{"id":5070,"date":"2013-02-10T14:09:55","date_gmt":"2013-02-10T13:09:55","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5070"},"modified":"2013-02-10T14:09:55","modified_gmt":"2013-02-10T13:09:55","slug":"der-heuchler-meisner-und-meine-katholikenphobie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5070","title":{"rendered":"Der Heuchler Meisner und meine &#8222;Katholikenphobie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ich war in meiner Kindheit Messdiener und habe schon mal geschrieben, das der damalige Pfarrer dankenswerterweise uns nicht Misshandelt hat, sondern nur ein Alkoholiker war. Wobei das Ausflippen Desselben nach einer Messe -wo entsprechend der Messregeln ein K\u00e4nnchen mit Wasser und eines mit Wein gef\u00fcllt wird, das der Pfarrer dann miteinander vermischt- weil nicht beide K\u00e4nnchen mit Wein gef\u00fcllt waren, zumindest sehr Aggressiv war und es sah sehr danach aus, das er am liebsten mal zugeschlagen h\u00e4tte (wenn man bedenkt, das es eine Fr\u00fchmesse war, zeigt dies schon einiges an Sucht).<\/p>\n<p>Nun,<br \/>\nich las pl\u00f6tzlich \u00fcberall Meldungen, dass sich Kardinal Meisner f\u00fcr die &#8222;Pille danach&#8220; bei bestimmten Situationen ausgesprochen hat. Es war von einer 180\u00b0 Wendung des als erzkonservativen (Ich bezeichne Ihn ganz anders!) Kardinal die Rede.<br \/>\nIch war misstrauisch und nach viel klicken und suchen wurde ich f\u00fcndig. Was die (scheinbar) verwunderten Journalisten meist \u00fcbersahen war, das dieser Meisner nicht eine 180\u00b0 Drehung gemacht hat, sondern -wenn \u00fcberhaupt- eine 360\u00b0 Drehung, um dann wieder da zu sein, wo er schon immer war. Ja er bef\u00fcrwortet die &#8222;Pille danach&#8220; bei bestimmten Situationen. Ja, wenn die Pille garantiert nur die Befruchtung der Eizelle verhindert. Das kann aber derzeit f\u00fcr keines dieser &#8222;Pillen danach&#8220; garantiert werden. Das wei\u00df Meisner ganz genau und kann sich so ganz heuchlerisch richtig Progressiv geben. <\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er r\u00fchrte sein Ohr an und heilte ihn. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/bibel-online.net\/buch\/luther_1912\/lukas\/22\/#50\">Lutherbibel 1912 &#8211; Lukas 22, 50-51<\/a>)<\/p>\n<p>Jesus selbst hat nach einem Unrecht den urspr\u00fcnglichen zustand wieder hergestellt. Und die Kirche ma\u00dft sich selbst an, nach einem Unrecht bestimmen zu wollen, was darf und was nicht. Die &#8222;Pille danach&#8220; macht nichts anderes, sie versetzt den K\u00f6rper in den Zustand vor dem Unrecht. Der (um es mal christlich auszudr\u00fccken) &#8222;seelische&#8220; Schmerz kann diese auch nicht tilgen! Die katholische Kirche ist aber sogar bereit diesen seelischen Schmerz zu erh\u00f6hen, in dem sie Druck auf die Opfer (und ihren Angestellten) aus\u00fcbt. Psychoterror verbreitet.<\/p>\n<p>Ja, ich habe eine Katholikenphobie! Ich gebe es freim\u00fctig zu. Nein ich habe keine Phobie gegen Gl\u00e4ubige, Christen oder Religionen, ja aber ich habe eine Phobie gegen den Katholizismus (nicht nur, aber auch). Und jeder Christ, der weiterhin durch seine Mitgliedschaft in dieser Kirche das Gehabe dieser Funktion\u00e4re und den fundamentalistischen Katholiken unterst\u00fctzt, muss sich Fragen lassen, wie er dies mit seinem (christlichen) Gewissen vereinbaren kann. Die Kirchen (egal welche und wie man sie auch immer bezeichnet) sind meiner Meinung nach nichts anderes als &#8222;totalit\u00e4re Sekten&#8220;. Kirchen (im christlichen Sinne) sind meiner Meinung nach keine &#8222;Organisationen&#8220; oder Geb\u00e4ude, sondern sollten in dem Herzen