32 Jahre Harrisburg, 25 Jahre Tschernobyl und Jahr 0 von Fukushima

Wie ich in dem Artikel „25 Jahre Tschernobyl – Jahr “0″ von Fukushima“ berichtete, hat Thomas Berendt unter dem Eindruck von Tschernobyl dieses „Haiku“ als Plakat in Köln verteilt:

Diese Aktion begann am 23.5.1986, also genau vor 25 Jahren.
Es handelte sich um das Erstlingswerk von Thomas.

Jetzt 25 Jahre danach ist es nicht nur Erinnerung, sondern wieder Aktuell wie nie. In japan ist die Situation noch lange nicht geklärt und die Folgen sind noch lange nicht geklärt.

Nun hat Thomas 25 Jahre nach dem Haiku-Plakat genau am 23.5.2011 eine neue Aktion gestartet:

Während vor 25 Jahre das Plakat mit einem Haiku geschmückt wurde, sehen wir hier nun 2 Zeilen (Unterstollen) eines „Renga“ mit je 7 Silben. Die Menschen sind nun aufgefordert sich einen Text von 5-7-5 Silben/Moren (Oberstollen) je Zeile vor diesen beiden Zeilen zu überlegen.
Natürlich kann man sich auch ein „Renga“ komplett überlegen (5-7-5-7-7 Silben/Moren) überlegen.
Tom und das „Projekt Z-Null“ bittet darum, das man seine Ideen an sie zu übermitteln. Mehr dazu findet man auf der Seite für die Kunstaktion: Projekt Z-Null: „Zeitgenossin – Zeitgenosse“

Das Plakat als Schwarz-Weiß-Vorlage kann hier als PDF downgeload werden:
Kunstaktion „Projekt Z-Null“ [PDF, ca. 860 KB]
Es ist eine PDF in der Originalgröße von 417 × 202 mm. Das Ganze wurde dann auf Regenbogenfarbenden Papier gedruckt.

Das „Projekt Z-Null“ bietet auf seiner Seite auch eine PDF an, mit der man die Ideen per Brief für das Kunstprojekt an Z-Null senden kann. Es handelt sich dabei vom Format um die Rückseite des Plakates, also auch in einem Format von 417 × 202 mm:
Plakat-Rückseite [PDF, ca. 466 KB]

Damit Ihr dem Projekt Eure Ideen auch per Post zusenden könnt, habe ich die Original-Rückseite auf 2 DIN-A4-Seiten gesetzt. So habt Ihr es mit dem Ausdruck einfacher:
Plakat-Rückseite auf 2 DIN-A4 Seiten [PDF, ca. 1,2 MB (!)]

Link:

– Gehirnsturm: 25 Jahre Tschernobyl – Jahr “0″ von Fukushima

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2 Antworten auf 32 Jahre Harrisburg, 25 Jahre Tschernobyl und Jahr 0 von Fukushima

  1. Gaston sagt:

    zumindest können wir mal festhalten, dass die bundesregierung in deutschland von fukushima gelernt hat

    Ah, ich frag mich, was war mit Harrisburg, war war mit Tschernobyl, was ist mit den Unfällen in baden-Württemberg, die man (meiner Meinung nach) rechtswidrig nicht gemeldet hat, mit der aktiven Mitwirkung durch die damalige Tanja Gönner (CDU) (Vergl: Merkel, Mappus, Gönner und Röttgen glaubt Ihr wirklich, dass das ganze Volk so blöd ist?)
    Meiner Meinung nach hat man nichts gelernt. Man hat Angst vor dem Machtverlust, das ist einzig der Grund.
    Ein weiterer Grund sehe ich das man gerade daran Arbeitet, die Kosten der sogenannten „Alternativen“ wieder auf unsern Rücken zu verteilen, damit die Stromkonzerne weiter Ihre Milliarden abschöpfen können, statt einen Teil davon zu investieren. Die Lobbyisten und Journalisten plappern ja schon willig den Mist der Konzerne nach.
    Ja, Zahlen wir die Alternativen, aber dann gehören die Energiegewinnungsanlagen auch uns, dem Volk und nicht RWE, EnBW, E.ON usw!

    Ich sage nur: Lasen wir uns nicht durch das Blendwerk verarschen.
    Die Regierung hat nicht einen mm mehr gemacht, als was schon längst mal beschlossen war. Das ist in meinen Augen nicht „etwas gelernt“ sondern eine ganz große verarsche!

  2. Harry sagt:

    zumindest können wir mal festhalten, dass die bundesregierung in deutschland von fukushima gelernt hat. immerhin sollen in den nächsten 10 jahren die akws in deutschland vom netz gehen. wenn die das jetzt noch mit dem endlager lösen können, dann sind sie für mich fast wieder wählbar. ich sage nur, weiter so.

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