem Willen der Eltern, sich nicht von der Macht Ihrer Glaubensvorst\u00e4nde das Recht auf den Willen des Kindes beschneiden zu lassen. <\/p>\n<p>Der j\u00fcdische Aufschrei (derer, die da aufschreien) basiert immer auf den Grundsatz, dass durch das &#8222;g\u00f6ttliche&#8220; Gebot es keinen Spielraum zur jetzigen Beschneidungstradition besten w\u00fcrde. Dies sehe ich auch durch immer mehr Artikel von Menschen j\u00fcdischer Abstammung widerlegt.<br \/>\nNach meinem bescheidenen Kenntnisstand war das Volk der Hebr\u00e4er urspr\u00fcnglich ebenso ein Volk, das mehrere G\u00f6tter anbetete. Darunter soll auch eben jener Jahwe (es gibt verschiedene Schreibweisen) gewesen sein. Dieser eine Gott 8unter mehreren) hat nun Abraham verk\u00fcndet, das er der allm\u00e4chtige Gott sei und Ihn als den Vater des &#8222;neuen&#8220; Volkes ernennt. Er und seine Nachfahren soll f\u00fcr das B\u00fcndnis mit Gott sich \u00fcberdurchschnittlich vermehren. Auch die vorherige Identit\u00e4t wurde diesem und seiner Frau genommen. Er soll sich nicht mehr Abram, sondern Abraham nennen und seine Frau soll statt Sarai nun Sara hei\u00dfen. Nun verlangt jener Gott noch als Zeichen des Bundes, dass jedes m\u00e4nnliche Mitglied der Familie, worunter auch Angestellte und Sklaven fallen beschnitten werden sollen.<br \/>\nEs liegt hier also nicht eine Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit f\u00fcr den geborenen &#8222;Juden&#8220; vor, weil sonst anderst\u00e4mmige Mitbewohner bei der Familie von diesem &#8222;Gesetz&#8220; ausgenommen w\u00e4ren und vor allem auch nicht die krasse Strafe bei Zuwiderhandlung:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ein Unbeschnittener, eine m\u00e4nnliche Person, die am Fleisch ihrer Vorhaut nicht beschnitten ist, soll aus ihrem Stammesverband <strong>ausgemerzt<\/strong> werden.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/theol\/leseraum\/bibel\/gen17.html#14\">Universit\u00e4t Innsbruck &#8211; Das Buch Genesis, Kapitel 17,14<\/a>)<\/p>\n<p>Auch, das dies kein Gesetz f\u00fcr das &#8222;j\u00fcdische Volk&#8220; ist, zeigt in meinen Augen dieser Abschnitt aus dem selben Kapitel:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Alle m\u00e4nnlichen Kinder bei euch m\u00fcssen, sobald sie acht Tage alt sind, beschnitten werden in jeder eurer Generationen, seien sie im Haus geboren oder um Geld von irgendeinem <strong>Fremden<\/strong> erworben, der <strong>nicht von dir abstammt<\/strong>.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/theol\/leseraum\/bibel\/gen17.html#12\">Universit\u00e4t Innsbruck &#8211; Das Buch Genesis, Kapitel 17,12<\/a>)<\/p>\n<p>Es ist also ein Absolutheitsanspruch an alle, die von den &#8222;J\u00fcngern&#8220; dieses Gottes unterdr\u00fcckt werden. Auch Sklaven und die nicht durch Abram geborene im Hoheitsbereich der Familie. Das Gott nicht den Absolutheitsanspruch hat, bzw. dass die Schreiber der Texte diesen nicht beherzigten (wie immer man es sieht. Ob die Bibel\/Tora &#8222;Gottes eigenes Wort&#8220; ist oder eine schriftliche \u00dcberlieferung durch Menschen). Sonst verstehe ich den Teil mit den 10 Geboten der Bibel\/Tora nicht, in dem es einfach und eindeutig hei\u00dft:<br \/>\n<b>\u201eDu sollst neben mir keine anderen G\u00f6tter haben.\u201c<\/b><br \/>\nDies macht nur Sinn, wenn jener Gott eben nicht der Alleinig vorhandene Gott ist. Er beanspruchte ja auch &#8222;nur&#8220; f\u00fcr sich, das er der &#8222;Allm\u00e4chtige&#8220; ist. Jedenfalls erhebt er diesen Anspruch f\u00fcr diejenigen, die er (lt. der Bibel) auserw\u00e4hlt hat, die Personen, die im Haushalt des Abram\/Abraham lebten und deren Nachkommen.