der Christen zu suchen sein. Man lese doch nur mal in der Bergpredig. Da hei\u00dft es zu den &#8222;Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern&#8220;, also zu denen, die den Mitgliedern vorzuschreiben wollen, wie der Glaube und das Werken auszusehen hat, eben den heutigen Funktion\u00e4ren (Bisch\u00f6fe, Kardin\u00e4le, Pfaffen usw. bis zum Papst) wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Lutherbibel 1984 &#8211; Matth\u00e4us 5, 20)<\/p>\n<p>Es ist also so, dass man, um das Himmelreich zu erwerben nicht auf die Funktion\u00e4re h\u00f6ren darf, sondern nur auf sich selbst. Also m\u00fcssen sich (in diesem Fall) die Katholiken fragen lassen, wie sie so etwas \u00fcberhaupt zulassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und alle, die die vermeintlichen guten Taten der (hier katholischen) Kirche nun herausstellen und diese gegen die Vorw\u00fcrfe aufrechnen wollen (welch eine Farce gegen\u00fcber dem Grundverst\u00e4ndnis des Christentums) sei aus dem Kapitel 6 von Matth\u00e4us gesagt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Habt Acht auf eure Fr\u00f6mmigkeit, dass ihr die nicht \u00fcbt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.<br \/>\nWenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.<br \/>\nWenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir&#8217;s vergelten.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Lutherbibel 1984 &#8211; Matth\u00e4us 6, 1-4)<\/p>\n<p>Und auch die Wahrhaftigkeit, das Geld der Menschen f\u00fcr Prunkbauten und der heuchlerischen Fr\u00f6mmigkeit zu verschwenden hat Jesus, der &#8222;Sohn&#8220; und &#8222;Sprachrohr&#8220; Gottes (genauer gesagt sogar Teil Gottes -Dreifaltigkeit-) eine klare Absage erteilt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Stra\u00dfenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.<br \/>\nWenn du aber betest, so geh in dein K\u00e4mmerlein und schlie\u00df die T\u00fcr zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir&#8217;s vergelten.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Lutherbibel 1984 &#8211; Matth\u00e4us 6, 5-6)<\/p>\n<p>Also m\u00fcssen sich die Katholiken fragen lassen, wieso sie sich dieser Sekte noch nicht abgewendet haben und warum sie sich nicht, wie es Gott verlangt so verhalten wie er es will? Also nicht andere seinen Willen zur Schau stellen oder sogar (wie es die zwei gro\u00dfen christlichen Sekten machen) aufzwingen. Nein, der wahre Christ lebt seine Religion einfach f\u00fcr sich, ja sogar eigentlich heimlich. <\/p>\n<p>Das Verbrechen das Luther gemacht hat und das die katholische Kirche Ihn bis heute nicht verziehen hat war, das er die Bibel f\u00fcr jeden verst\u00e4ndlich \u00fcbersetzt hatte. So konnte sie sich nicht mehr der Deutungshoheit sicher sein. Die evangelische Sekte ist ein Produkt der Machtinteressen und nicht ein Produkt einer gl\u00e4ubigen Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Nun kommt also dieses Individuum Meisner daher und beklagt die &#8222;Katholikenphobie&#8220;. Zurecht beklagt er sie, aber er (behaupte ich mal) denkt nicht eine Minute, ja nicht eine Sekunde daran, wieso es diese &#8222;Phobie&#8220; gibt und gegen wen diese sich richtet. Sie richtet sich nicht gegen den Glauben (von ein paar Vollpfosten mal abgesehen, die jedes Argument hernehmen w\u00fcrden, um eine Anschauung zu verurteilen), sondern gegen eine Organisation, die mit Glauben noch nie viel gemein hatte. <\/p>\n<p>Er spricht davon, das er als Kardinal noch nie solch eine Stimmung erlebt hatte, wie derzeit. Und als Begr\u00fcndung sieht er gerade aktuell die Abweisung eines mutma\u00dflichen Vergewaltigungsopfer durch 2 katholische Kliniken. Auch hier verdreht Meisner wieder mit heuchlerischer Konsequenz jede Tatsache.