{"id":5261,"date":"2013-07-07T13:02:57","date_gmt":"2013-07-07T11:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5261"},"modified":"2013-07-07T13:02:57","modified_gmt":"2013-07-07T11:02:57","slug":"mollath-die-stellungsnahmen-des-ministeriums-fur-justiz-und-verbraucherschutz-bayern-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5261","title":{"rendered":"[Mollath] Die &#8222;Stellungsnahmen&#8220; des Ministeriums f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#ff0000\"><i><b><u>Einleitung:<\/u><\/b><br \/>\nEigentlich wollte ich diese hier angesprochene Stellungnahme in einem Rutsch erledigen. Aber da die Thematik so &#8222;Komplex&#8220; ist, besser gesagt meine Zeit doch etwas begrenzt, teile ich meine Kommentare zu dieser Stellungnahme. Im ersten Teil habe ich es jetzt geschafft die ersten drei von 11 Vorw\u00fcrfen und deren Stellungnahme dazu zu kommentieren. Da ich gerne f\u00fcr meine Meinung Belege zuf\u00fcge ist dies immer eine Sisyphusarbeit, die dann aber (so hoffe ich) um so wirkungsvoller ist.<\/i><\/font><\/p>\n<p>Gestern bin ich \u00fcber die (private!) Seite von Beate Merk auf eine merkw\u00fcrdige Stellungnahme gestolpert, die jeder Grundregel f\u00fcr offizielle Schreiben zuwider l\u00e4uft. Ich berichtete ausf\u00fchrlich dar\u00fcber hier: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5237\"><b>Ministerin f\u00fcr Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz in Bayern -Beate Merk- eine T\u00e4uscherin?<\/b><\/a><\/p>\n<p>Dabei bin ich dann bei der Suche nach der Herkunft dieser &#8222;anonymen&#8220; Stellungsnahme auf die Presseseite des Ministeriums f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz von Bayern gelangt. Dort fand sich diese seltsame &#8222;anonyme&#8220; Stellungsnahme unter der Unterrubrik &#8222;Aktuelles&#8220; wieder. Aber nicht nur das, auch eine weitere PDF mit dem Titel &#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;. Neugierig wie ich bin, habe ich mir auch diese Datei mal angeschaut. Es ist ein 5-Seitiges Dokument, das wiederum keinerlei Anbieterkennzeichnungen enth\u00e4lt. Einzig als Fu\u00dfnote steht neben dem Text dort noch auf der ersten Seite &#8222;Dokument4&#8220;.<br \/>\nAlso wiederum eine &#8222;anonyme&#8220; Stellungsnahme? Eine Datei ohne jede Herkunftsangabe und Quellenangabe. F\u00fcr ein Ministerium, das auch f\u00fcr Verbraucherschutz zust\u00e4ndig ist, ein blamables Vorgehen. Oder der Versuch hier bei Widerlegung der dort aufgestellten Thesen nichts damit zu tun zu haben?<\/p>\n<p>Spannend ist es, dieses Dokument genauer anzusehen.<br \/>\nDa gibt es links den sogenannten &#8222;Vorwurf&#8220; und rechts eine &#8222;Stellungsnahme&#8220;. Eine Quellenangabe woher man den &#8222;Vorwurf&#8220; entnommen habe gibt es nicht, ebensowenig eine Angabe, von wem die &#8222;Stellungsnahme&#8220; ist.<br \/>\nAlso ein Dokument, was, wenn man es Ausdruckt am besten auf weichem d\u00fcnnen Papier ausdruckt, damit es wenigstens auf einem &#8222;Stillen \u00d6rtchen&#8220; noch zu etwas nutze ist.<\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt bereits sehr spannend an:<br \/>\nAls ersten &#8222;Vorwurf&#8220; liest man folgendes:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Das StMJV hat die Justiz angewiesen, Herrn Mollath unterzubringen, um einen prominenten Steuers\u00fcnder zu sch\u00fctzen.