{"id":5127,"date":"2013-06-08T14:37:17","date_gmt":"2013-06-08T12:37:17","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5127"},"modified":"2013-06-09T08:55:39","modified_gmt":"2013-06-09T06:55:39","slug":"mollath","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5127","title":{"rendered":"Mollath und die Frage ob Frau Merk l\u00fcgt"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#ff0000\"><big><b>Wer sich nicht bewegt, sp\u00fcrt seine Fesseln nicht!<\/b><\/big><\/font><br \/>\n<i>(Rosa Luxemburg)<\/i><\/p>\n<p>Ich habe immer wieder das Bed\u00fcrfnis gehabt, etwas zu dem Fall Mollath zu schreiben. Einzig mein &#8222;Zorn&#8220; hat mich davon abgehalten, da ich nicht Emotionen sprechen lassen wollte. Und nat\u00fcrlich auch der Gefahr eine psychischen Abschiebung verhindern wollte (wer die Ironie entdeckt, kann sie behalten).<\/p>\n<p>Da berichteten Viele \u00fcber das Thema und das ist auch gut. Auch wenn ich schon manches mal Bauchschmerzen bekomme. Gerade bei den grottenschlechten \u00dcbernahmen der DPA-Meldungen wird mir, neben ideologisch verblendeten Blog regelm\u00e4\u00dfig schlecht. Allerdings gibt es durchaus auch positive Entwicklungen.<\/p>\n<p>Nun, nach der Sendung in der ARD &#8222;Die Story &#8211; Der Fall Mollath&#8220; gab es direkt Aufregung. Mehrere Zeitungen griffen auf, das die Justizministerin von Bayern, Frau Merk dort als &#8222;L\u00fcgnerin&#8220; bezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Die Ministerin reagierte auch mit einer Pressemitteilung auf die angeblich falschen Vorw\u00fcrfe. Darin hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"><strong>Fall Mollath: Justizministerin Dr. Beate Merk weist Vorwurf der L\u00fcge zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Justizministerin Dr. Beate Merk weist die Behauptung in dem Beitrag &#8222;Der Fall Mollath&#8220; der ARD vom 3. Juni 2013 mit Nachdruck zur\u00fcck, sie habe den Bayerischen Landtag und die \u00d6ffentlichkeit belogen: &#8222;Ich habe sowohl das Parlament als auch die Medien stets \u00fcber alle mir bekannten relevanten Tatsachen informiert. Soweit in dem Beitrag der Satz im Innenrevisionsbericht der HypoVereinsbank angesprochen wird, wonach sich alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen Herrn Mollaths best\u00e4tigt h\u00e4tten, war mir dieser Satz zum fraglichen Zeitpunkt meines Berichtes im Rechtsausschuss des Bayerischen Landtags nicht bekannt. Dem Ministerium lagen zu diesem Zeitpunkt zwar Stellungnahmen der Staatsanwaltschaft vor, nicht aber der Revisionsbericht selbst. Der Vorwurf ist falsch und verleumderisch. Er reiht sich ein in eine Serie anderer unrichtiger und unvollst\u00e4ndiger Angaben, mit denen hier die \u00d6ffentlichkeit im Ergebnis falsch informiert wird.&#8220;<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/presse-und-medien\/pressemitteilungen\/archiv\/2013\/139.php\">Bayerisches Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz &#8211; Fall Mollath: Justizministerin Dr. Beate Merk weist Vorwurf der L\u00fcge zur\u00fcck<\/a>)<\/p>\n<p>Nun, sehr geschickt geschrieben diese Pressemitteilung. Zuerst einmal stellt sie fest, das sie &#8222;sowohl das Parlament als auch die Medien stets \u00fcber alle mir bekannten relevanten Tatsachen informiert&#8220; habe. Dabei stellt sich die Frage, wer &#8222;Entscheidet&#8220;, was &#8222;relevant&#8220; ist? Hier sollen wir (scheinbar) gef\u00e4lligst die Interpretation der Justizministerin als einzig richtige hinnehmen. (ich merke, der Zorn \u00fcberkommt mich doch wieder)<br \/>\nWeiter und nicht weniger geschickt hei\u00dft es: &#8222;Soweit in dem Beitrag der Satz im Innenrevisionsbericht der HypoVereinsbank angesprochen wird, wonach sich alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen Herrn Mollaths best\u00e4tigt h\u00e4tten, war mir dieser Satz zum fraglichen Zeitpunkt meines Berichtes im Rechtsausschuss des Bayerischen Landtags nicht bekannt.&#8220;<br \/>\nNun, es ist Richtig, das es durchaus sein kann, das dieser spezielle Satz der Justizministerin Merk zum Zeitpunkt des Berichtes im Rechtsausschuss des Bayrischen Landtages nicht bekannt war. Aber wurde das behauptet?