<br \/>\nZum einen gibt es Berichte \u00fcber weitere Ablehnungen durch Kliniken, wobei mindestens bei einem Fall eine offensichtlich k\u00f6rperlich sehr angeschlagene Frau, die von einem unbeteiligten Dritten zur Klinik gebracht wurde. In diesem Fall war eine Untersuchung im Rahmen des ASS ganz offensichtlich, auch wegen dem Zustand der Frau gar nicht Gespr\u00e4chsgrundlage.<\/p>\n<p><b><u>Die L\u00fcge des ASS-Progamm Ausschlusses<\/u><\/b><br \/>\nWomit wir direkt zu dem ASS-Programm kommen. Man versucht weiterhin die L\u00fcge, das die beiden Kliniken aus dem &#8222;Programm&#8220; ausgeschlossen worden seien zu verbreiten.  Die Medien tragen dies weiterhin willig in die \u00d6ffentlichkeit. Schaut man mal etwas tiefer in die Geschichte, sieht dies offensichtlich etwas anders aus. Angeblich seien die Kliniken durch den &#8222;Notruf f\u00fcr vergewaltigte Frauen von der Internetseite entfernt worden&#8220;. Diese stellt aber in einer &#8222;Richtigstellung&#8220; vom 18.1.2013 die Vorg\u00e4nge wie folgt dar:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Der Verein hat im Zusammenhang mit einer Beteiligung an der ASS nichts eigenm\u00e4chtig entschieden \u2013 im Gegenteil ist ein Oberarzt einer der beiden Kliniken bereits im M\u00e4rz 2012 an uns herangetreten und hat uns dar\u00fcber informiert, \u201cdass unsere Abteilung ab sofort keine Untersuchungen an Patientinnen nach einer Sexualstraftat mehr durchf\u00fchrt\u201d (Zitat aus dem Schreiben vom 30.3.2012). Begr\u00fcndung: \u201cUnser Tr\u00e4ger hat die Verordnung der Postexpositionsprophylaxe (Pille danach) auch in diesem Zusammenhang untersagt. Eine alleinige k\u00f6rperliche Untersuchung und Spurensicherung ohne das Angebot zur Postexpositionsprophylaxe ist aus \u00e4rztlicher Sicht sowohl medizinisch als auch ethisch nicht vertretbar. Daher sollten Patientinnen zuk\u00fcnftig in einer Einrichtung betreut werden, die eine umfassende Versorgung in einer Hand gew\u00e4hrleistet\u201d.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nViele Telefonate mit unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen der beiden Krankenh\u00e4user konnten letztlich keine Ver\u00e4nderung der \u2013 unbefriedigenden \u2013 Situation herbeif\u00fchren, von beiden H\u00e4usern wurde best\u00e4tigt, dass die Kooperation im Rahmen der ASS damit leider beendet sei. Im September 2012 gab der Arbeitskreis ASS eine <a href=\"http:\/\/www.notruf-koeln.de\/ass-2\/\">Pressemitteilung<\/a> heraus, in der u.a. diese Ver\u00e4nderung bekannt gegeben wurde. Beiden Kliniken wurde diese PM zur Information zugeschickt, verbunden mit einem Dank f\u00fcr die bisherige Zusammenarbeit.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.notruf-koeln.de\/richtigstellung-z-thema-ass\/\">Notruf f\u00fcr vergewaltigte Frauen &#8211; Richtigstellung z. Thema ASS<\/a>)<\/p>\n<p>In der oben im Zitat erw\u00e4hnten Pressemitteilung vom September 2012 wird dann auch nicht ein Vorwurf gegen die Kliniken erhoben, sondern einfach nur \u00fcber die M\u00f6glichkeit der anonymen Spurensicherung berichtet und der neue \u00fcberarbeitete Flyer (als PDF) ohne die beiden Kliniken vorgestellt. In einer weiteren PDF werden alle m\u00f6glichen Kontaktadressen f\u00fcr K\u00f6ln angegeben. Darunter auch weiterhin katholische\/christliche Kontaktadressen, wie z.B. das &#8222;Gewaltschutzzentrum des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.