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Nun, eine interessanter Vorwurf, der mir in dieser genauen Zuordnung neu war. Also bin ich, da ja eine Quellenangabe fehlt auf die Suche gegangen. Trotz verschiedenster Suchwortkonstellationen fand ich nicht eine Aussage, die diesen angeblichen Vorwurf so best\u00e4tigt. Von daher ist die &#8222;Stellungsnahme&#8220; (von wem auch immer) nur wegen der Vollst\u00e4ndigkeit wegen hier erw\u00e4hnt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Das ist grob falsch. Das StMJV hat keinen Einfluss auf die Sachbehandlung der Strafanzeige Mollaths wegen Schwarzgeldverschiebung genommen. Der Vorgang Mollath wurde dem StMJV erstmals durch die Landtagseingabe des Herrn Mollath bekannt. Die Eingabe ging am 12.01.2004 ein. Hierzu forderte das StMJV am n\u00e4chsten Tag einen Bericht der Staatsanwaltschaft N\u00fcrnberg-F\u00fcrth an. Dieser  Bericht ging hier am 26.02.2004 ein und verwies auf die \u00a7 152 Abs. 2 StPO-Verf\u00fcgung vom  09.02.2004. Auf diese Sachbehandlung der zust\u00e4ndigen Staatsanwaltschaft hat das StMJV keinerlei Einfluss genommen. Es gab im \u00dcbrigen auch keinen gesonderten Berichtsvorgang &#8222;Mollath&#8220; im StMJV.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Nun, nach meinen Nachforschungen muss ich erst mal sagen, das der angebliche Vorwurf, der hier in diesem Dokument behauptet wurde &#8222;grob falsch&#8220; ist.<br \/>\nRichtig ist, das es verschiedentliche Vorw\u00fcrfe und Vermutungen gibt, dass die Justiz sich mit Ihren Handlungen sch\u00fctzend vor der im HVB-Revisionsbericht erw\u00e4hnten &#8222;prominenten Pers\u00f6nlichkeit&#8220; und evtl. anderen Betroffenen gestellt habe. Allein die &#8222;aktive&#8220; Einmischung des Richters Brixner 2 Jahre bevor er \u00fcberhaupt mit dem Fall betraut wurde war eine eindeutige Einmischung mit einer Bitte\/Anweisung, das man die Anzeige von Mollath nicht weiter beachten m\u00fcsse. Als Richter beim Landesgericht und seinem Anruf in dieser Funktion hat er somit als &#8222;Justiz&#8220; gehandelt. Auf weitere Beispiele, wo die Justiz sich in diesem Fall mit &#8222;Anweisungen&#8220; in die Ermittlungen eingemischt haben, wie z.B. bei der angeblichen Reifenstecherei verzichte ich.<br \/>\nDagegen gibt es den vielfachen Vorwurf, das die Justiz, speziell in Bayern eben nicht diese &#8222;Unabh\u00e4ngigkeit&#8220; hat, wie es das &#8222;StMJV&#8220; und Frau Merk gende zur Schau stellen wollen. Anhand der Landesgesetze ist eine Bewerbung f\u00fcr ein Richteramt, bzw. die Berufung zu selbigen gleichzeitig eine Bewerbung f\u00fcr die Staatsanwaltschaft. Auch ist es immer m\u00f6glich Richter zur Staatsanwaltschaft zu berufen und Staatsanw\u00e4lte zu Richtern. Somit kann ein Richter durch Versetzung zu einem &#8222;weisungsgebundenen&#8220; Staatsanwalt werden. Von daher ist ein Richter gerade in Bayern nur indirekt &#8222;unabh\u00e4ngig&#8220;.<\/p>\n<p><font color=\"#0000ff\"><i><b><u>Anmerkung:<\/u><\/b><br \/>\nDa sich die &#8222;anonyme&#8220; Stellungsnahme \u00fcber 5 Seiten zieht, werde ich nun in Folge nur einige mir &#8222;relevanten&#8220; (frei nach Merk) Passagen zitieren, um den Beitrag nicht zum explodieren zu bringen. Im Gegensatz zur Frau Merk, weise ich hier aber darauf hin, dass der Originaltext unter dem Link in der Quellenangabe jederzeit selbst in voller L\u00e4nge nachlesbar ist und auch gelesen werden sollte.<\/i><\/font><\/p>\n<p>Weiter geht es mit dem zweiten &#8222;Vorwurf&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Der Schl\u00fcsselsatz aus dem Sonderrevisionsbericht der HVB wurde dem Rechtsausschuss am 8. M\u00e4rz 2012 vorenthalten.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Diesem Vorwurf ist ein Zitat des Landtagsabgeordneten Strobel aus dem Landtags-Plenum vom 14.11.2012 angef\u00fcgt.