<br \/>\nUnter diesen Aspekt ist ein Symbol der Zugeh\u00f6rigkeit schon verst\u00e4ndlich.<br \/>\nDas aber einem Menschen die komplette Vorhaut entfernt werden muss, kann ich trotz intensivsten lesen des Alten Testamentes und der Tora nicht finden. Im Gegenteil, immer wieder treffe ich aufTexte, die eindeutig die Vermutung in mir reifen lassen, dass die Vorhaut eben nicht beider Beschneidung entfernt wird.<br \/>\nDurch einen Artikel von Herrn Michael Wolffsohn, einem renommierten Geschichtswissenschaftler der sich schon lange mit der j\u00fcdisch-christlichen Geschichte befasst auf ein weiteres Beispiel gesto\u00dfen.<br \/>\nWolffsohn erl\u00e4utert mit Heranziehung der Bibel, Josua 5, 2-9 das bei der 40j\u00e4hrigen W\u00fcstenwanderung nach diesen \u00dcberlieferungen die Nachkommen alle nicht beschnitten wurden. Dies ist die eine Seite. Was mich bei dem Text noch fastzinierte, das ich darin eine Best\u00e4tigung meiner Meinung fand, die ich in meinem ersten Artikel bereits vertreten habe: Das der Bund nicht mit der kompletten Entfernung der Vorhaut geschlossen wurde und geschlossen werden sollte.<br \/>\nIn dem Text, den Wolffsohn heranzieht hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Zu der Zeit sprach der HERR zu Josua: Mach dir steinerne Messer und beschneide die Kinder Israel zum andernmal.<br \/>\nDa machte sich Josua steinerne Messer und beschnitt die Kinder Israel auf dem H\u00fcgel Araloth.<br \/>\nUnd das ist die Sache, darum Josua sie beschnitt: Alles Volk, das aus \u00c4gypten gezogen war, die M\u00e4nner, alle Kriegsleute, waren gestorben in der W\u00fcste auf dem Wege, da sie aus \u00c4gypten zogen.<br \/>\nDenn alles Volk, das auszog war beschnitten; aber alles Volk, das in der W\u00fcste geboren war, auf dem Wege, da sie aus \u00c4gypten zogen, das war nicht beschnitten.<br \/>\nDenn die Kinder Israel wandelten vierzig Jahre in der W\u00fcste, bis da\u00df das ganze Volk der Kriegsm\u00e4nner, die aus \u00c4gypten gezogen waren, umkamen, darum da\u00df sie der Stimme des HERRN nicht gehorcht hatten; wie denn der HERR ihnen geschworen hatte uns zu geben, ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft.<br \/>\nDeren Kinder, die an ihrer Statt waren aufgekommen, beschnitt Josua; denn sie hatten Vorhaut und waren auf dem Wege nicht beschnitten.<br \/>\nUnd da das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie heil wurden.<br \/>\nUnd der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande \u00c4gyptens von euch gewendet. Und diese St\u00e4tte ward Gilgal genannt bis auf diesen Tag.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Joshua%205:2-9&#038;version=LUTH1545\">BibleGateway.com &#8211; Josua 5, 2-9 \/ Luther Bibel 1545<\/a>)<\/p>\n<p>Also neben dem, dass das auserw\u00e4hlte Volk 40 Jahre lang den Bund zu Ihrem Allm\u00e4chtigen Herrn nicht geschlossen hatte, ist f\u00fcr meine These vor allem dieser Satz (Josua 5, 7) interessant:<br \/>\n<b>Deren Kinder, die an ihrer Statt waren aufgekommen, beschnitt Josua; denn sie hatten Vorhaut und waren auf dem Wege nicht beschnitten<\/b><\/p>\n<p>Wieder wird hier deutlich gemacht, dass es Kinder gab, die eine Vorhaut hatten (also die Jungen\/M\u00e4nner) und eben noch nicht beschnitten waren. Wenn es darum ginge das die Vorhaut an sich schon der Markel des nicht vorgenommenen Bundes sei, w\u00fcrde der Text meiner Meinung nach anders lauten m\u00fcssen. Vor allem w\u00e4re dann der Hinweis der nicht beschnittenen Vorhaut \u00fcberfl\u00fcssig, da ja die Vorhaut als solches schon der Markel sei.