&#8220; aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><b><u>Vom &#8222;falschen Zeugnis ablegen&#8220; bis zum unmenschlichen Umgang mit Frauen<\/u><\/b><br \/>\nHintergrund dieser Absage zu dem Programm ASS durch die beiden Kliniken, angesto\u00dfen scheinbar durch einen Oberarzt ist scheinbar eine Aktion von fundamentalistischen Katholiken, die mit einer T\u00e4uschung um die &#8222;Pille danach&#8220; gebeten haben. Zwar, wenn man diversen Meldungen glauben kann, nichtmal bei den Kliniken selbst, sondern bei angemieteten unabh\u00e4ngigen Notarztpraxen auf den Klinikgel\u00e4nden.<br \/>\nDiese Anh\u00e4nger der Gruppierung &#8222;ProLife&#8220; haben ihre unchristliche L\u00fcgentests medienwirksam in dem Internet-TV &#8222;Gloria.tv&#8220; mit einer heuchlerischen vergeallmeinung verbreitet. Statt das sie darauf hinwiesen, das in &#8222;Notfallpraxen&#8220; auf den Klinikgel\u00e4nde die &#8222;Pille danach&#8220; verschrieben wurde, hei\u00dft es bei Gloria.tv durch die Sprecherin Eva Doppelbauer: &#8222;In katholischen Kliniken in K\u00f6ln werden durchwegs (sic) Rezepte f\u00fcr die Pille danach abgegeben.&#8220; (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/katholische-kliniken-lasset-uns-denunzieren-12036528.html\">FAZ &#8211; Lasset uns Denunzieren<\/a>)<\/p>\n<p>Diese &#8222;Tests&#8220; sind zeitlich mit den entsprechenden Aussagen durch das Bistum in Zusammenhang zu bringen, die dann die Verantwortlichen der Kliniken in einer Unsicherheit zur\u00fcck gelassen haben. Das &#8222;Gloria.tv&#8220; r\u00fchmt sich auch heute noch daf\u00fcr, so hei\u00dft es in einer Stellungsnahme auf Ihrer Webseite:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Der Bericht verfehlte seine Wirkung nicht. Der K\u00f6lner Generalvikar setzt danach klare, am Lehramt der Kirche orientierte Richtlinien gegen das fr\u00fchabtreibende Pr\u00e4parat durch. Doch diese Ma\u00dfnahme w\u00e4hrte nicht lange.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: gloria.tv &#8211; Stellungnahme von Gloria.tv: Konstruierte Artikel und schlechte Recherchen | Ich setze hier keinen Link, da ich bef\u00fcrchten muss, das die Inhalte dieser Seite gegen deutsches Recht versto\u00dfen k\u00f6nnen)<\/p>\n<p>Auch hier behauptet man -w\u00e4hrend man anderen &#8222;schlechte Recherchen&#8220; vorwirft- wahrheitswidrig:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Diese stellte fest, <b>dass in den Notfallambulanzen von vier katholischen Spit\u00e4lern<\/b> in K\u00f6ln die \u201ePille danach\u201c verschrieben wird.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle. Wie oben &#8222;Gloria.tv&#8220;, Hervorhebung durch mich)<\/p>\n<p>Man t\u00e4uscht seine Leser also weiterhin dar\u00fcber, das es eben nicht &#8222;katholische Notfallambulanzen&#8220; waren!<br \/>\nAber auch in dem Fall der abgewiesenen Frau arbeitet &#8222;Gloria.tv&#8220; mit einer plumpen L\u00fcge, in dem sie hier auch behauptet:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">So schrieb der unseri\u00f6se \u201eSpiegel online\u201c: \u201eEnde Dezember wurde der Wunsch einer Not\u00e4rztin abgewiesen, eine Frau zu behandeln, die mit K.o.-Tropfen bet\u00e4ubt worden war. Es sollte festgestellt werden, ob sie wom\u00f6glich vergewaltigt wurde.\u201c<br \/>\nWas waren die Fakten? <b>Die genannte Patientin befand sich in der Notfallambulanz einer katholischen Klinik<\/b>.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Wie oben &#8222;Gloria.tv&#8220;, Hervorhebung durch meine Wenigkeit)<\/p>\n<p>Auch hier wird ein falsches Zeugnis abgelegt und behauptet, das sich die Frau bereits in Obhut der katholischen Klinik befunden habe.<br \/>\nEine plumpe L\u00fcge.