<br \/>\nNun, die &#8222;Stellungsnahme&#8220; sagt dazu:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Frau Staatsministerin hat in ihrem Bericht vor dem Rechtsausschuss eingehend zu dem Sonderrevisionsbericht Stellung genommen, und zwar auf Grund der Bewertung durch die zust\u00e4ndige Schwerpunktstaatsanwaltschaft f\u00fcr Wirtschaftsstrafverfahren N\u00fcrnberg-F\u00fcrth. <\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Im weiteren wird dazu die &#8222;Bewertung&#8220; der oben genannten Staatsanwaltschaft erw\u00e4hnt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">&#8222;Entgegen dieser Zusammenfassung findet sich jedoch eine Best\u00e4tigung des Verdachts, dass entgegen der offiziellen Weisung die geschilderte Art der &#8222;Auftrags\u00fcbermittlung&#8220; an Schweizer Banken nach 1998 weitergef\u00fchrt wurde, oder des Verdachts, dass Wertpapiere oder Bargeld von Mitarbeitern der Bank pers\u00f6nlich in die Schweiz gebracht worden, gerade nicht im Bericht.&#8220;<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Dazu den Hinweis, das man keinen &#8222;Anlass&#8220; sah diese &#8222;Bewertung&#8220; anzuzweifeln.<\/p>\n<p>Gut, gerade dieser Punkt war eines meiner Kernfragen in dem Artikel: <a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5127\">&#8222;Mollath und die Frage ob Frau Merk l\u00fcgt&#8220;<\/a><br \/>\nDort bin ich auch auf den in dem angeblichen &#8222;Vorwurf&#8220; erw\u00e4hnten Bericht vom 8. M\u00e4rz 2012 eingegangen. Nun hei\u00dft es in dem Protokoll, das man leider nur \u00fcber den SWR (und einigen, die es auf verschiedenen Seiten zum Download anbieten) einsehen kann und (seltsamerweise) nicht auf der Landtagsseite des Landes Bayern (oder ich habe es -trotz intensiver suche- nicht gefunden) zu dem &#8222;gesprochenen Wort&#8220; von Frau Merk wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Report Mainz hat am 14 Dezember (Anm.: 2011) erstmals eine Stellungnahme der Hypovereinsbank wiedergegeben,<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDie Staatsanwaltschaft N\u00fcrnberg-F\u00fcrth hat angesichts der neuen A\u00fc\u00dferungen der HypoVereinsbank die Sache nochmals gepr\u00fcft, ist umgehend an die HypoVereinsbank  hernagetreten und hat eine schriftliche Stellungsnahme angefordert.<br \/>\nDie HVB sich hierzu mittlerweile auch gegen\u00fcber der Staatsanwaltschaft ge\u00e4u\u00dfert.<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDie Bank hat \u2013 so der Bericht- auch das strafrechtlich relevante Verhalten der Mitarbeiter \u00fcberpr\u00fcft.<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDer Bericht best\u00e4tigt jedoch gerade nicht den verdacht, dass diese Praxis nach 1998&#8230;<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nStattdessen ergaben sich aus dem Bericht nur Hinweise auf m\u00f6glicherweise strafrechtlich relevante Verst\u00f6\u00dfe einzelner HVB-Mitarbeiter,<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDer Sonderrevisionsbericht weist ferner auf einzelne Tatbest\u00e4nde hin, die bei einigen Mitarbeitern bzw. Kunden steuerlich relevant sein k\u00f6nnen.<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDie Staatsanwaltschaft N\u00fcrnberg-F\u00fcrth hat den Revisionsbericht als Kontrollmitteilung an die Finanzbeh\u00f6rden weitergeleitet.<br \/>\n[\u2026]<\/p>\n<p>Mein Fazit zum zweiten Komplex lautet also:<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nDie von Herrn Mollath erhobenen Vorw\u00fcrfe hat der Revisionsbericht jedenfalls f\u00fcr die Zeit nach 1998 gerade nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Er enth\u00e4lt nur Hinweise auf andere Straftaten, \u2026<br \/>\n[\u2026]<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583088\/property=download\/nid=233454\/19px9cp\/index.pdf\">Protokoll vom 8.M\u00e4rz 2012 im Rechtsausschuss &#8211; Beate Merk<\/a>)<\/p>\n<p>Ich habe hier mal versucht, nur die Passagen um den Revisionsbericht heraus zu holen. Den ganzen Text kann man sich auf der PDF in hinterlegten Link der Quellenangabe ansehen.