<\/p>\n<p>Ebenso, wenn man die \u00dcberlieferung, wie eine Beschneidung vor sich ging anschaut, komme ich nicht zu dem Ergebnis, dass die komplette Entfernung die Beschneidung im biblischen Sinne war. Abram\/Abraham ging nach Hause und beschnitt alle. Ein damals schon recht alter Mann, bei Beschneidungen unerfahren und mit einem Messer die Vorhaut seiner m\u00e4nnlichen Bewohner und seine selbst beschnitt. Ohne die sp\u00e4ter entwickelten Hilfsmittel. Dann die Erz\u00e4hlung, dass Moses \u00e4ltester Sohn (nicht Beschnitten!) von seiner nichtj\u00fcdischen Mutter mit einem herumliegenden Stein beschnitten wurde, um den Zorn Gottes von Ihm zu wenden:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Und als er unterwegs in der Herberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn t\u00f6ten.<br \/>\nDa nahm Zippora einen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und r\u00fchrte ihm seine F\u00fc\u00dfe an und sprach: Du bist mir ein Blutbr\u00e4utigam.<br \/>\nDa lie\u00df er von ihm ab. Sie sprach aber Blutbr\u00e4utigam um der Beschneidung willen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Exodus%204:24-26&#038;version=LUTH1545\">BibleGateway.com &#8211; 2 Mose 4:24-26\/Exodus 4:24-26 [Luther Bibel 1545]<\/a><\/p>\n<p>Die Beschneidung, wie sie mit einem Stein, der auf dem Weg liegt erfolgen kann reichte Gott also aus, um das Zeichen des Bundes mit Ihm anzuerkennen. Was kann dies aber mehr gewesen sein, als das ein St\u00fcck der Vorhaut mit dem Stein abgequetscht wurde, bzw. noch eher, dass die Vorhaut eingequetscht wurde, also wie einen Einschnitt in die Vorhaut.<br \/>\nGeschichtlich gesehen liest man immer wieder, dass die j\u00fcdische Beschneidung bis ins 2. Jahrhundert nach Christus nicht so radikal war, wie sie heute praktiziert wird.<br \/>\nGeschichtlich gesehen hei\u00dft es zur Beschneidung z.B. bei dem Portal &#8222;uni-protokolle.de&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"> Beim Mann wird die Vorhaut teilweise oder vollst\u00e4ndig entfernt oder (seltener) eingeschnitten. Dabei ist der Grad des Eingriffs unterschiedlich.<br \/>\nZu biblischen Zeiten wurde lediglich die besonders empfindliche Spitze der Vorhaut entfernt. Bei den heute vorherrschenden Beschneidungen wird die Vorhaut teilweise oder sogar ganz entfernt. Wenn sowohl innere als auch \u00e4u\u00dfere Vorhaut soweit entfernt werden da\u00df die Eichel immer auch im nicht eregierten Zustand frei liegt und nur noch ein Rest von ca. 10 mm innerer Vorhaut verbleibt spricht man von einer radikalen Beschneidung. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-protokolle.de\/Lexikon\/Beschneidung_von_Jungen_und_M%E4nnern.html\">uni-protokolle &#8211; Beschneidung von Jungen und M\u00e4nnern<\/a>)<\/p>\n<p>Dies ist ein Ausschnitt aus einer gesicherten Wikipedia-Seite, die gel\u00f6scht wurde. Auf einer anderen Seite wird der Wandel der Beschneidung auch zeitgeschichtlich eingeordnet:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Unter dem Diktat von Moses wurde die Beschneidung von Neugeborenen (&#8222;milah&#8220;) zur Pflicht. Bis ins zweite Jahrhundert wurde diese Beschneidung in einer weniger radikalen Form durchgef\u00fchrt. Dann wurden F\u00e4lle bekannt, dass sich M\u00e4nner in \u00e4hnlicher Weise wie das heute wieder aktuell ist, ihre Vorhaut wiederherstellten. Um das in Zukunft zu verhindern, wurde die versch\u00e4rfte Praktik des &#8222;Parijah&#8220; eingef\u00fchrt. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.geburtskanal.de\/index.html?mainFrame=http:\/\/www.geburtskanal.de\/Wissen\/B\/Beschneidung_Geschichte.php&#038;topFrame=http:\/\/www.geburtskanal.de\/header.html\">Geburtskanal &#8211; Die Beschneidung in der antiken Welt<\/a>)<\/p>\n<p>Also vermutlich im 2. Jahrhundert wurde die jetzige radikale Form der Beschneidung, wie sie manche Glaubensgemeinschaften durchf\u00fchren hoff\u00e4hig. Ein weiterer Blick in die Geschichte f\u00fchrt zu Moses Maimonides (1135-1204). Er gilt als einer der hervorragendsten j\u00fcdischen Gelehrten des Mittelalters. Seine Lehren und Einfl\u00fcsse wirken sich bis in die heutige Zeit aus. So war auch der Wandel in der Beschneidung durchaus Ihm zuzuschreiben. So hei\u00dft es in seinem Buch &#8222;Der F\u00fchrer der Unschl\u00fcssigen&#8220; zur Beschneidung:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Teil III, Kapitel 49, Seite 609: <\/p>\n<p>Was die Beschneidung anbelangt, ist meiner Meinung nach einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, der Wunsch eine Verringerung des Geschlechtsverkehres und eine Schw\u00e4chung des fraglichen Organs zu bewirken, sodass seine Aktivit\u00e4t vermindert sei und das Organ sich in einem Zustand befinde, der so ruhig wie m\u00f6glich ist. Es wurde angenommen, dass die Beschneidung einen angeborenen Makel vervollkommnet. Dies gab allen die M\u00f6glichkeit einen Einwand zu erheben und zu erkl\u00e4ren: Wie k\u00f6nnen nat\u00fcrliche Dinge so fehlerhaft sein, dass sie einer Vervollkommnung von au\u00dfen bed\u00fcrfen, wo wir doch wissen, wie n\u00fctzlich die Vorhaut f\u00fcr dieses K\u00f6rperglied ist?  Tats\u00e4chlich wurde dieses Gebot nicht mit der Absicht aufgetragen einen angeborenen Makel zu vervollkommnen, sondern einen moralischen Makel. <\/p>\n<p>Der K\u00f6rperliche Schmerz, der diesem K\u00f6rperteil zugef\u00fcgt wird, ist der wahre Zweck der Beschneidung. Keine der K\u00f6rperfunktionen, die f\u00fcr das \u00dcberleben des Individuums notwendig sind, wird dadurch gesch\u00e4digt, auch wird die Fortpflanzung nicht unm\u00f6glich gemacht aber ausschweifende  Begierde und Lust, die \u00fcber das hinausgeht, was unbedingt gebraucht wird, werden verringert. Die Tatsache, dass die Beschneidung die F\u00e4higkeit zur sexuellen Erregung schw\u00e4cht und manchmal vielleicht das Vergn\u00fcgen, ist unbestreitbar. Denn wenn dieses Glied bei der Geburt zum Bluten gebracht und seiner Bedeckung beraubt wurde, wird es zwangsl\u00e4ufig geschw\u00e4cht. Die Wei\u00dfen, m\u00f6ge ihrer Erinnerung gesegnet sein, haben ausdr\u00fccklich erkl\u00e4rt; Es ist schwer f\u00fcr eine Frau, die mit einem unbeschnittenen Mann geschlechtlichen Verkehr hatte, sich von diesem zu trennen. Meiner Meinung nach ist dies der st\u00e4rkste Grund f\u00fcr die Beschneidung.<br \/>\nSeite 611: <\/p>\n<p>Diese Klasse von Geboten umfassen ebenfalls das Verbot die Geschlechtsorgane s\u00e4mtlicher m\u00e4nnlicher Tiere zu verst\u00fcmmeln, was auf dem Grundsatz der rechtm\u00e4\u00dfigen Gesetze und Urteile beruht, Ich meine den Grundsatz, in allen Dingen Ma\u00df zu halten. Der Geschlechtsverkehr soll weder \u00fcberm\u00e4\u00dfig vollzogen, noch vollst\u00e4ndig abgeschafft werden. Gebot er uns nicht und sagte: Seid fruchtbar und mehret euch? Demgem\u00e4\u00df wird dieses Organ mittels der Beschneidung entfernt, wird jedoch nicht durch eine Entfernung zerst\u00f6rt. Was nat\u00fcrlich ist, wird gem\u00e4\u00df der Natur belassen, aber es werden Ma\u00dfnahmen gegen Ausschweifungen ergriffen. Jener, dessen Hoden zerquetscht sind oder dessen Glied verst\u00fcmmelt ist, darf keine Frau Israels heiraten, den solch eine Kohabitation w\u00e4re pervertiert und ziellos. Solch eine Ehe w\u00e4re ebenfalls ein Stolperstein f\u00fcr die Frau und f\u00fcr den, der sie erw\u00e4hlt. Das ist sehr klar. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.beschneidung-von-jungen.de\/home\/beschneidung-und-religion\/judentum\/beschneidung-und-judentum.html#Maimonides\">Beschneidung von Jungen.de &#8211; Beschneidung und Judentum<\/a>)<\/p>\n<p>mal abgesehen davon, dass schon der Titel &#8222;Der F\u00fchrer der Unschl\u00fcssigen&#8220; bei gl\u00e4ubigen (und damit in keiner Weise &#8222;unschl\u00fcssig&#8220;) zum Aufschrei f\u00fchren sollte, ist dieser Hintergrund des jetzigen Art der Beschneidung scheinbar doch nicht so mit der Tradition des f\u00fcr die Juden wichtigen Bundes mit Ihrem Gott zu begr\u00fcnden.<br \/>\nDas was angeblich dem Kindeswohl dienen soll, wird hier als bewusste Schmerzzuf\u00fchrung bezeichnet. Also kein Wort dar\u00fcber, dass Kinder und vor allem S\u00e4uglinge (mit dem 8. Tag) keine Schmerzen Empfinden. Jener Moses Maimonides wollte genau dies, schmerzen zuf\u00fcgen und war wohl damals schon der Meinung, dass diese Erfahrung sich in das Ged\u00e4chtnis einbrennt. Also genau das, was heute als &#8222;fr\u00fchkindliches Trauma&#8220; bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Ich habe bereits in meinem ersten Artikel angefragt, warum die Gemeinschaften nicht auf Symbolhandlungen beschr\u00e4nken und die Entscheidung einer kompletten Beschneidung nicht der Person dann sp\u00e4ter selbst \u00fcberlassen.<br \/>\nEine Antwort hat es auf diese Frage nicht von diesen Seiten gegeben. Nur immer den Verweis auf das G\u00f6ttliche Gebot\/Gesetz. Dass dieses in der Form wie es heute ausgef\u00fchrt wird gar nicht seit Abram\/Abraham gegeben hat, scheint dabei nicht von Interesse zu sein.<br \/>\nViel mehr scheint es hier um die Macht der Glaubensf\u00fchrer \u00fcber die Gl\u00e4ubigen zu sein. Eine Macht, die gerne Missbraucht wird, wie die Skandale um sexuelle \u00dcbergriffe durch christliche Geistliche in den letzten Jahrzehnten beweist. Und vor allem, wie es die Aufarbeitung dieser Gemeinschaften noch nachhaltiger beweist.<br \/>\nDie ebensolche Weigerung, die heutige Beschneidung in Rahmen der geschichtlichen Entwicklung sehen zu wollen, zeugt in meinen Augen von \u00e4hnlichem Machtmissbrauch.<\/p>\n<p>Von daher ist auch die Unterst\u00fctzung der christlichen Geistlichen nach zu vollziehen, da ein Wackeln der Herrschaft \u00fcber die Gl\u00e4ubigen bei anderen Religionen (vor allem, da die Christliche auf die j\u00fcdische Religion aufbaut) auch die Fundamente des eigenen Religionssystems ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p>Neben der Frage nach der Art, wie die Beschneidung als &#8222;Gebot&#8220; Gottes durchzuf\u00fchren sei, steht die Frage ob eine Beschneidung aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden \u00fcberhaupt notwendig ist.