<\/p>\n<p>Ich habe mir extra einen TV-Bericht angeschaut, in der die Notfall\u00e4rztin erkl\u00e4rt hatte, was vorgefallen war. Dabei fiel kein einziges Wort \u00fcber eine ASS oder sonstiges. Dazu muss man sich mal vor Augen halten, was der Hintergrund der Anfrage war, die zu der Ablehnung einer Untersuchung gef\u00fchrt hat.<br \/>\nEine Frau erwacht in einem Park und f\u00fcrchtet, das sie durch KO-Tropfen bet\u00e4ubt worden ist. In Ihrer Verzweiflung geht diese zu einer Notfall-Praxis. In dieser Untersucht die Notfall\u00e4rztin die Patientin soweit es Ihre Ausbildung und Einrichtung zul\u00e4sst. Anschlie\u00dfend bittet sie die n\u00e4chste Klinik, die \u00fcber eine entsprechende Fachabteilung verf\u00fcgt, zu Untersuchen, ob es \u00fcberhaupt eine Vergewaltigung gegeben hat und wenn, entsprechende Beweise zu sichern. Diese Spurensicherung ist zeitlich so schnell wie m\u00f6glich zu machen. Das ganze hat so weit nichts mit ASS zu tun! Das wurde auch nicht von der Not\u00e4rztin angefordert. Das die Klinik angeblich nicht befugt ist Spuren zu sichern, ist meiner Meinung nach eine M\u00e4rchen, das sowohl die Klinik, Gloria.tv und das Bistum K\u00f6ln gerne verbreiten wollen. So weit ich unterrichtet bin darf jeder, der Fachlich dazu in der Lage ist Spuren sichern. Sogar ein Allgemeinmediziner darf doch scheinbar eine Spurensicherung an Menschen durchf\u00fchren, wie ein aktuelles Beispiel eines Landgerichtes in Bayern aufzeigt. Das ASS zielt auf etwas ganz anderes hin, was man hier gerne verschleiern m\u00f6chte. Und weil die Not\u00e4rztin sich fachlich nicht in der Lage sah, eine Vergewaltigung zu best\u00e4tigen oder auszuschlie\u00dfen, hat sie sich an die n\u00e4chste Stelle gewendet, die dazu Fachlich und Einrichtungsm\u00e4\u00dfig in der Lage war.<\/p>\n<p><b><u>&#8222;ProLife&#8220; und die &#8222;BKK-IHV&#8220;<\/u><\/b><\/p>\n<p>Neben dem Internet-TV &#8222;Gloria.tv&#8220; ist es viel interessanter sich die Gruppe &#8222;ProLife&#8220; anzusehen und die merkw\u00fcrdige Rolle, bzw. L\u00fcgen der BKK-IHV&#8220; (Betriebskrankenkasse f\u00fcr Industrie, Handel und Versicherungen) anzusehen. Diese beiden Vereinigungen hatten einen kooperationsvertrag miteinander. Diese sah vor, das die &#8222;ProLife deutschland&#8220; f\u00fcr Ihre &#8222;Mitglieder&#8220; eine Versicherung bei der BKK-IHV abschie\u00dfen kann. Die Voraussetzung dazu ist, das die &#8222;Mitglieder&#8220; der &#8222;ProLife&#8220;-Versicherung Ihr &#8222;Recht auf freie Versicherungswahl&#8220; an den Verein \u00fcbertragen und Erkl\u00e4ren auf ein &#8222;freiwilliges Recht&#8220; zu verzichten, die Abtreibung.<br \/>\nAm 21 Juni 2012 hat die BKK-IHV diesen Kooperationsvertrag aufgek\u00fcndigt.<br \/>\nIn einer entsprechenden Presseerkl\u00e4rung hei\u00dft es dazu:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"> Ende Koop ProLife Marketing GmbH<\/p>\n<p>Der Verwaltungsrat der BKK IHV hat in seiner Sitzung am 21. Juni 2012 beschlossen, den Kooperationsvertrag zwischen der BKK IHV und der ProLife Marketing GmbH zu beenden. Das f\u00fcr die Rechtsaufsicht zust\u00e4ndige Bundesversicherungsamt vertritt die Auffassung, der Kooperationsvertrag versto\u00dfe gegen verschiedene Rechtsvorschriften, und stellte in Aussicht, juristisch gegen die Kooperation vorzugehen. Die BKK IHV ist als K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts verpflichtet, gesetzliche Vorgaben und Hinweise der Aufsichtsbeh\u00f6rden zu beachten. Die Mitglieder des Verwaltungsrates sahen vor diesem Hintergrund mehrheitlich keine M\u00f6glichkeit, die Kooperation fortzuf\u00fchren. Der Versicherungsschutz der Kunden, welche