<br \/>\nAls Schlusssatz kommt dann noch eine pauschale Verleumdung der Presse und der \u00d6ffentlichkeit aus dem Mund (ist als Zitat gekennzeichnet) der Justizministerin: &#8222;Er reiht sich ein in eine Serie anderer unrichtiger und unvollst\u00e4ndiger Angaben, mit denen hier die \u00d6ffentlichkeit im Ergebnis falsch informiert wird.&#8220;<br \/>\nNun, nachdem sich ja einige an einer Verschw\u00f6rungstheorie im Fall Mollath festhalten (die ich im \u00fcbrigen nicht mal als Abwegig ansehe, auch wenn ich mich an solchen Spekulationen nicht beteilige) setzt die Justizministerin nun auf eine Verschw\u00f6rung der \u00d6ffentlichkeit und Medien.<\/p>\n<p>Dann wollen wir uns doch mal das Ganze n\u00e4her betrachten. In diesem Fall hier geht es um diesen Beitrag, den die ARD dankenswerterweise auf YouTube zum Einbetten frei geschaltet hat:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/8z99MO8uv2U?rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Ich habe Ihn mir jetzt mehrfach angesehen.<br \/>\nUnd ich komme zu dem Ergebnis, das die Pressemitteilung mit den erhobenen Vorw\u00fcrfen in dem Bericht nichts zu tun hat. Oder um es Sinngem\u00e4\u00df mit Fr. Merks Worten zu sagen, es &#8222;reiht sich ein in eine Serie anderer unrichtiger und unvollst\u00e4ndiger Angaben, mit denen hier die \u00d6ffentlichkeit im Ergebnis&#8220; durch Vernebelung der tats\u00e4chlich gemachten Aussagen &#8222;falsch informiert wird.&#8220;<br \/>\nAber mal im Einzelnen. In dem Bericht wird \u00fcber den Verlauf des &#8222;Falls Mollath&#8220; berichtet. Ein Teil dieses Berichtes ist das Verhalten der Justizministerin Frau Merk in diesem &#8222;Fall&#8220;. Darauf will ich mich nun konzentrieren.<\/p>\n<p>In der 21ten Minute (genau ab 21:40) wird zum ersten Mal ein Teil eines Interview mit Frau Merk (vom 9.11.2012) eingeflochten. Dabei geht es um die Frage, ob es keinen Anfangsverdacht gegeben habe auf Grund der Strafanzeige von Mollath zu dem Thema Schwarzgeld. Dies wird von Fr. Merk verneint. Sie verharrt dabei, das die Staatsanwaltschaft (!) keinen Anfangsverdacht sah.<br \/>\nDann berichtet die Sendung \u00fcber ihre Recherchen ein Jahr zuvor, bei der sie aufdeckt das die Hypo Vereinsbank (HVB) Mollaths Anschuldigungen ernst nahm und interne Ermittlungen angestellt hatte mit den inzwischen bekannten Ergebnis, das die Vorw\u00fcrfe (soweit gepr\u00fcft durch die HVB) richtig waren. Dies wurde in einem ersten Bericht im November 2011 (also ein Jahr vor dem oben erw\u00e4hnten Interview mit Fr. Merk) ausgestrahlt. Danach soll das Justizministerium\/Staatsanwaltschaft den Sonderrevisionsbericht der HVB angefordert haben.<br \/>\nWeiter wird ab Minute 24:01 \u00fcber Ihren Auftritt im Rechtsausschuss &#8222;Monate sp\u00e4ter&#8220; (nach der Anforderung des HVB-Sonderrevisionsberichtes) berichtet. Dabei wird Frau Merks \u00c4u\u00dferungen wie folgt zusammen gefasst:<br \/>\n&#8222;In einer Sitzung des Rechtsausschusses macht sie <i>(Anm.: Fr. Merk)<\/i> eine bemerkenswerte Aussage. Die Bankinternen Untersuchungen h\u00e4tten die Vorw\u00fcrfe des Gustl Mollaths gerade nicht best\u00e4tigt.&#8220;<br \/>\nWeiter geht es damit, das die Sendung dar\u00fcber berichtet, das durch ihre Recherchen im November 2012 (also zum Zeitpunkt des oben erw\u00e4hnten Interviews) der Sonderrevisonsbericht an die \u00d6ffentlichkeit gekommen ist.<br \/>\nJetzt wird es Spannend. Ab Minute 25:53 kommt der Teil des Interviews, in dem Fr. Merk darauf besteht, das &#8222;So weit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend heraus gestellt&#8220;, obwohl die Redakteurin sie mehrmals mit dem Zitat aus dem Sonderrevisionsbericht konfrontiert: &#8222;Alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend heraus gestellt&#8220;.<br \/>\nDirekt im Anschluss zu diesem Einspieler des Interviews kommt Herr Werheim, ein ehemaliger Steuerfahnder zu Wort, mit dem Statement &#8222;Das ist gelogen&#8220; (ab Minute 26:29). Hier ist das erste mal von &#8222;L\u00fcge&#8220; die Rede. Dies bezieht sich aber unmittelbar auf die Sequenz mit dem Interview und stammt nicht von der Redaktion.