<br \/>\nDabei wird deutlich, das Frau Merk am 8.M\u00e4rz zuerst \u00fcber die Staatsanwaltschaft, die Ihr angeblich nur eine &#8222;Bewertung&#8220; zugesandt habe aussagt, das diese eine &#8222;schriftliche Stellungsnahme&#8220; von der HVB abverlangt habe und das sich die HVB mittlerweile (also bis zum 8. M\u00e4rz 2012) gegen\u00fcber der Staatsanwaltschaft ge\u00e4u\u00dfert habe. Sie selbst nimmt dann Bezug auf den Revisionsbericht (&#8222;Die Bank hat \u2013<b>so der Bericht<\/b>-&#8220; oder &#8222;<b>Der Bericht<\/b> best\u00e4tigt jedoch&#8220; usw.) und nicht auf eine &#8222;Bewertung&#8220; der Staatsanwaltschaft! Somit ergeht sich Frau Merk direkt \u00fcber den Bericht! Da sie anderen jedes Komma vorh\u00e4lt, muss sie sich hier auch ihre eigenen Aussagen vorhalten lassen.<br \/>\nErst nachdem sie die angeblichen Ergebnisse aus dem Revisionsbericht dargelegt hat, erw\u00e4hnt sie, das die Staatsanwaltschaft diesen zu den Finanzbeh\u00f6rden weiter gereicht habe. Und in ihrem h\u00f6chsteigenen (&#8222;Mein&#8220;) Fazit nimmt sie wiederum Bezug auf den Revisionsbericht und nicht auf irgendeine omin\u00f6se Bewertung der Staatsanwaltschaft.<br \/>\nAuch ist es erstaunlich, dass Frau Merk in Ihrem &#8222;gesprochenen Wort&#8220; am 8.3.2012 so oft Bezug auf den Revisionsbericht nimmt, wo sie lt. der Stellungsnahme von der Staatsanwaltschaft diese Mitteilung bekommen habe:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Die Staatsanwaltschaft hat damals in ihrer Bewertung zu diesem Satz mitgeteilt:<br \/>\n<i>&#8222;Entgegen dieser Zusammenfassung findet sich jedoch eine Best\u00e4tigung des Verdachts, dass entgegen der offiziellen Weisung die geschilderte Art der &#8222;Auftrags\u00fcbermittlung&#8220; an Schweizer Banken nach 1998 weitergef\u00fchrt wurde, oder des Verdachts, dass Wertpapiere oder Bargeld von Mitarbeitern der Bank pers\u00f6nlich in die Schweiz gebracht worden, gerade nicht im Bericht.&#8220;<\/i><\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<br \/>\nNun, der &#8222;Kronzeugensatz&#8220; berichtet nicht \u00fcber Delikte, sondern das sich sie verfolgbaren Vorw\u00fcrfe des Herrn Mollath als zutreffend erwiesen haben, wie in dem nachfolgend erw\u00e4hnten Interview nochmals wortgetreuer zitiert wurde.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig davon, hat Frau Merk bis weit in das Jahr 2013 hinein &#8222;Den nun immer wieder zitierten &#8222;Kronzeugensatz&#8220; aus dem Bericht&#8220; immer wieder dementiert. In dem viel beachteten Interview vom 12.11.2012 beim &#8222;Report Mainz&#8220; hat sie diesen &#8222;Kronzeugensatz&#8220; wieder dementiert und das obwohl sie dort ausdr\u00fccklich befragt wurde, ob sie den Revisionsbericht kenne:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/336jV80NZyk?start=674&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Sie best\u00e4tigt dies mit einem ganz leichten Nicken und einem zustimmenden &#8222;mhm&#8220;, wie schon an derer Stelle des Interview sie so die Bejahung einer Frage vorgenommen hat. Darauf folgt dann der schon oft zitierte Satz &#8222;Soweit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend herausgestellt&#8220;.<br \/>\nDas bedeuten, dass -selbst wenn man entgegen dem &#8222;gesprochenen Wort&#8220; von Frau Merk am 8.3.2012 davon ausginge- sie den &#8222;Kronzeugensatz&#8220; dort noch nicht gekannt habe, beweist Frau Merk in dem Interview ein 3\/4 Jahr sp\u00e4ter immer noch eine enorme Begriffsstutzigkeit, die die &#8222;Stellungsnahme&#8220; im wesentlichen als Farce dastehen l\u00e4sst. Ebenso wie nun auf Grund der &#8222;Vorw\u00fcrfe&#8220; des Herrn Mollaths doch erfolgten Ermittlungen das Gegenteil beweisen.<br \/>\nAls weiterer &#8222;Vorwurf&#8220; zu diesem Thema wird Frau Aures von der SPD zitiert:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">&#8222;Wir wissen, dass der Bericht der<br \/>\nHypo-Vereinsbank seit Dezember 2011 vorliegt. Man muss heute die Erkl\u00e4rung einfordern, f\u00fcr wie dumm wir im M\u00e4rz 2012 gehalten werden sollten.&#8220; (MdL Aures, Lt-Plenum 14.11.2012, Prot: 10464).