durch Empfehlung von ProLife Deutschland Mitglied der BKK IHV geworden sind, wird durch diese Entscheidung nicht beeintr\u00e4chtigt. Alle Kunden der BKK IHV haben nach wie vor, und ohne Ausnahme Anspruch auf s\u00e4mtliche durch Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Leistungen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bkk-ihv.de\/service\/news\/245-presseerklaerung\">BKK-IHV &#8211; Presseerkl\u00e4rung: Ende Koop ProLife Marketing GmbH<\/a>)<\/p>\n<p>Was sie nicht erw\u00e4hnen ist, das Ihnen vorgeworfen wird gegen das Neutralit\u00e4tsprinzip der Krankenversicherungen mit diesem Koperationsvertrag zu versto\u00dfen. Noch im Februar 2012, also gerade mal 4 Monate vor der Aufl\u00f6sung des Kooperationsvertrages behauptet die BKK-IHV in einer anderen Presseerkl\u00e4rung, das sie:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Die weltanschauliche Neutralit\u00e4t ist ausdr\u00fccklich auch Bestandteil des Kooperationsvertrages<br \/>\nmit ProLife.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bkk-ihv.de\/downloadcenter\/category\/41-pressemitteilungen?download=188%3Apressemitteilung-zur-kooperation-mit-prolife\">BKK-IHV &#8211; Pressemitteilung 20.2.2012<\/a> [PDF 20,8 KB])<\/p>\n<p>Wie dies aber dann aber mit dem Zwang der Verzichtserkl\u00e4rung Ihrer &#8222;Makler&#8220; (so bezeichnen sie die Kooperation in dieser Pressemitteilung) in vereinbarung zu bringen?<\/p>\n<p>Noch heute bietet &#8222;ProLife&#8220; auf Ihren Seiten die &#8222;Mitgliedschaft&#8220; in einer gesetzlichen Krankenversicherung mit Pr\u00e4mienzahlungen an, wenn die &#8222;Mitglieder&#8220; auf Ihr Recht der Abtreibung verzichten.<br \/>\nInteressant ist es, wie die beteiligte Krankenversicherung reagiert, wenn ein Mitglied dann doch sein gesetzliches Recht auf Abtreibung einfordert? Ob sie die Kosten\u00fcbernahme mit Hinweis auf den &#8222;neutralen Makler&#8220; abweist? Bei welcher Krankenkasse &#8222;ProLife&#8220; Ihre &#8222;Mitglieder&#8220; versichert, das schreibt sie nirgendwo auf Ihrem Internetauftritt. Eventuell stimmen ja die Ger\u00fcchte, das weiterhin Mitarbeiter des &#8222;ProLife&#8220; f\u00fcr die BKK-IHV als &#8222;Versicherungsmakler&#8220; arbeiten. Also sozusagen der Versto\u00df der Neutralit\u00e4t \u00fcber das Hintert\u00fcrchen.<br \/>\nInteressant dabei ist es, was die &#8222;pro christliches Medienmagazin&#8220; zu den Vorw\u00fcrfen im Feb. 2012 schreibt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ein baldiges Ende der Kooperation der beiden Partner vermutet der &#8222;Spiegel&#8220; indes nicht. Eine Entscheidung dar\u00fcber obliege dem Verwaltungsrat, und diesem geh\u00f6rten viele Mitglieder an, die auch Mitglieder bei &#8222;ProLife Deutschland&#8220; sind.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.pro-medienmagazin.de\/gesellschaft.html?&#038;news[action]=detail&#038;news[id]=5064\">Pro christliches Medienmagazin &#8211; Wie sich eine Betriebskrankenkasse f\u00fcr das Leben einsetzt<\/a>)<\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung wurde nach 4 Monaten widerlegt. Interessant dabei ist eher die Aussage, das im Vorstand der BKK-IHV angeblich einige Mitglieder der &#8222;ProLife&#8220; sind. Man war sich scheinbar der Macht durch Infiltration recht sicher. Ebenso scheinen mir die Vermutungen dahingehend, das die BKK-IHV indirekt \u00fcber Mitarbeiter von &#8222;ProLife&#8220;, die gleichzeitig als &#8222;Versicherungsmakler&#8220; f\u00fcr Sie arbeiten weiter Gesch\u00e4fte mit selbigen treiben f\u00fcr recht plausibel.