<br \/>\nIn Minute 27:05 wird im Anschluss auf die Frage an Fr. Merk was sie von dem Vorwurf der Verheimlichung meine, folgendes von der Sprecherin gesagt:<br \/>\n&#8222;Sie wusste, das die HBV Gustl Mollath recht gibt und hat es dennoch verschwiegen. Seine Angaben zu den Schwarzgeldgesch\u00e4ften waren nicht Wahn, sondern Wahrheit. &#8230;&#8220;<br \/>\nVorher hatte Fr. Merk in dem Interview-Ausschnitt bemerkt, dass &#8222;alles, was Entscheidungserheblich ist gesagt&#8220;. Also ma\u00dft sich die Justizministerin wiederum an, bewerten zu k\u00f6nnen, was &#8222;Entscheidungserheblich ist&#8220;. Dabei l\u00e4sst sie offen, ob z.B. der Sonderrevisionsbericht in Ihren Augen &#8222;nicht&#8220; Entscheidungserheblich ist, im besonderen die unterschlagenen Passagen desselben.<br \/>\nNun wird noch weiter \u00fcber das Zustandekommen der jetzigen Situation berichtet (sehenswert, aber f\u00fcr den L\u00fcgenvorwurf, auf den ich mich konzentriere unerheblich).<br \/>\nAb Minute 41:56 kommt eine Zusammenfassung der Redakteure zu dem Fall. Diese kann man durchaus als parteiisch empfinden, ist meiner Meinung nach aber zutreffend. Und hier hei\u00dft es in Minute 42:13 bis 42:19:<br \/>\n&#8222;Eine Ministerin, die das Parlament und die \u00d6ffentlichkeit bel\u00fcgt&#8220;<br \/>\nAlso der Satz, auf den sich dann alle gest\u00fcrzt haben.<\/p>\n<p>Nun, jetzt sind in der Sendung alle im Zusammenhang der L\u00fcgenbezichtigung erfolgten Sequenzen angesprochen. Es sind vor allem die Sequenzen ab 21:40 bis ca. 27:17 und dann nat\u00fcrlich die Zusammenfassung ab Minute 41:56 mit dem L\u00fcgenvorwurf ab 42:13 bis 42:19.<br \/>\nJetzt die Frage, was dies mit der Pressemitteilung der Fr. Merk \u00fcber das von Ihr kontrollierte Portal des Ministeriums zu tun hat?<br \/>\nFangen wir doch direkt mit dem letzten Satz an, in dem ich die Sprecherin mit dem L\u00fcgenvorwurf zitiert habe:<br \/>\n&#8222;Eine Ministerin, die das Parlament und die \u00d6ffentlichkeit bel\u00fcgt&#8220;<\/p>\n<p>In der Pressemitteilung, wo sich Fr. Merk gegen die &#8222;L\u00fcgenvorw\u00fcrfe&#8220; der Redaktion wehrt hei\u00dft es:<br \/>\n&#8222;Soweit in dem Beitrag der Satz im Innenrevisionsbericht der HypoVereinsbank angesprochen wird, wonach sich alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen Herrn Mollaths best\u00e4tigt h\u00e4tten, war mir dieser Satz zum fraglichen Zeitpunkt meines Berichtes im Rechtsausschuss des Bayerischen Landtags nicht bekannt.&#8220;<\/p>\n<p>Nun, es hie\u00df ja auch nicht, dass Frau Merk im Rechtsausschuss bei der Sitzung vom xx.xx.xxxx gelogen habe, sondern, das sie u.A. das Parlament belogen habe. Bei einer Ministerin, die sich krampfhaft an eine spezielle Formulierung klammert, wie im Interview zu den &#8222;nachpr\u00fcfbaren Beschuldigungen&#8220;, sollte sich auch hier pr\u00e4zise an die wirklichen Vorw\u00fcrfe halten und diese nicht f\u00fcr sich frei interpretieren.<\/p>\n<p>Aber selbst die Pressemitteilung ist mit Vorsicht zu genie\u00dfen. &#8222;Ihr Bericht im Rechtsausschuss&#8220; hei\u00dft es da. Nun, welcher, das ist hier die Frage. Man muss ein wenig kramen, aber man kann f\u00fcndig werden. So hei\u00dft es in einem Protokoll zu einem Dringlichkeitsantrag (vom 14.12.2011) auf Grund des &#8222;ARD-Magazin &#8222;Report aus Mainz&#8220; Fall Mollath&#8220; zu der 92. Plenumssitzung des Bayrischen Landtages vom 15.12.2011 wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Florian Streibl (Freie W\u00e4hler)<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDes Weiteren hat auch die Bank die Vorw\u00fcrfe sehr ernst genommen. Sie best\u00e4tigt, dass die Ehefrau von Herrn Mollath weisungswidrig gehandelt habe, und entl\u00e4sst sie deswegen aus dem Angestelltenverh\u00e4ltnis. Des Weiteren gibt es eine eidesstattliche Versicherung eines Richters, der sagt, dass Weisungen oder Anordnungen aus der Politik gekommen seien.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nWarum nahm die Bank den Fall ernster als die Staatsanwalt\u00adschaft?