<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Nun, hier ist ein klarer Vorwurf durch die Landtagsabgeordnete Frau Aures erfolgt. Das ist Richtig. Sie moniert, das der Landtag am 8.3.2012 dumm gehalten werden sollte. Und sie fordert richtiger weise eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr. Ob die Justizministerin es zugelassen hat, das die Staatsanwaltschaft sie selbst dumm sterben lassen wollte ist dabei unerheblich! Fakt ist, das im Erfassungsbereich der Justizministerin der Revisionsbericht mindestens seit Dezember 2011 vorlag. Wenn die Cheffin nicht in der Lage ist -wie es die &#8222;anonymen&#8220; Autoren der Stellungsnahme einen wei\u00df machen wollen- sich f\u00fcr eine Antwort korrekt zu informieren und dann noch mit Ihrem Halbwissen falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt, ist solch eine Erkl\u00e4rung eine richtige Forderung und hat nichts mit einem &#8222;Vorwurf&#8220; zu tun.<br \/>\nAu\u00dfer nat\u00fcrlich, wenn jede anderslautende \u00c4u\u00dferung als Majest\u00e4tsbeleidigung gesehen wird.<\/p>\n<p>Ab dem 3. &#8222;Vorwurf&#8220; hat man endlich auch den Bezug zu einer Konkreten Aussage:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">&#8222;Anders als Sie es auch schon darzustellen versucht haben, ging es bei (bei dem HVB-Sonderrevisionsbericht) nicht um arbeitsrechtliche Zusammenh\u00e4nge und Fragen, sondern es ging selbstverst\u00e4ndlich auch um Geldw\u00e4sche und um Schwarzgeld.&#8220;<br \/>\n(MdL Stahl, Lt-Plenum 14.November 2012, Prot: S. 10461)<br \/>\n<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Das die Staatsanwaltschaft inzwischen gegen Personen ermittelt, die indirekt auch Gegenstand des Revisionsberichtes waren, sagt doch aus, das die Vorw\u00fcrfe von Frau Stahl stimmen, das es sehr wohl auch um &#8222;Geldw\u00e4sche und Schwarzgeld&#8220; gehe. Von daher verwundert die Antwort in der Stellungsnahme doch:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Man sollte sich schon die M\u00fche machen und den Rechtsausschussbericht vom M\u00e4rz 2012 lesen. In diesem Bericht hat Frau Staatsministerin nie behauptet, dass es nur um arbeitsrechtliche Fragen ging. Im Gegenteil: Es wurde ausdr\u00fccklich dargestellt, dass die Bank auch die Geldanlagen in der Schweiz gepr\u00fcft hat, jedoch zu dem Ergebnis kam, dass diese Praxis sp\u00e4testens 1998 eingestellt wurde.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: Ministerium f\u00fcr Justiz und Verbraucherschutz Bayern (kurz: &#8222;StMJV&#8220;) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.justiz.bayern.de\/media\/pdf\/presse-und-medien\/stellungnahme_mollath.pdf\">&#8222;Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gegen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz im Fall des Herrn Mollath&#8220;<\/a> [PDF 58 KB])<\/p>\n<p>Nun, ich habe den Rechtsausschussbericht gelesen und dort folgende, offensichtlich falsche Behauptung gefunden:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Der Bericht best\u00e4tigt jedoch gerade nicht den Verdacht, dass diese Praxis nach 1998 weitergef\u00fchrt wurde, oder dass Wertpapiere oder Bargeld von Mitarbeitern der Bank pers\u00f6nlich in die Schweiz gebracht worden sind<\/p>\n<p>Stattdessen ergaben sich aus dem Bericht nur Hinweise auf m\u00f6glicherweise strafrechtlich relevante Verst\u00f6\u00dfe einzelner HVB-Mitarbeiter, die nichts mit der von Mollath angezeigten Problematik und auch nichts mit seiner ehemaligen Ehefrau zu tun hatten &#8230;<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583088\/property=download\/nid=233454\/19px9cp\/index.pdf\">Protokoll vom 8.M\u00e4rz 2012 im Rechtsausschuss &#8211; Beate Merk<\/a>)<\/p>\n<p>Zuerst einmal ist dort sehr wohl von &#8222;strafrechtlichen Verst\u00f6\u00dfen&#8220; die Rede. Man will dies aber nicht f\u00fcr das Thema Schwarzgeld gelten lassen (wie in dem weiter gehenden Text dargestellt). Die detaillierte Beschreibung m\u00f6glicher strafrechtlicher Verst\u00f6\u00dfe in dem Bericht sind dabei verwunderlich, da Frau Merk doch angeblich nur eine &#8222;Bewertung&#8220; des Revisionsberichtes durch die Staatsanwaltschaft gekannt haben will.