<br \/>\nWolffsohn hat in seinem Artikel dargelegt das die Beschneidung in der Antike durchaus umstritten war und erst 130 Jahre nach Christus, mit dem Beschneidungsverbot als ein &#8222;scheinbar&#8220; unab\u00e4nderliches Gesetz eingef\u00fchrt wurde. Also Jahrtausende nach der B\u00fcndnisforderung von Gott an Abram\/Abraham:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Erst das von Kaiser Hadrian um 130 n. Chr. verh\u00e4ngte Beschneidungsverbot verwandelte das innerj\u00fcdisch nicht unumstrittene Beschneidungsbrauchtum in ein scheinbar unumst\u00f6\u00dfliches Gesetz.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article108845278\/Nicht-die-Beschneidung-macht-den-Juden.html\">Welt online &#8211; Nicht die Beschneidung macht den Juden<\/a>)<\/p>\n<p>Die historische und biblische Betrachtung, wie auch der Tora brachte den Historiker Wolffsohn zu der Ansicht, das Beschneidungen in der antike nicht so unumstritten waren, wie heute behauptet.<br \/>\nAber auch in der Neuzeit regt sich widerstand gegen die Beschneidung. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Israel. So fand ich ein Interview mit Jonathan Enosch aus Israel, wo er sich mit einigen Mitstreitern als Antibeschneidungsaktivist (Gr\u00fcnder der Initiative &#8222;Ben Shalem&#8220;) bet\u00e4tigt. Mit aussagen, wie das die Beschneidung das &#8222;am besten akzeptierte Verbrechen in der Weltgeschichte&#8220; sei und \u201eViele wollen sich mit Beschneidung freikaufen\u201c geht er hart mit (unter Anderem) seinen Glaubensgenossen ins Gericht. Wie weit &#8222;Religionsfreiheit&#8220; von Glaubensgemeinschaften akzeptiert werden, zeigen solche \u00c4u\u00dferungen, wenn diese der Wahrheit entsprechen:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ich habe von jungen Eltern geh\u00f6rt, denen die Gro\u00dfeltern damit drohten, das Kind zu entf\u00fchren, um es beschneiden zu lassen. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/religion\/1269514\/Enosch_Viele-wollen-sich-mit-Beschneidung-freikaufen\">Die Presse &#8211; Enosch: \u201eViele wollen sich mit Beschneidung freikaufen\u201c<\/a>)<\/p>\n<p>Solche &#8222;Erfahrungen&#8220; decken sich mit meinen, das religi\u00f6se Gemeinschaften durch Psychoterror und gesellschaftlichen Druck die Freiheit der Einzelnen brechen und missachten wollen. Um so wichtiger ist ein starker Staat, der die verbrieften Rechte des Einzelnen (z.B. k\u00f6rperliche Unversehrtheit und Religionsfreiheit) nicht durch die Intoleranz der religi\u00f6sen Institutionen opfert. In Deutschland sehen wir gerade, wie eben dies geschieht. Nicht nur bei der Beschneidung, sondern auch bei der Kindesmisshandlung durch christliche Funktion\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Unabh\u00e4ngigkeit des Staates gegen\u00fcber den religi\u00f6sen Gemeinschaften ist wichtig, aber ebenso wichtig ist die Br\u00fccke des Staates zu den &#8222;Gl\u00e4ubigen&#8220; direkt. Dazu geh\u00f6rt neben Aufkl\u00e4rung (z.B. wie die Beschneidung geschichtlich wirklich war!) auch die Br\u00fccke, wie sie den bis zum heutigen Tag aufgebauten Psychoterror der religi\u00f6sen Institutionen \u00fcberbr\u00fccken k\u00f6nnen. Machen wir uns nichts vor. Wir k\u00f6nnen nicht mit dem Finger schnippen und es ist alles anders. \u00dcber Generationen wurden Menschen von den unterschiedlichsten Religions-Funktion\u00e4ren beeinflusst. Das kann man nicht von gleich auf jetzt \u00e4ndern. Zu tief sitzt diese Gehirnw\u00e4sche in einem drin (ich nehme mich als &#8222;Opfer&#8220; der r\u00f6misch-katholischen Kirche da nicht aus), die mit fr\u00fchester Kindheit erfolgt. So muss die historische Symbolik der antiken <u><b>Be<\/b><\/u>schneidung, im Gegensatz zu der heutigen biblisch nicht zu