<br \/>\n<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www1.bayern.landtag.de\/webangebot1\/servlet\/Vorgangsmappe?wp=16&#038;typ=V&#038;drsnr=10699\">Bayrischer Landtag &#8211; Protokollauszug des 92. Plenum vom 15.12.2011<\/a> [PDF &#8211; 261 KB])<\/p>\n<p>Hier wird bereits kurz nach der Sendung vom 13.12.2011 zwei mal auf die Reaktion der Bank hingewiesen. In dem Bericht der Sendung &#8222;Report Mainz&#8220; wird auch ganz klar ausgesagt, das die HVB nach eigenen Ermittlungen personelle Konsequenzen gezogen hatte. Das u.A. Mollaths Frau und weitere Mitarbeiter nicht mehr bei der Bank besch\u00e4ftigt sind.<br \/>\nEs waren also bereits zum Dringlichkeitsantrag klare Hinweise auf die &#8222;internen Ermittlungen der HVB&#8220; vorhanden.<\/p>\n<p>In der Plenumssitzung sprach dann Frau Merk als 3. Rednerin (2. nach Florian Streibl):<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\"><strong>Staatsministerin Dr. Beate Merk (Justizministerium):<\/strong><br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDie HypoVereins\u00adbank hatte bislang nicht best\u00e4tigt, dass sich die damalige Ehefrau Mollaths an den be\u00adhaupteten Vorg\u00e4ngen beteiligt hat. Vorgestern hat &#8222;Report Mainz&#8220; erstmals eine Stel\u00adlungnahme der HypoVereinsbank wiedergegeben, wonach sich auch die Ehefrau Mollaths im Zusammenhang mit Schweizer Bankgesch\u00e4ften weisungswidrig verhalten habe. Die Staatsanwaltschaft N\u00fcrnberg-F\u00fcrth ist angesichts dieser \u00c4u\u00dferungen ges\u00adtern an die HypoVereinsbank herangetreten und hat schriftlich um Stellungnahme dazu gebeten.<br \/>\n<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www1.bayern.landtag.de\/webangebot1\/servlet\/Vorgangsmappe?wp=16&#038;typ=V&#038;drsnr=10699\">Bayrischer Landtag &#8211; Protokollauszug des 92. Plenum vom 15.12.2011<\/a> [PDF &#8211; 261 KB])<\/p>\n<p>Nun, hier gibt Fr. Merk zu, das sie zum 15.12.2011 (oder wenigstens bis zum Bericht von Mainz Report am 13.12.2011) keine Kenntnis zu den Vorg\u00e4ngen innerhalb der HVB hatte. Das kann man zu diesem Zeitpunkt auch glauben. Aber sie macht dort auch deutlich, das sie die &#8222;Stellungnahme&#8220; der HVB zur Kenntnis genommen hatte und Ihr am 15.12.2011 bekannt war, das die Staatsanwaltschaft N\u00fcrnberg-F\u00fcrth sich am Tag davor schriftlich deswegen an die HVB gewendet hat. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, das sie ab dem 15.12.2011, sp\u00e4testens nach diesem Redebeitrag wissen musste, das es eine Einsch\u00e4tzung der Vorw\u00fcrfe von Seiten der HVB gab.<\/p>\n<p>Nach Fr. Merk spricht der Parteikollege J\u00fcrgen W. Heike (CSU) und h\u00e4lt in seiner Rede nochmals fest:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Frau Staatsministerin Dr. Merk hat bereits angek\u00fcndigt, dass eine Stellungnahme angefordert worden sei<br \/>\n<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www1.bayern.landtag.de\/webangebot1\/servlet\/Vorgangsmappe?wp=16&#038;typ=V&#038;drsnr=10699\">Bayrischer Landtag &#8211; Protokollauszug des 92. Plenum vom 15.12.2011<\/a> [PDF &#8211; 261 KB])<\/p>\n<p>Zum Thema HVB und interne Ermittlungen hat sich dann auch noch die Christine Stahl von den Gr\u00fcnen ge\u00e4u\u00dfert:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Ich kann mir sehr wohl Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten der HVB in diesem Kontext vorstellen. Sie sind in Teilen auch bewiesen worden. Wir brauchen nicht darum herumzureden. Warum aber in dem Fall nicht gepr\u00fcft wurde, wie anfangs von mir angemahnt, m\u00fcsste herausgefunden werden. <b>Es wird angef\u00fchrt, dass die HypoVereinsbank nach interner Revision<\/b> die ehemalige Ehefrau und weitere Personen entlassen habe, weil sie sich pflichtwidrig verhalten h\u00e4tten.