<br \/>\nNun, zu dem Thema Verdacht, dass die Praxis nach 1998 weitergef\u00fchrt wurde g\u00e4be es anhand des Revisionsberichtes nicht, stimmt so nicht. Auf Seite 2 des Berichtes unter Punkt 1.1 Abwicklungsmodalit\u00e4ten der Verm\u00f6genstransfers\u201c hei\u00dft es dazu nur:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Zur Dauer der praktizierten Handhabung gibt es wieder unterschiedliche Angaben.<br \/>\n[\u2026]<br \/>\nwurde diese Handhabung jedoch bereits Mitte der neunziger Jahre \u2013 nach Durchsuchung der HCM (Hypo Capital Management) \u2013 offiziell eingestellt.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583092\/property=download\/nid=233454\/1t395cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Sonderrevisionsbericht der HVB zu den Vorw\u00fcrfen von Herrn Mollath<\/a>)<\/p>\n<p>Es wurde also nur best\u00e4tigt, das die Bank diese Praxis \u201eoffiziell\u201c eingestellt habe. Schon im n\u00e4chsten Satz hei\u00dft es dazu dann sehr eindeutig:<br \/>\nEs l\u00f6iegt die Vermutung nahe, dass von einzelnen Mitarbeitern entgegen offiziellen Weisungen diese \u201eAuftrags\u00fcbermittlung\u201c weitergef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Diese Aussage steht nun im klaren Gegensatz zu den \u00c4u\u00dferungen von Frau Merk, dass der Revisionsbericht diese Praxis nach dem Jahr 1998 nicht mehr weitergef\u00fchrt wurde. Genau diesen Verdacht \u00e4u\u00dfert der Revisionsbericht ganz konkret und genau nach dem so sch\u00f6n in der Stellungsnahme \u00fcbernommenen Passus mit der \u201eBankendurchsuchung\u201c.<\/p>\n<p>Wenn man sich nun die Feststellungen der Bank zu Vorw\u00fcrfen (Punkt 1.2, ab Seite 4) von Herrn Mollath durchliest, speziell zu Frau M (=Mollath), dann erkennt man schnell, dass Sie nur das zugibt, was anhand der (im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft und Finanzbeh\u00f6rden) bescheidenen Ermittlungsmitteln der Bank zugeben musste.<br \/>\nSo hei\u00dft es in dem Revisionsbericht, das Frau Mollath zu dem Thema \u201eSchweiz\u201c die Aussage verweigere. Ebenso bestritt sie weitere Delikte, wie z.B. eigene Kurierfahrten, womit letztendlich nur Aussage gegen Aussage steht. Trotzdem benennt der Bericht zu den Aussagen dagegen sprechende \u201eAuff\u00e4lligkeiten\u201c.<\/p>\n<p>In der Bewertung hei\u00dft es dann auch:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Insgesamt ist anzumerken, dass sich Frau M wenig kooperativ zeigte. So bestand sie jeweils darauf. ihr alle Fragen schriftlich vorzulegen, um juristisch pr\u00fcfen zu lassen, ob sie diese \u00fcberhaupt beantworten muss.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583092\/property=download\/nid=233454\/1t395cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Sonderrevisionsbericht der HVB zu den Vorw\u00fcrfen von Herrn Mollath<\/a>)<\/p>\n<p>Sie hat also \u201enur\u201c das beantwortet, was sie Ihrem Arbeitgeber juristisch auch beantworten musste und dies scheinbar auch nur mit einigem Widerwillen und einigem Hickhack. Diese pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung wird dann auch noch in der sp\u00e4ter zitierten Zusammenfassung von der HVB best\u00e4tigt.<br \/>\nIm Weiteren befasst sich der Revisionsbericht mit den anderen angesprochenen Mitarbeitern.<br \/>\nSpannend wird es dann bei dem zusammenfassenden Ergebnis ab ende Seite 15. Dieser beginnt direkt mit mit der Einleitung zu dem hier in der Stellungsnahme als \u201eKronzeugensatz\u201c bezeichneten Feststellung:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Die Anschuldigungen des Herrn Mollath klingen in Teilbereichen zwar etwas diffus, unzweifelhaft besitzt er jedoch \u201eInsiderwissen\u201c. Alle nachpr\u00fcfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend herausgestellt.