<br \/>\nDazu kommt noch, das der Vorstand der BKK-IHV Heinz-Werner Stumpf als OB-Kandidat f\u00fcr die faschistischen &#8222;Pro Mainz&#8220; antrat und die Gr\u00fcnen als &#8222;unheilige Allianz aus \u00f6stlichem Atheismus und westlicher Christentums-Kritik&#8220; ansah, zeigt dies schon die &#8222;neutrale Tendenz&#8220; von der Verantwortlichen Seite der BKK-IHV. Nat\u00fcrlich ist dies kein Beweis dieser Vermutung, aber zumindest ein Indiz.<\/p>\n<p>Also auf der einen Seite fundamentalistische Gruppierungen, die versuchen Ihre Minderheiteneinstellung allen aufzuzwingen. Auf der anderen Seite eine Organisation, die diesem &#8222;Druck&#8220; einer solchen fundamentalistischen Minderheit bereitwillig nachgibt. Beide Arbeiten dabei mit L\u00fcgen und Unwahrheiten. Dann noch dieser heuchlerische Meisner, mit seinem Blendwerk des erlaubens der &#8222;Pille danach&#8220;.<br \/>\nJa doch, ich muss zugeben, ich habe eine Katholikenphobie!<\/p>\n<p><b><u>Anmerkung:<\/u><\/b><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich schon mal daf\u00fcr Entschuldigen, das ich aus &#8222;dubiosen Quellen&#8220; zitiert habe. Nicht meine Ansicht, sondern die eines j\u00fcdischen Gemeindevorsitzenden, der unter Anderem die Bibel und die Thora als &#8222;dubiosen Quellen&#8220; bezeichnet hat. Siehe dazu auch meinen Artikel &#8222;<a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4467\">Beschneidungsartikel \u2013 Offener Brief in eigener Sache<\/a>&#8222;.<br \/>\n<i>(Wer in dieser Anmerkung Spuren von Ironie findet, kann diese zu Recycling-Zwecken behalten)<\/i><\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Notruf f\u00fcr vergewaltigte Frauen: <a href=\"http:\/\/www.notruf-koeln.de\/richtigstellung-z-thema-ass\/\">Richtigstellung z. Thema ASS<\/a><\/li>\n<li>Frankfurter Allgemeine Zeitung: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/katholische-kliniken-lasset-uns-denunzieren-12036528.html\">Lasset uns Denunzieren<\/a><\/li>\n<li>BKK-IHV: <a href=\"http:\/\/www.bkk-ihv.de\/service\/news\/245-presseerklaerung\">Presseerkl\u00e4rung: Ende Koop ProLife Marketing GmbH<\/a><\/li>\n<li>BKK-IHV: <a href=\"http:\/\/www.bkk-ihv.de\/downloadcenter\/category\/41-pressemitteilungen?download=188%3Apressemitteilung-zur-kooperation-mit-prolife\">Pressemitteilung 20.2.2012<\/a> [PDF 20,8 KB]<\/li>\n<li>Pro christliches Medienmagazin: <a href=\"http:\/\/www.pro-medienmagazin.de\/gesellschaft.html?&#038;news[action]=detail&#038;news[id]=5064\">Wie sich eine Betriebskrankenkasse f\u00fcr das Leben einsetzt<\/a><\/li>\n<li>Heise Online: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/153614\">Telepolis &#8211; Von ProLife-&#8222;Kliniktests&#8220; erst aus den Medien erfahren<\/a><\/li>\n<li>Gehirnsturm: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5061\">Pogromstimmung?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><i><u>Nachtrag:<\/u><br \/>\nIch hatte mich am Anfang auch von den Zeitungsmeldungen blenden lassen, das dieses Individuum Meisner angeblich die &#8222;Pille danach&#8220; bei besonderen Situationen erlaubt sein k\u00f6nnte. Wohl war ich skeptisch, weswegen ich da einen leicht Ironischen Artikel angefangen hatte, mit der \u00dcberschrift &#8222;Die R\u00f6misch katholische Kirche: Neue Erkenntnisse? \u2013 Frauen evtl. doch menschlich!&#8220;.<br \/>\nMeine Skepsis wurde best\u00e4tigt und der angefangene Artikel blieb unver\u00f6ffentlicht. \ud83d\ude09<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich war in meiner Kindheit Messdiener und habe schon mal geschrieben, das der damalige Pfarrer dankenswerterweise uns nicht Misshandelt hat, sondern nur ein Alkoholiker war. 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