<br \/>\n<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www1.bayern.landtag.de\/webangebot1\/servlet\/Vorgangsmappe?wp=16&#038;typ=V&#038;drsnr=10699\">Bayrischer Landtag &#8211; Protokollauszug des 92. Plenum vom 15.12.2011<\/a> [PDF &#8211; 261 KB] &#8211; Hervorhebung von mir)<\/p>\n<p>Wie man an der Hervorhebung sch\u00f6n sieht hat Frau Stahl hier explizit von einer &#8222;inneren Revision&#8220; der HVB gesprochen. Da ja nachweislich bei dieser Sitzung Fr. Merk anwesend war (und sie dieses Protokoll ebenfalls einsehen konnte. <i>Es ist im \u00dcbrigen Lesenswert und sagt viel \u00fcber manch einen der Sprecher und Sprecherinnen dort aus<\/i>) sollte Ihr auch dies nicht entgangen sein.<br \/>\nSo wird es dann auch in der Sendung vom 3.6. dieses Jahres Berichtet. N\u00e4mlich, das sich die Staatsanwaltschaft diesen Bericht zusenden lie\u00df. Also bis hier hin stimmt alles.<br \/>\nJetzt hei\u00dft es in der Pressemeldung von Frau Merk zu dem L\u00fcgenvorwurf in der ARD-Sendung vom 3.6.2013:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Soweit in dem Beitrag der Satz im Innenrevisionsbericht der HypoVereinsbank angesprochen wird, wonach sich alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen Herrn Mollaths best\u00e4tigt h\u00e4tten, war mir dieser Satz zum fraglichen Zeitpunkt meines Berichtes im Rechtsausschuss des Bayerischen Landtags nicht bekannt.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Ich habe es extra nochmal als Zitat hervorgehoben, Quelle siehe oben)<\/p>\n<p>Nun, in der Aussage vor dem &#8222;Rechtsausschuss des Bayrischen Landtages&#8220; vom 8.M\u00e4rz 2012, also dem in der Sendung bezeichneten &#8222;Monate sp\u00e4ter&#8220; sagt Frau Merk unter Anderem folgendes:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Der Bericht best\u00e4tigt jedoch gerade nicht den Verdacht, dass diese Praxis nach 1998 weitergef\u00fchrt wurde, oder dass Wertpapiere oder Bargeld von Mitarbeitern der Bank pers\u00f6nlich in die Schweiz gebracht worden sind.<br \/>\nStattdessen ergaben sich aus dem Bericht nur Hinweise auf m\u00f6glicherweise strafrechtlich relevante Verst\u00f6\u00dfe einzelner HVB-Mitarbeiter, die nichts mit der von Mollath angezeigten Problematik und auch nichts mit seiner damaligen Ehefrau zu tun hatten<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583088\/property=download\/nid=233454\/19px9cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Protokoll von der Ansprache der Justizministerin vor dem Rechtsausschuss<\/a> [PDF &#8211; 4,4 MB])<\/p>\n<p>Sie weist -nicht nur in diesem Anschnitt- explizit auf die angeblichen Erkenntnisse aus dem &#8222;Bericht&#8220; der HVB hin. Sie stellt hier klar, das dieser Bericht eben diesen Verdacht nicht best\u00e4tigt. Wobei sie schon einen Satz weiter erkl\u00e4rt, das der Bericht <i>nur<\/i> auf &#8222;m\u00f6glicherweise strafrechtlich relevante Verst\u00f6\u00dfe&#8220; hinweise. Ist aber nicht genau dies, was man Landl\u00e4ufig einen &#8222;Anfangsverdacht&#8220; nennt?<\/p>\n<hr>\n<p><b><u>Einschub [Update]<\/u><\/b><br \/>\nDanke an Rainer Hoffmann, der mich (unten in den Kommentaren) noch auf eine weitere Passage in dem Protokoll des Rechtsausschusses aufmerksam gemacht hat.<br \/>\nIn dem Fazit der Frau Merk zum &#8222;Komplex Strafanzeige&#8220; (sie nennt es dann im zitierten Text selbst &#8222;zweiter Komlpex&#8220;)<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Mein Fazit zum zweiten Komplex lautet also:<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDie von Herrn Mollath erhobenen Vorw\u00fcrfe hat der Revisionsbericht jedenfalls f\u00fcr die Zeit nach 1998 gerade nicht best\u00e4tigt<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583088\/property=download\/nid=233454\/19px9cp\/index.pdf#page=27\">SWR &#8211; Protokoll von der Ansprache der Justizministerin vor dem Rechtsausschuss \/ Seite 26 und die Folgende<\/a> [PDF &#8211; 4,4 MB])<\/p>\n<p>Wie in diesem Ausschnitt sehr sch\u00f6n zu sehen ist, bezieht sich Fr. Merk explizit auf den Revisionsbericht. Also die Aussage in der Pressemitteilung, das dem Justizministerium &#8222;zu diesem Zeitpunkt zwar Stellungnahmen der Staatsanwaltschaft&#8220; vorlag, &#8222;nicht aber der Revisionsbericht selbst&#8220; ist zumindest f\u00fcr die Rechtsausschusssitzung vom 8. M\u00e4rz 2012 falsch. <\/p>\n<hr>\n<p>Aber