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583092\/property=download\/nid=233454\/1t395cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Sonderrevisionsbericht der HVB zu den Vorw\u00fcrfen von Herrn Mollath<\/a>)<\/p>\n<p>Danach kommt der Revisionsbericht dann zum \u201eKernpunkt\u201c der Bef\u00fcrchtungen der Bank, die auch heute noch im Raum stehen und die mit Blick auf dem was Herrn Mollath seitdem passiert ist, durchaus von einer Absicht innerhalb eines miteinander durch Straftaten verstrickten Personennetzes gesehen werden kann.<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass Herr Mollath die Vorw\u00fcrfe bez\u00fcglich des Transfers von Geldern von Deutschland in die Schweiz in die \u00d6ffentlichkeit bringt. Er selbst spricht in diesem Zusammenhang auch vom \u201egr\u00f6\u00dften und wahnsinnigsten Steuerhinterziehungsskandal\u201c in dem die HypoVereinsbank verstrickt sei.<\/p>\n<p>Herr Mollath, der einen Handel mit Autoersatzteilen betreibt, war bisher auf die finanzielle Unterst\u00fctzung seiner Frau angewiesen (u.a. HVB-Darlehen \u00fcber ca. 82 TEUR). Dies birgt die Gefahr, dass er eventuell versucht, sein Wissen zu \u201everkaufen\u201c. Hinzu kommt, dass Herr Mollath m\u00f6glicherweise noch \u00fcber vertrauliche Belege\/unterlagen aus dem Besitz seiner Frau verf\u00fcgt.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583092\/property=download\/nid=233454\/1t395cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Sonderrevisionsbericht der HVB zu den Vorw\u00fcrfen von Herrn Mollath<\/a>)<\/p>\n<p>Hier wird zum einen deutlich, das es der Bank in dem Revisionsbericht nicht um die Verst\u00f6\u00dfe der Mitarbeiter ging, sondern dass sie \u201eBef\u00fcrchtungen\u201c hatten, das Mollath dies \u00f6ffentlich macht. Ein eindeutiges Indiz, dass die Strafw\u00fcrdigung der Taten ihrer Mitarbeiter f\u00fcr die HVB nicht von Interesse war. Ansonsten w\u00e4re mit einem offensiven vorgehen anhand der eigenen Ermittlungen -z.B. durch eine Strafanzeige- zumindest f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der HVB ein einfacherer und ehrlicherer Weg gewesen. Diesen hat sie aber mit der Vertraulichkeit der Ermittlungst\u00e4tigkeit vermieden.<\/p>\n<p>Aber es geht noch weiter. Unter dem Punkt 2.2. werden weitere \u201eFehlverhalten\u201c von Mitarbeitern in der Zusammenfassung beschrieben:<\/p>\n<blockquote><p><font color=\"#ff00ff\">Allen Mitarbeitern waren viele und gravierende Verfehlungen bzw. Verst\u00f6\u00dfe gegn interne Richtlinien und externe Vorschriften (u.a. Abgabenordnung, Geldw\u00e4schegesetz, Wertpapierhandelsgesetz) anzulasten.<br \/>\nDie Mitarbeiter, insbesondere Frau M haben wenig dazu beigetragen, die gegen sie und die Bank erhobenen Vorw\u00fcrfe zu entkr\u00e4ften. Sie haben durch unkooperatives Verhalten und das teilweise Zur\u00fcckhalten von Informationen die Recherchen erschwert und in die L\u00e4nge gezogen. Sachverhalte wurden erst nach Vorlegen von Belegen zugegeben.<\/font><\/p><\/blockquote>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=10583092\/property=download\/nid=233454\/1t395cp\/index.pdf\">SWR &#8211; Sonderrevisionsbericht der HVB zu den Vorw\u00fcrfen von Herrn Mollath<\/a>)<\/p>\n<p>Sie haben sich also genau so verhalten, wie es einem Beschuldigten zusteht. Sie haben im Prinzip nur das zugegeben, was man Ihnen auch Belegen konnte. Das ist Ihr gutes Recht. Aber trotz dieses Umstandes und dem Umstand, das die Bank nicht die selben Ermittlungsrechte wie eine Staatsanwaltschaft oder noch mehr eine Finanzbeh\u00f6rde hat, kommt sie zu dem Schluss, dass diese Mitarbeiter gegen externe Vorschriften versto\u00dfen haben. Dabei nennt die Bank beispielhaft drei Vorschriften, die traditionell auch dem sogenannten Schwarzgeldvergehen zugeordnet werden kann. Somit ein f\u00fcr nichtjuristen durchaus verst\u00e4ndlicher und nachvollziehbarer Vorwurf.