rechtfertigenden Vorhautentfernung verdeutlicht werden und den Gl\u00e4ubigen die Br\u00fccke der Symbolik f\u00fcr Ihre Nachkommen ge\u00f6ffnet werden. Ob sich dann in den n\u00e4chsten 3000 Jahren die Vernunft und das Bewusstsein der Religionsfreiheit des Einzelnen wirklich durchsetzt, das kann ich nicht sagen. Ich halte auf jeden Fall bei historischer Betrachtung das einritzen der Vorhaut als v\u00f6llig ausreichend, um das gebot Gottes zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Welt Online: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article108845278\/Nicht-die-Beschneidung-macht-den-Juden.html\">Nicht die Beschneidung macht den Juden<\/a><\/li>\n<li>Die Presse: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/religion\/1269514\/Enosch_Viele-wollen-sich-mit-Beschneidung-freikaufen\">Enosch: \u201eViele wollen sich mit Beschneidung freikaufen\u201c<\/a><\/li>\n<li>Universit\u00e4t Innsbruck: Bibel-\/Toraausschnitte <a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/theol\/leseraum\/bibel\/gen17.html#14\">&#8222;Das Buch Genesis, Kapitel 17,14&#8220;<\/a> und &#8222;<a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/theol\/leseraum\/bibel\/gen17.html#12\">Das Buch Genesis, Kapitel 17,12<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>BibleGetaway.com: Bibelausschnitte &#8222;<a href=\"http:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Joshua%205:2-9&#038;version=LUTH1545\">Josua 5, 2-9 \/ Luther Bibel 1545<\/a>&#8220; und &#8222;<a href=\"http:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Exodus%204:24-26&#038;version=LUTH1545\">2. Mose 4:24-26\/Exodus 4:24-26 [Luther Bibel 1545]<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>Geburtskanal: <a href=\"http:\/\/www.geburtskanal.de\/index.html?mainFrame=http:\/\/www.geburtskanal.de\/Wissen\/B\/Beschneidung_Geschichte.php&#038;topFrame=http:\/\/www.geburtskanal.de\/header.html\">Die Beschneidung in der antiken Welt<\/a><\/li>\n<li>Beschneidung-von-Jungen.de: <a href=\"http:\/\/www.beschneidung-von-jungen.de\/home\/beschneidung-und-religion\/judentum\/beschneidung-und-judentum.html#Maimonides\">Beschneidung und Judentum<\/a><\/li>\n<li>Die J\u00fcdische: <a href=\"http:\/\/www.juedische.at\/TCgi\/_v2\/TCgi.cgi?target=home&#038;Param_Kat=3&#038;Param_RB=27&#038;Param_Red=15134\">&#8222;Am deutschen Wesen&#8230;&#8220;: Arzt zeigte Rabbiner an!<\/a> (Achtung, dort wird meiner Meinung nach zu Straftaten aufgerufen. Dieser Link ist nur aus Quellengr\u00fcnden aufgef\u00fchrt. Ich mache mir den Inhalt dieses Textes nicht zu eigen!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eigene Artikel:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4414\">Ein Urteil des K\u00f6lner Landgericht und eine Horde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4443\">Nur ein St\u00fcck Haut? Oder wie tendenzielle Meinung gemacht wird!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4467\">Beschneidungsartikel \u2013 Offener Brief in eigener Sache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4497\">Nur ein St\u00fcck Haut? Meinungsmache und die Befreiung von Fesseln<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits drei mal habe ich mich in meinem Blog zum Thema Beschneidung ge\u00e4u\u00dfert. Seit dem erreichte mich eine Welle von Hass. Gerade nach meinem ersten Artikel Ein Urteil des K\u00f6lner Landgericht und eine Horde aufgeregter Religionsfunktion\u00e4re kam es kn\u00fcppeldick. 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