unabh\u00e4ngig dieses -meiner Meinung nach- argumentativen Widerspruch, \u00e4u\u00dfert sich die Justizministerin sehr bewertend \u00fcber den Inhalt des Berichtes. Und genau diesen einen Satz soll sie dabei \u00fcbersehen haben? Dann hat sie Ihre Aufgaben f\u00fcr den Rechtsausschuss nur sehr schlecht gemacht. Zudem ist dann die Frage ob es nicht doch eine L\u00fcge war, Ihre Ausf\u00fchrungen im Rechtsausschuss. Wenn nicht bez\u00fcglich dieses Satzes, dann den Rest, weil er trotz fehlender Kenntnisse, die man aber dem Ausschuss vorgegaukelt hat (in dem man sich explizit auf den Bericht bezieht und dessen angebliches Ergebnis verk\u00fcndet) eine unwahre Aussage trifft.<br \/>\nAber das ist ja nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, das die Redakteure der Sendung ja nicht behauptet haben, das Frau Merk bei dieser Ausschusssitzung gelogen habe, sondern das sie &#8222;das Parlament&#8220; und die &#8222;\u00d6ffentlichkeit&#8220; belogen hatte. Wobei ich pers\u00f6nlich der Meinung bin, dass Frau Merk bereits bei dieser Ausschusssitzung vom 8.M\u00e4rz 2012 die Ausschussmitglieder (und somit auch die \u00d6ffentlichkeit) so oder so belogen hat.<\/p>\n<p>Uli Bachmeier von der Augsburger Allgemeinen (Redaktion M\u00fcnchen; Ressort Politik) meinte &#8222;Merk wehrt sich zurecht&#8220;. Dies ist nicht als Kommentar oder Meinungs\u00e4u\u00dferung deklariert, sondern als Artikel. Die einleitenden S\u00e4tze von Ihm sind:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Wer jemanden der L\u00fcge bezichtigt, der sollte daf\u00fcr auch den Beweis antreten. Das ist den Kollegen von Report Mainz in ihrer Reportage \u00fcber den Fall Mollath nicht gelungen. Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) wehrt sich deshalb v\u00f6llig zu Recht gegen die Behauptung, sie habe den Landtag belogen. Der Vorwurf ist unhaltbar.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMerk wehrt sich v\u00f6llig zu Recht &#8211; weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/Merk-wehrt-sich-voellig-zu-Recht-id25511261.html<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/Merk-wehrt-sich-voellig-zu-Recht-id25511261.html\">Augsburger Allgemeine &#8211; Merk wehrt sich v\u00f6llig zu Recht<\/a>)<\/p>\n<p>Nun, wenn Herr Bachmeier willens w\u00e4re zu lesen, dann h\u00e4tte er fest gestellt, das sich Fr. Merk nicht gegen den Vorwurf &#8222;den Landtag belogen&#8220; zu haben wehrt, sondern sich auf den Rechtsausschuss bezieht. Ich kann sehr wohl Behauptungen aufstellen, ohne den Beweis antreten zu m\u00fcssen. Das ist die Grundlage der Meinungsfreiheit. In Zweifel, gerade wenn ich jemanden der L\u00fcge bezichtige muss ich dann evtl. den Beweis wirklich antreten.<br \/>\nWie schreibt Fr. Merk so sch\u00f6n in Ihrer Presseerkl\u00e4rung:<br \/>\n&#8222;Der Vorwurf ist falsch und verleumderisch&#8220;<\/p>\n<p>Nun, es ist ein leichtes dieses \u00fcberpr\u00fcfen zu lassen. Falsche Anschuldigungen, gerade auch Verleumdungen sind Straftaten (\u00a7 187 StGB). Ja sogar schon die &#8222;\u00fcble Nachrede&#8220; ist eine Straftat (\u00a7 186 StGB). Im zweiten Fall (\u00dcble Nachrede) ist noch nicht einmal &#8222;wider besseres Wissen&#8220; notwendig. Es reicht einfach, das diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht. Also, Frau Merk, wo ist die Strafanzeige wegen dieser &#8222;Verleumdung&#8220;? <\/p>\n<p>Herr Bachmeier behauptet sogar in dem Artikel, das Frau Merk &#8222;als die Zweifel und Widerspr\u00fcche offenkundig wurden, die erste m\u00f6gliche Gelegenheit genutzt, ein Wiederaufnahmeverfahren in Gang zu bringen, das Gustl Mollath nun alle M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet, zu seinem Recht zu kommen&#8220;. Nun es mag hier eine Definitionsfrage zu sein, was man unter &#8222;erste m\u00f6gliche Gelegenheit&#8220; versteht. Aber man ist doch versucht, Herrn Bachmeier wegen dieser Aussage als L\u00fcgner zu bezeichnen, was ich nat\u00fcrlich nie tun w\u00fcrde. Ich w\u00e4re h\u00f6chstens im Fall des Falles der pers\u00f6nlichen Meinung, das Herr Bachmeier hier l\u00fcgt. Ob dann (also im Fall des Falles) bewusst oder unbewusst, das entz\u00f6ge sich dann meiner Kenntnis.