<\/p>\n<p>Dieser ganze Text sagt letztendlich aus, das die &#8222;anonyme&#8220; Stellungsnahme zu dem angeblichen &#8222;Vorwurf&#8220; Punkt 3. falsch ist und das die Bank, wenn sie etwas festgestellt hat, dann nur, dass &#8222;diese Praxis&#8220; nur &#8222;offiziell eingestellt&#8220; hat. <\/p>\n<p>Hiermit endet der erste Teil der Kommentierung dieser seltsamen &#8222;anonymen Stellungnahme&#8220;.<br \/>\nWeiter geht es dann, wenn ich wieder etwas Zeit f\u00fcrs schreiben abzwacken kann.<\/p>\n<p><b><u>Links<\/u><\/b><\/p>\n<p>Die Links zum Text bitte direkt dort entnehmen, da ich gleich einen Termin habe und ich nur die allgemeinen Linksammlungen aus den anderen Artikeln \u00fcbernehme.<\/p>\n<p>Eigene Artikel zum Thema Mollath<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4973\">Wahnsinn! Der Fall Mollath (und viele mehr)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=4999\">Das \u201cModell Mollath\u201d soll auf einen rechtlichen Boden gestellt werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5127\">Mollath und die Frage ob Frau Merk l\u00fcgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5170\">Mollath und der Nordbayerische Kurier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5185\">[Update] Mollath und der Nordbayerische Kurier und die Polizei!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5201\">[Update-2] Der Nordbayerische Kurier, dessen Chefredakteur und der Datenschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gehirnsturm.info\/?p=5237\">Ministerin f\u00fcr Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz in Bayern -Beate Merk- eine T\u00e4uscherin?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitergehende Infos zum Thema Mollath:<\/p>\n<ul>\n<li>Gustl for Help: <a href=\"http:\/\/www.gustl-for-help.de\/\">Die offizielle Seite der Unterst\u00fctzer von Gustl Mollath<\/a> (Mit einer Chronologie und viel Material, neben Infos auch viele Dokumente)<\/li>\n<li>Anwaltsb\u00fcro Strate: <a href=\"http:\/\/www.strate.net\/de\/dokumentation\/index.html\">Verfahren gegen Gustl Mollath<\/a> (Umfangreiche Dokumentensammlung zu den j\u00fcngsten juristischen Vorg\u00e4ngen im &#8222;Fall Mollath&#8220;)<\/li>\n<li>Gabriele Wolff (Blog): <a href=\"https:\/\/gabrielewolff.wordpress.com\/?s=Mollath&#038;submit=Suchen\">Eine recht umfangreiche Sammlung \u00fcber den &#8222;Fall Mollath&#8220; von einer ehemaligen Oberstaatsanw\u00e4ltin und jetzigen Schriftstellerin<\/a><\/li>\n<li>Report Mainz\/ARD: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=336jV80NZyk\">Interview mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk zum Fall Gustl Mollath \/ Hypovereinsbank<\/a> (Das Interview, in dem die viel zitierte Aussage von Fr. Merk zu der Verfolgbarkeit enthalten ist)<\/li>\n<li>Report Mainz\/ARD: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=9021254\/dulrzh\/\">Unschuldig in der Psychiatrie?<\/a> (Der Beitrag, der die Dringlichkeitssitzung vom 15.12.2011 verursacht hatte)<\/li>\n<li>Deutschlandradio: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/2082647\/\">Der Fall Mollath<\/a> (Zusammenfassung des Falls Mollath vom 22.03.2013; neben der Sendungswiedergabe auch das Textprotokoll)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung: Eigentlich wollte ich diese hier angesprochene Stellungnahme in einem Rutsch erledigen. Aber da die Thematik so &#8222;Komplex&#8220; ist, besser gesagt meine Zeit doch etwas begrenzt, teile ich meine Kommentare zu dieser Stellungnahme. 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