<\/p>\n<p><b><u>Wortklauberei:<\/u><\/b><br \/>\n<i>(Weil&#8217;s so sch\u00f6n zu meinen letzten S\u00e4tzen davor passt. \ud83d\ude09 )<\/i><\/p>\n<p>In machen Kommentaren zu Artikeln im Bezug auf die beharrliche Antwort von Frau Merk bei der Konfrontation mit der Aussage im Sonderrevisionsbericht bei dem Interview vom 9. November 2012 interpretieren viele dahingehend, das Fr. Merk sich dabei um die &#8222;heute&#8220; (also damals zum November 2012) nicht mehr zu verfolgenden Tatbest\u00e4nde handelt (wegen der Verj\u00e4hrung). Also sozusagen eine juristisch einwandfreie \u00c4u\u00dferung, da diese dann nicht mehr verfolgbar seien. Und es somit keine verfolgbaren Vorw\u00fcrfe mehr gebe, da diese Verj\u00e4hrt seien. Dieser Vermutung, die immer wieder im Raum steht hat Herr Strate mit einem sehr sch\u00f6nen Kommentar den Boden unter den F\u00fc\u00dfen (von Frau Merk?) entzogen:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Die Unterscheidung zwischen Verfolgbarkeit\/Nichtverfolgbarkeit in dem Interview der Frau Merk ist mir ein v\u00f6lliges R\u00e4tsel. Wer je die hier einschl\u00e4gige Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 1.8.2000 (5 StR 624\/99 \u2013 in der amtlichen Sammlung zu finden unter BGHSt 46, 107) gelesen hat, wei\u00df mehrerlei:<\/p>\n<p>&#8211; Der anonymisierte Transfer von Kapital nach Luxemburg und in die Schweiz war eine direkte Folge des Zinsabschlagsgesetzes, welches ab dem 1.1.1993 eine Steuervorauszahlung in Form eines Zinsabschlags auf Kapitalertr\u00e4ge vorsah. Das Motiv der Bankkunden, die sich mit Unterst\u00fctzung ihrer Berater zu dem Kapitaltransfer veranlasst sahen, beschreibt der Bundesgerichtshof so: \u201cDa sie ihre Zinsertr\u00e4ge wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft nicht gegen\u00fcber dem Finanzamt erkl\u00e4ren wollten, war es ihnen wichtig, ihr Verm\u00f6gen m\u00f6glichst so ins Ausland zu verbringen, dass der Finanzverwaltung \u2013 auch bei Fahndungsma\u00dfnahmen \u2013 kein R\u00fcckschluss auf die vorhandenen Anlagen und die daraus erzielten Zinsertr\u00e4ge erm\u00f6glicht wurde.\u201d<br \/>\n[&#8230;]<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/gabrielewolff.wordpress.com\/2013\/05\/26\/der-fall-mollath-eine-hangepartie\/#comment-10288\">Gabriele Wolff &#8211; Der Fall Mollath: eine H\u00e4ngepartie [Kommentare]<\/a>)<\/p>\n<p>Der ganze Kommentar ist lesenswert (ich habe nur den ersten <i>-Achtung Ironie-<\/i> &#8222;relevanten&#8220; Abschnitt zitiert). Er sagt richtiger weise aus, dass ja die Straftat nicht mit dem Erstvergehen endet. Sondern das ja mit der j\u00e4hrlichen Unterschlagung der Steuerpflicht sozusagen jedes Jahr eine neue Straftat entsteht. Und da die &#8222;Bankberater&#8220; (wie z.B. Frau Petra M., ehemalig Mollath) dies durch Ihre Transaktion\/Unterst\u00fctzung sozusagen fortdauernd erm\u00f6glichen, beginnt die Verj\u00e4hrungsfrist f\u00fcr sie erst mit Beendigung der Straftaten, sprich der Steuerhinterziehung.<\/p>\n<p>Da nun scheinbar einige Steuers\u00fcnder (welch ein Harmloses Wort f\u00fcr Straft\u00e4ter!) auf Grund der Angaben von Herrn Mollath in den Fokus der Ermittler gekommen sind (die Zeitungen berichteten) d\u00fcrften auch die strafbaren Handlungen der Bankvermittler nach Strate (so wie ich Ihn verstanden habe) nicht verj\u00e4hrt sein. Da ist also die Frage, ob die Staatsanwaltschaft bereits an Frau Petra M. -die Ex-Frau von Mollath- dran ist?.<br \/>\nWie gesagt, es gibt viele Blogs und vor allem die S\u00fcddeutsche Zeitung (auch wenn hier nicht zitiert), die sehr ausf\u00fchrlich \u00fcber den &#8222;Fall Mollath&#8220; berichten. Ich will mich hier auf den &#8222;L\u00fcgenvorwurf&#8220; beschr\u00e4nken und nicht weiter abschweifen. Deswegen mache ich hier mal Schluss. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><b><u>Links:<\/u><\/b><\/p>\n<p>Aus dem Artikel (in der Reihenfolge der Zitate):<\/p>\n<ul>\n<li>Bayerisches Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz: <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/presse-und-medien\/pressemitteilungen\/archiv\/2013\/139.php\">Fall Mollath: Justizministerin Dr. Beate Merk weist Vorwurf der L\u00fcge zur\u00fcck<\/a> (Pressemitteilung)<\/li>\n<li>ARD: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8z99MO8uv2U\">Die Story im Ersten &#8211; Der Fall Mollath<\/a> (Link direkt zum Beitrag auf YouTube, von der ARD eingestellt)<\/li>\n<li>Bayrischer Landtag: <a href=\"\nhttp:\/\/www1.bayern.landtag.de\/webangebot1\/servlet\/Vorgangsmappe?wp=16&#038;typ=V&#038;drsnr=10699\">Protokollauszug des 92. Plenum vom 15.12.2011<\/a> [PDF &#8211; 261 KB]<\/li>\n<li>SWR: <a href=\"\nhttp:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583088\/property=download\/nid=233454\/19px9cp\/index.pdf\">Protokoll von der Ansprache der Justizministerin vor dem Rechtsausschuss<\/a> [PDF &#8211; 4,4 MB]<\/li>\n<li>Augsburger Allgemeine: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/Merk-wehrt-sich-voellig-zu-Recht-id25511261.html\">Merk wehrt sich v\u00f6llig zu Recht<\/a><\/li>\n<li>Gabriele Wolff (Blog): <\/font><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/gabrielewolff.wordpress.com\/2013\/05\/26\/der-fall-mollath-eine-hangepartie\/#comment-10288\">Der Fall Mollath: eine H\u00e4ngepartie [Kommentare]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitergehende Infos zum Thema:<\/p>\n<ul>\n<li>Gustl for Help: <a href=\"http:\/\/www.gustl-for-help.de\/\">Die offizielle Seite der Unterst\u00fctzer von Gustl Mollath<\/a> (Mit einer Chronologie und viel Material, neben Infos auch viele Dokumente)<\/li>\n<li>Anwaltsb\u00fcro Strate: <a href=\"http:\/\/www.strate.net\/de\/dokumentation\/index.html\">Verfahren gegen Gustl Mollath<\/a> (Umfangreiche Dokumentensammlung zu den j\u00fcngsten juristischen Vorg\u00e4ngen im &#8222;Fall Mollath&#8220;)<\/li>\n<li>Gabriele Wolff (Blog): <a href=\"https:\/\/gabrielewolff.wordpress.com\/?s=Mollath&#038;submit=Suchen\">Eine recht umfangreiche Sammlung \u00fcber den &#8222;Fall Mollath&#8220; von einer ehemaligen Oberstaatsanw\u00e4ltin und jetzigen Schriftstellerin<\/a><\/li>\n<li>Report Mainz\/ARD: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=336jV80NZyk\">Interview mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk zum Fall Gustl Mollath \/ Hypovereinsbank<\/a> (Das Interview, in dem die viel zitierte Aussage von Fr. Merk zu der Verfolgbarkeit enthalten ist)<\/li>\n<li>Report Mainz\/ARD: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=9021254\/dulrzh\/\">Unschuldig in der Psychiatrie?<\/a> (Der Beitrag, der die Dringlichkeitssitzung vom 15.12.2011 verursacht hatte)<\/li>\n<li>Deutschlandradio: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/2082647\/\">Der Fall Mollath<\/a> (Zusammenfassung des Falls Mollath vom 22.03.2013; neben der Sendungswiedergabe auch das Textprotokoll)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eigene Artikel:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4973\">Wahnsinn! Der Fall Mollath (und viele mehr)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4999\">Das \u201cModell Mollath\u201d soll auf einen rechtlichen Boden gestellt werden!<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich nicht bewegt, sp\u00fcrt seine Fesseln nicht! (Rosa Luxemburg) Ich habe immer wieder das Bed\u00fcrfnis gehabt, etwas zu dem Fall Mollath zu schreiben. Einzig mein &#8222;Zorn&#8220; hat mich davon abgehalten, da ich nicht Emotionen sprechen lassen wollte. Und nat\u00fcrlich &hellip; <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5127\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,13,14],"tags":[1291,1219,1216,1292],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5127"}],"collection":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5127"}],"version-history":[{"count":34,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5162,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5127\/revisions\/5162"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gehirnsturm.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}